Filmmarathon in Augsburg

Einmal im Jahr will ich mir nicht wie ein Lehrer vorkommen. Zum Beispiel so: Filmmarathon in Augsburg, ausgerichtet von einem Kino und einer Film-Seite, die ein Freund von mir betreibt. Und der hatte gestern auch Geburtstag. Dazu gab es: einen Kinomarathon von 12.00 mittags bis 06.00 Uhr morgens. Sieben Filme, der erste ein älterer Film, die anderen sneak previews – lauter Filme, die noch nicht in Deutschland laufen. Gleich vorweg: Ich musste nach dem vierten Film gehen, so etwa 22.15 Uhr, um noch nach München zu kommen, weil ich heute fit sein muss für eien Hochzeitsfeier. Aber vier Filme am Stück, mit ein bisschen Pause dazwischen, einer Traile-Rolle, Cola, Kaffee und Popcorn – kein Problem. Wäre auch noch fit für den fünften gewesen, während sechs und sieben hätte ich dann vermutlich leise vor mich hin geschnarcht. Bleibe halt doch immer Lehrer.

Die Filme:

  1. Strange Days. Hatte ich noch nie gesehen, hat also Lücke geschlossen.
  2. The Hurt Locker. Kathryn Bigelow 2008, Action-Drama. Bombenentschärfer im Irak. Nicht mein Genre, habe mich aber unterhalten und nicht geärgert. Das ist schon viel.
  3. The Visitor. Letztes Jahr für Oscar nominiert. Alternder, kraftloser Professor hilft einem Paar junger, illegaler Immigranten.
  4. Up. Zu Deutsch: “Oben” – kein sehr glücklicher Titel, läuft in den USA aber sehr gut: der neue Pixar-Disney-Film. Sehr nett. Aber bizarr. Die Hälfte des Films über läuft ein 78-jähriger mit einem angeseilten schwebenden Haus (getragen von Unmengen von Luftballons) herum.
  5. Red Cliff/Chi bi. John Woo. Nicht mehr gesehen.
  6. The Brothers Bloom. Nicht mehr gesehen.
  7. Zack and Miri Make a Porno Nicht mehr gesehen.

Nächstes Jahr wieder, wenn es noch einmal so etwas gibt. Das ganze hatte etwas von Bloggertreffen: die Forumsteilnehmer stellten sich mit ihren Forennamen vor und so weiter.

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