Ballade von der geplatzten Vergleichsarbeit 2008

Nachzulesen beim Lehrerfreund:

In Baden-Württemberg mussten die Vergleichsarbeiten für Deutsch+Geschichte (Gymnasium) abgeblasen werden – schon vor Termin waren die Klausurbögen in Umlauf geraten. Das Kultusministerium ist noch verwirrt; der Journalist Christofer Menges aber hatte die Klausurbögen schon eine Woche vor dem geplanten Termin. Hier alle Einzelheiten und Hintergründe, teilweise in Gedichtform, mit exklusivem Fotomaterial. Außerdem ein Kommentar von Lehrerfreund-Chefredakteur Berthold Metz.

Die einzigen Erklärungen, die mir für das Bekanntwerden einfallen, sind Betrugsversuche oder gezielte Sabotage der Jahrgangsstufentests. Der Kommentar geht vom ersten Fall aus, der zweite würde mir besser gefallen. So oder so ist es ein beängstigender, aber verständlicher Gedanke, dass die Loyalität zum Arbeitgeber und seiner Bildungspolitk schwindet.

Eine Antwort auf „Ballade von der geplatzten Vergleichsarbeit 2008“

  1. Nun ja, Blödheit würde auch reichen.
    Wenn im ersten Fall die Kollegin nicht nachdenkt und die Arbeit als Übungsarbeit verteilt…
    Wenn der Schulleitungsvertreter die Arbeit ein paar Tage vor dem Termin herausgibt…

    Und das Schlimmste:
    Wenn man beim LS so optimistisch ist, anzunehmen, dass es bei Arbeiten, die per E‑Mail ohne weitere Sicherung als der Anweisung ‘Nicht vor … ausgeben’ an hunderte von Schulen geschickt wurden, nicht mindestens einen Deppen oder Bösewicht auf dem Verteilungsweg gibt…

    Nächstes Jahr werden die Arbeiten garantiert stattfinden. Sie werden konservativ auf Papier gedruckt, abgezählt, in versiegelten Umschlägen verpackt, mit Boten verteilt werden.
    Das kostet das Land natürlich deutlich mehr als die Verteilung per eMail und die Vervielfältigung durch die Schulen/Schulträger. Aber das ist Lehrgeld.

    :-) Dirk

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