Dokumentation an der Schule

Was ich auch noch in den letzten Ferientagen gemacht habe:

Ein kleines Heft mit allem, was neue und erfahrene Kollegen an unserer Schule über das Fach Deutsch wissen sollten:

  • Regeln für die Notengebung aus verstreuten kultusministeriellen Schreiben (und die sind sehr verstreut)
  • Vereinbarungen an unserer Schule, zum Beispiel über Schulaufgabenarten in den verschiedenen Jahrgangsstufen
  • Wertung der zentralen bayerischen Tests und eventueller Ergänzungstests dazu
  • alle möglichen Sachen, die ich mir selber nie merken kann (wie die Höchstdauer für Große Leistungserhebungen)
  • Vorlesewettbewerb
  • Gepflogenheiten bei der Respizienz
  • Musteraufsätze für einzelne Aufsatzarten und Jahrgangsstufen
  • und vieles andere.

Das geht schnell, wenn man mit Formatvorlagen in Open Office arbeitet und einen Drucker hat, der automatischen Broschürendruck beherrscht. Kollege Z. hat ein ähnliches Heft erarbeitet für die Eltern der neuen Fünftklässler, das diesen die wichtigsten Fragen zum Deutschunterricht an unserer Schule beantworten soll. Auch so schön layoutet, denn das gehört schließlich dazu. Macht was her.

Das ganze geschah zumindest von meiner Seite aus auch in der Hoffnung, dass andere Fächer nachziehen werden. Oder auch die Schulleitung selber. Im Rahmen der Evaluation damals (Gott hab sie selig) ist zwar ein Profil der Schule entstanden, mit Aufgabenbereichen und so weiter, aber, nun, na, äh, ja. Man bräuchte vielleicht doch etwas, das dauerhaft gültig, unmittelbar verfügbar und verständlich formuliert ist. Klar legt man sich dabei fest: wenn etwas veröffentlicht ist, dann ist man daran einigermaßen gebunden, und viele Institutionen scheuen diese Bindung.

Es muss ja nicht sofort so ausführlich dokumentiert sein wie in Jakobs Blog beschrieben: neues Handbuch unserer Schule, 250 Seiten auf Papier. Ausgedruckt braucht man das inzwischen ohnehin nicht mehr, pdf reicht völlig.

Später dann vielleicht auch mal ein Imagefilm, so wie der des IndaGymnasiums:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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(Teil 2/Abspann.)

Gefunden vor einem knappen Jahr beim Tafelblog, aber doch nie etwas dazu geschrieben. Natürlich ist ein Imagefilm Werbung für eine Schule, aber auch da sind öffentliche Aussagen drin, auf die man die Schule festnageln kann.

Immerhin, wir haben eine Schulvereinbarung und eine Broschüre. Film-AG hätten wir auch, heißt es. Jetzt muss nur noch festgenagelt werden.

(Ach, vermutlich stehe ich einfach nur auf ordentlich gestaltete Gehefte. Hat mit den Fanzines meiner Jugend zu tun.)

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