Das Beste, das ich je zu Wikis in der Schule gelesen habe, und anderes Schöne

Wer je mit Wikis in Schulen gearbeitet hat, sollte diesen Blogeintrag von Andreas Kalt lesen. Das ist das Beste, das ich je zu Wikis in der Schule gelesen habe. Andreas beschreibt, wie er und seine Schüler mit einem Wiki statt mit einem Schulheft arbeiten. Dazu gibt es Umfragen und Rückmeldungen von Schülergruppen, am Anfang und am Ende des Kurses. Die Rückmeldungen der Schüler sind aufschlussreich. Zentral war bei der Vorgehensweise, dass das Schreiben am Wiki quasi Hausaufgabe für alle war, dass aber manche Schüler immer vor den anderen am Wiki waren.

All das wäre mit Moodle nicht möglich gewesen, da ist ein Wiki flexibler und einfacher, und Andreas stellt schön heraus, wie ein Wiki zum Strukturieren von Material zwingt, während in Moodle die Struktur vorgegeben ist.

Es wäre schön, wenn ich mein Vorgehen in der 10. Klasse auch so gut evaluierte. Dort sind auch alle Notizen der Schüler digital, aber jeder hat sein eigenes Heft – kein Wiki, sondern ein Textdokument mit Formatvorlagen und bereits gesetzten Überschriften, die den Stoff des Jahres umfassen. Weitere Unterschiede: Die Schüler verfassen das Heft in der Schule im Computerraum, und jeder für sich statt gemeinsam. Das ist so eine Vorform, dem normalen Vorgehen näher – Textverarbeitung statt Wiki, alleine statt im Team.

In England ist oder war das so üblich, dass die Schüler in der Schule nur Notizen machen und zu Hause alles noch einmal in ihr fair book ins Reine schreiben.


Marco Bakera hat für die esoterische Programmiersprache Brainfuck einen Interpreter geschrieben – in Scratch:

(Mehr zu Brainfuck bei Marco Bakera.)

Die Sprache Brainfuck kennt nur diese Befehle:

. , < > [ ] + –

Damit kann man Schleifen machen, gespeicherte Werte erhöhen oder vermindern, Zeichen holen (über die Tastatur) und ausgeben (auf den Monitor), also richtig programmieren.

— Eine Variante von Brainfuck ist Ook!. „Hello World!“ sieht in dieser Sprache so aus:

Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook? Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook? Ook! Ook! Ook? Ook! Ook? Ook.
Ook! Ook. Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook! Ook? Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook?
Ook! Ook! Ook? Ook! Ook? Ook. Ook. Ook. Ook! Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook. Ook! Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook! Ook. Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook? Ook? Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook? Ook! Ook! Ook? Ook! Ook? Ook. Ook! Ook.
Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook? Ook? Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook. Ook? Ook! Ook! Ook? Ook! Ook? Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook.
Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook! Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook.
Ook! Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook.
Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook!
Ook! Ook. Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook. Ook! Ook.

4 Thoughts to “Das Beste, das ich je zu Wikis in der Schule gelesen habe, und anderes Schöne

  1. Eine Frage zur Blog-Etikette: Gehört es sich nachzufragen, bevor man einen anderen Blog auf die Liste aufnimmt? Dann tät ich jetzt nämlich hier mal nachfragen: Ich habe Ihren Blog verlinkt auf hier http://mafeuerstellen.blogspot.de/ Gruß und Dank!

  2. Zur Etikette: Ich glaube, da fragt man nicht groß nach. Aber man lässt die Welt wissen, dass man selber ein Blog hat, damit andere das verlinken können, und so ist dieser Hinweis doch eine gute Idee!

  3. In England ist oder war das so üblich? Habe ch als Lehrkraft in England nie bemerkt.

  4. Zugegeben, meine Erfahrungen stammenaus dem letzten Jahrtausend. Ich habe ein schönes Geschichtsheft, eben ein fair book, das so schön ganz anders aussieht als unsere Hefte, und aus dem ich immer mal etwas machen wollte. Vielleicht hat man das jetzt nicht mehr so, oder das ist schulspezifisch.

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