Schulaufgabentermine

Aus verschiedenen Gründen – Abitur, spätes Ostern/Pfingsten, Zusammenarbeit mit Kollegen – liegt in meiner 10. Klasse die letzte Schulaufgabe des Jahres diesmal außergewöhnlich früh.

Fragen die Schüler neugierig: „Und was machen wir dann danach?“

„Etwas Sinnvolles,“ sage ich.

Kurzes Überlegen: „Also schon etwas für die Oberstufe?“

„Nein, fürs Leben.“

Ich hoffe ja mal, dass ich die Gelegenheit zu etwas Freiraum tatsächlich nutzen werde. Ich bin mir sicher, dass die Schüler deswegen nicht weniger motiviert sind, glaube aber auch nicht, dass sie Deutsch plötzlich als größeres Vergnügen empfinden. Bin gespannt.

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6 Thoughts to “Schulaufgabentermine

  1. Filme drehen.

    Geschichten schreiben.

    Oder Geschichten schreiben und dann verfilmen.

    Komm, du willst doch auch!!!

    :)

  2. – Gedichte verfassen a la „Der Club der toten Dichter“.

    Das ist zumindest heute eins der wenigen Themen, an die ich mich bis heute noch erinnere. Segr wahrscheinlich weil wir (ich) mit Herz und Seele, viel Humor und jeder Menge Melancholie dabei waren. Allerdings hatten wir auch einen Lehrer, der es uns leicht machte, uns zu überwinden. Denn er lebte uns die Begeisterung zum Dichten vor. :-) Großartig!

    Marek

  3. Heute wären das die – wie heiß das doch noch – genau: Poetry Slam. :-) Bin ich bis heute noch auf der einen oder anderen Veranstaltung mit dabei :-)

  4. Irgendwas fällt mir schon ein, ich werde sicher auch auf die Schüler hören. Im Club der toten Dichter haben sie aber weniger selber gedicht als mehr tote Dichter gelesen. Damit kriegte man mich immer. Mein Problem mit Dichtung in der Schule: formlose Dichtung interessiert mich nicht. Ich mag formale Vorgaben, ob Stabreim oder Sonett ist egal.

  5. Ich hatte mal einen Schüler, der ein guter Rapper war. Der hat dann auch mal ein kleines Projekt geleitet; lief gut, jederzeit wieder. Ohne solche einen Schüler lasse ich die Finger von Rap, ich kann das selber gar nicht und auch nicht vermitteln. Und einfach nur so aus dem Bauch heraus was machen, da kommt mir zu wenig heraus. Aber wer’s kann, und wer Poetry Slam kann und mag, der soll auf jeden Fall.

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