Münchens neuester Verkehrsteilnehmer

Das bin ich. Nach zehn oder mehr Jahren Pause habe ich jetzt wieder ein Fahrrad, gebraucht, über die Schwiegereltern. Mit Licht und Bremse und Klingel und einer komischen Mischform von Schaltungen – drei Gänge Torpedo-Schaltung, so wie früher, mit Rücktrittsbremse, und dazu noch einmal vier Gänge extra, mehr so modern, wie man das heute hat. Eiert hinten einen Tick, aber die Luft bleibt drin.

Gestern bin ich dann zum ersten Mal mit dem Rad zur Uni gefahren. Das macht Spaß. Ganz neue Zusammenhänge stellen sich heraus; so was alles nördlich und südlich von einander ist, hätte man nie gedacht. Fürs nächste Mal muss ich mir eine schönere Strecke heraussuchen, da muss es doch etwas durch den Englischen Garten geben. Mittags kenne ich den ohnehin, da radeln wir dann gerne mal durch zur Kantine des Landesamts für Finanzen. (Oder zum LaWi, Landwirtschaftsministerium. Dort heißt das aber “Kasino”.) Das ist übrigens auch alles Dienstzeit: Gestern ging es sehr um den Übergang von Gymnasium auf Universität, und was da alles nicht klappt.

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