Mein schönstes Ferienerlebnis: Was der LK im Sommer liest

Oder eben auch: Meine Lieblingslektüre in den letzten Sommerferien. Hier die Antworten meines Deutsch-Leistungskurses, in willkürlicher Reihenfolge und natürlich mit Erlaubnis:

  1. Audrey Niffenegger, Die Frau des Zeitreisenden
  2. Pascal Mercier, Lea
  3. Haruki Murakami, Gefährliche Geliebte
  4. Tad Williams, Otherland
  5. Thomas Mann, Felix Krull
  6. Nick Hornby, Slam
  7. John Irving, Witwe für ein Jahr
  8. John Grisham, Der Partner
  9. Terry Pratchett, Der Zeitdieb
  10. Franz Kafka, Die Verwandlung
  11. Lemony Snicket, Eine Reihe betrüblicher Ereignisse
  12. Ken Follett, Die Tore der Welt
  13. Cody McFadyen, Der Todeskünstler
  14. Amon Barth, Breit
  15. Tommy Jaud, Resturlaub

Beliebte moderne Klassiker und Thriller, würde ich mal sagen. Und ein paar Ausreißer. 9 junge Frauen und 7 junge Männer. Ein Buch fehlt wohl, vielleicht habe ich das letzte nicht mehr aufgeschrieben? Entschuldigung.

8 Antworten auf „Mein schönstes Ferienerlebnis: Was der LK im Sommer liest“

  1. Hachja, Otherland. Das war ein Genuss, als ich das Verschlungen habe. Eines der sehr wenigen Bücher, die ich überhaupt gelesen habe. :D

  2. Murakami, Mann, Kafka und dann zwischendrin wieder Jaud und Pratchett – interessante Mischung. :-)

    Liest «die Jugend von heute» gar nicht mehr Böll oder Hesse?

  3. Hesse ist nicht auszurotten, fürchte ich, aber inzwischen hoffentlich eher was für die 10. Klasse… persönliches Vorurteil. Ein Mitschüler hatte mir in der 11. Klasse den Steppenwolf aufgedrängt. Halb gelesen.

  4. @Sabine:
    Na gut, «Katharina Blum» vielleicht. Ich habe vor etwa einem Jahr Bölls «Irisches Tagebuch» gelesen und fand das sehr schön und ansprechend.

    @Herr Rau:
    Der Steppenwolf ging an mir vorüber. Ich habe zu meiner Konfirmation «Siddharta» geschenkt bekommen und war ehrlich gesagt etwas überfordert. Aber inzwischen, mit etwas Abstand, hätte ich schon Lust darauf, das noch einmal zu lesen (und dieses Mal wirklich zu verstehen). Wenn da nur nicht dieser Berg an ungelesenen Büchern wäre, der sich während der Kollegstufe auftürmte und auch jetzt noch nicht vollständig abgetragen ist…

  5. Zu Hesse habe ich ein ungeklärtes Verhältnis. “Siddharta” und “Narziss und Goldmund” sind mir als irgendwie süßlich in Erinnerung, “Steppenwolf” als schwer verdaulich und “Unterm Rad” ist so ein typischer Problemtext für die Mittelstufe (meint jedenfalls die Lehrplankommission/G9 – ist es im G8 auch noch vorgeschlagen?). Woran ich mich positiv erinnere, ist das voluminöse “Glasperlenspiel” – aber auch das habe ich (wie die anderen) während des Studiums gelesen, was ja doch ein paar Tage her ist. Da fällt mir ein: Auch die “Märchen” habe ich gelesen – und mich mit der Zeit so über die zahlreichen Druckfehler geärgert (immerhin: Suhrkamp!), dass ich irgendwann anfing, sie mir zu notieren. Die Liste habe ich dann an den Verlag geschickt, und der Herausgeber (Volker Michels, wenn ich mich recht erinnere), hat sich mit einem netten Brief und einem kleinen Bücherpaket bedankt.
    Böll wird leicht unterschätzt. “Ansichten eines Clowns” ist, zumindest streckenweise, richtig gut. Der ironische Ton gefällt mir. – “Die verlorene Ehre der Katharina Blum” ist mir im Vergleich zu reißerisch (auch wenn es einen realen Kern hat).

  6. Hihi. Dein Leistungskurs hat eine sehr interessante Literaturliste, die ein gleichfalls interessanes Licht auf deine Klientel wirft! :)

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