Objekte und ihre Zustände

In der 10. Klasse sollten Schüler Objekte und Zustandsübergänge illustrieren. Herausgekommen sind zwei kurze Filme zum Thema, die ich aber nicht zeigen darf. Aber ein paar Bilder darf ich – verkleinert – einstellen, die ich aus dem Film genommen und in eine Präsentation eingebaut habe.

Hier ist Objekt1 in zwei verschiedenen Zuständen, hier einfach “Vorher” und “Nachher” genannt:

Und das gleiche noch einmal mit Objekt3:

(Das Informatische daran: Objekte haben Attribute. Alle Objekte, die zur selben Klasse gehören, haben die gleichen Attribute. So könnte es bei einem Computerspiel die Klasse MENSCH geben, und die ist zum Beispiel so definiert, dass jeder Mensch ein Alter, eine Blutgruppe, eine T‑Shirt-Farbe und eine Größe hat und außerdem Brillenträger ist oder nicht. Alle Objekte, die zur Klasse MENSCH gehören, haben deshalb diese Attribute – mit entsprechenden Attributwerten. Allerdings können sich die Attributwerte auch ändern. Damit ändert sich der Zustand des Objekts, also die Menge all seiner Attributwerte zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ändert sich mindestens ein Attributwert, befindet sich das Objekt in einem neuen Zustand.)

Die Videofilme sind schön geworden. Aber so richtig leicht ist Informatik in der 10. Klasse leider nicht, Programmiersprachen sind so etwas völlig Fremdes heutzutage. Das mit den Zuständen dürfte jetzt aber einigermaßen sitzen.

2 Antworten auf „Objekte und ihre Zustände“

  1. Toller Veranschaulichung! Wie hast du Zeit für so etwas? Ich bin froh, dass ich halbwegs mit dem Stoff durchkomme.

    Das mit dem völlig Fremden ist übrigens auch bei mir so. Da helfen auch anschauliche Beispiele kaum: Ein Kunde geht in eine Bank und wählt einen Bankautomaten. Dann kommt das Spiel Karte (Pin steht mit drauf) einschieben, Pin wird vom Kunden eingeben und vom Kunden verglichen. Dann wird der Betrag eingegeben, geprüft und eventuell ausgezahlt. Alles OHNE Zustandsautomat. Das ist jetzt die Motivation und der Einstieg in die Zustandsautomat, weil dann alles viel einfacher wird.

    Es mal ein Bedürfnis schaffen und dann lösen. Später mache ich eine Unterrichtssequenz mit Kara. Da können die Schüler nach dem ganzen Java mal was ganz anderes machen.

  2. Mit dem Stoff komme ich auch nur halbwegs durch… im ersten Jahr habe ich mich noch ans Buch gehalten und Zustandsautomaten programmieren lassen. Viel zu viel! Zeichnen reicht völlig aus.

    Die Filme, die ich oben erwähnt habe, kosten aber gar nicht viel Zeit. Das haben die zwei Schülergruppen in Freistunden und zu Hause gemacht.

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