Badges in Moodle (und damit auch Mebis)

Badges in einem Moodle-Kurs

Für meine Informatik-Vorlesung an der Uni gibt es auch einen Moodlekurs mit den Vorlesungsfolien, Material und Links und so weiter. Diesmal gibt es auch Auszeichnungen (Bagdes), eine Möglichkeit, die Moodle zur Verfügung stellt: Ein Sortiment an hübsch entworfenen Bildchen, die man jeweils erhält, wenn man bestimmte Leistungen erbracht hat. Im Idealfall, denke ich, weiß man vorher, welche Auszeichnungen man erwerben kann und was man dafür tun muss. Dann kann man darauf hinarbeiten. In der Schule hieße das: Man kriegt die Auszeichnung, wenn man in Moodle/Mebis einen automatisierten Test bestanden hat, den man jederzeit ablegen kann, wenn man sich bereit dazu … Continue reading „Badges in Moodle (und damit auch Mebis)“

Turing Tumble

Schachtel von Turing Tumble

Für $80 (einschließlich Mehrwertsteuer) und $14 Porto, also etwa 80 Euro, habe ich mir – damals noch über eine Kickstarter-Vorbestellung – ein Spielzeug gekauft: Den Turing Tumble (Webseite). Der Turing Tumble ist eine murmelgetriebene Rechenmaschine, der deutlich an den Digi Comp II erinnert (Blogeintrag). Aber nicht nur ist er ein klein wenig billiger, er trägt auch in freundlichen Lettern die Aufschrift „Kann sogar mehr“ – oder er könnte sie jedenfalls tragen; tatsächlich fehlt jeglicher Hinweis auf den Vorgänger. Wie beim Digi Comp II laufen Murmeln eine Bahn herab und legen dabei kleine Schalter um. Unten angekommen, lösen sie den nächsten … Continue reading „Turing Tumble“

Avatare, Erebos, und Sommernachtstraum

Entwürfe für Zinnfiguren

In der 6. Klasse als Lektüre Erebos gelesen – dickes Buch, trotzdem schnell und leicht zu lesen; es geht um ein geheimnisvolles Fantasy-Computerspiel, bei dem die Missionen im Spiel ausgeweitet werden auf Missionen im echten Leben. (Alter Blogeintrag dazu.) Interessant ist dabei, dass ein guter Teil des Spiels – wenn wohl auch nicht die Hälfte – in der Fantasy-Spielwelt spielt. Es gibt ja in vielen Büchern eine solche Fantasy-Welt, in die es einen Menschen verschlägt – Alice im Wunderland, die Oz-Bücher, Narnia sind die reputierlichen Beispiele. Hier könnte man argumentieren, dass das Buch ja überhaupt kein Fantasy-Roman ist, die Monster … Continue reading „Avatare, Erebos, und Sommernachtstraum“

Werkzeuggebrauch in der Schule

Das Berliner Modell ist ein zumindest in Deutschland sehr bekanntes didaktisches Konzept aus den 1960er Jahren (glaube ich), mehrfach weiterentwickelt, das letztlich relativ neutral angibt, auf welche Faktoren Lehrer und Lehrerinnen beim Gestalten und Vorbereiten von Unterricht achten sollten: (Quelle: Oeclan@Wikipedia, CC-BY-SA 3.0 unported) Die Faktoren beeinflussen sich dabei gegenseitig. Das sind allerdings, denke ich, alles Entscheidungen, die die Lehrkräfte treffen – Schüler und Schülerinnen haben traditionell wenig Mitgestaltungsmöglichkeiten, was Inhalte und Methoden, Medien und Ziele betrifft. Bei den Inhalten darf manchmal die ganze Klasse mitreden („Welche Lektüre sollen wir lesen?“), bei den Zielen verstehe ich völlig, dass diese Entscheidung … Continue reading „Werkzeuggebrauch in der Schule“

Scratch-Eingabemethoden: Die Tanzmatte

Schüler auf Tanz-Eingabematte

Habe ich tatsächlich noch nie über das Ding geschrieben? Ich habe es mir vor einem guten Jahr gekauft, für dreißig Euro oder so. Das stank erst einmal sehr nach Plastik, ging aber bald vorbei; dann habe ich noch die Verbindung Kabel-Tanzmatte mit etwas Sugru (=Klebeknetmasse) verstärkt, und jetzt habe ich eine Tanzmatte. Man steckt sie via USB ein, sie funktioniert dann wie ein Gamepad mit acht Tasten. Ich habe damit ein rudimentäres Spiel entwickelt: Der Legostein bewegt sich – vorerst durch Tasten gesteuert – auf jeweils eine der acht möglichen Positionen; die Sandale wird durch die Tanzmatte gesteuert und kann … Continue reading „Scratch-Eingabemethoden: Die Tanzmatte“

ILTB 2018 – Basteln mit sozialen Netzwerken

Tasche mit MNU-Logo, Kressesamen als Verlagswerbung

So mag ich meine überregionalen Fortbildungen: Einmal ohne Umsteigen mit der U-Bahn von zu Hause aus, mit der Jahreskarte vom Münchner Verkehrsnetz. Diesmal war es der Informatiklehrertag Bayern 2018, der letztes Jahr in Passau war und nächstes Jahr Bayreuth stattfinden wird. Dieses Jahr fiel der ILTB auf die Osterferien. Denn gleichzeitig fand die – größere – Tagung des MNU statt, eines Verbandes aller mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer, und in die wurde der ILTB integriert. Manche Lehrer und Lehrerinnen mag der Termin abgeschreckt haben, und ich hätte auch meine Urlaubspläne nicht geändert – aber diese Ostern bleibe ich in München, und so passte … Continue reading „ILTB 2018 – Basteln mit sozialen Netzwerken“

Typographie in Deutsch und Informatik (nur so als Einstieg)

Schriftarten der Klasse 6a

Informatik in meiner 6. Klasse findet nicht immer statt; nachmittags sind oft Konferenzen. Immerhin habe ich die Klasse parallel in Deutsch, so dass ich wenigstens die Namen der Schüler und Schülerinnen kenne. Im Deutschunterricht lasse ich sie am Rechner schreiben, im Informatikunterricht nehme ich als Beispiele Texte aus dem Deutschunterricht. Gestern ging es um die Klasse ABSATZ bei Textverarbeitungssystemn und deren Attribute; davor wiederholten wir die lange zurückliegende Klasse ZEICHEN und deren Attribute – darunter zum Beispiel die gewählte Schriftart. Und dass solche Schriften entworfen werden und 10.000 Euro kosten (habe ich mal so geraten, hängt sicher von vielen Dingen … Continue reading „Typographie in Deutsch und Informatik (nur so als Einstieg)“

In der sächsischen Schweiz

Landschaft:: Ausblick nach Böhmen

Eigentlich wollte ich über das Pflichtfach Informatik schreiben, aber das habe ich schon vor Jahren getan und es hat sich nicht viel geändert: Vier Bundesländer haben es in der einen oder anderen Form (neu: auch Österreich und Schweiz), die anderen eiern noch herum. Was gegen das Pflichtfach Informatik spricht: Es kostet Geld. Was gegen ein Pflichtfach Informatik vorgebracht wird: Das braucht doch keiner; Medienkunde ist aber auch wichtig; die Inhalte kann man auch ohne ein Fach vermitteln; Fächer an sich sind überholt. Das erste ist falsch, das dritte auch, das zweite nicht (aber irrelevant), das vierte ist interessant – und … Continue reading „In der sächsischen Schweiz“

Vom Objektdiagramm zum Klassendiagramm

Diagramm Superhelden-Beziehungen

(Quelle: Webhostingbuzz) Erstelle aus diesem Objektdiagramm das entsprechende Klassendiagramm. Einsatz: heute in 9. Klasse, Thema Datenbanken, Datenbankentwurf, Beziehungen zwischen Objekten beziehungsweise Klassen. Neuen Fachausdruck gelernt: „lore“ (englisch). Bei mir heißt das ja noch „canon“. Ich konnte das Diagramm sachgerecht kommentieren.

Erzeuger-Verbraucher-Videos

Kurzer Rückblick vorweg: Anstrengender Dezember; schönes Wichteln mit der 10. Klasse (Geschenke gab’s erst dann, wenn man gesagt hat, was man Gutes oder Schönes getan hat, auf das man stolz sein kann, wobei Noten nicht zählen – gar nicht so einfach für manche Leute, mich eingeschlossen); besonders gefreut hat mich auch ein gebastelter Stern aus meiner 6. Klasse. Danach Familienfeiern allüberall, viel gegessen. Geschenke machen kann ich nicht, oder mache ich mir nicht genug Mühe damit. Wieder mal ein paar Videos erstellt, diesmal für die 12. Klasse Informatik, Synchronisierung von Threads in Java. Ein Threads ist ein Programm, das gleichzeitig … Continue reading „Erzeuger-Verbraucher-Videos“