Tag der Informatiklehrer 2014. Yay!

Heute war der TdI 2014, den ich wie auch die letzten Jahre mitorganisieren geholfen habe. (Insgesamt machen die Organisation vor allem die Lehrstuhlsekretärin und wir drei teilabgeordneten Lehrer am Lehrstuhl, technisch helfen die Systembetreuer uns sehr.) So um die 90 Teilnehmer, ein Vortrag, danach verschiedene Workshops. Organisieren liegt mir nicht, aber ich versuche mir alles aufzuschreiben für die folgenden Jahre. Ich glaube an Checklisten.

Mir hat es nicht nur Vergnügen bereitet heute, sondern Freude. Mein Workshop lief gut, von den anderen habe ich leider nichts mitgekriegt. (Irgendwann wird mir hoffentlich jemand mal eine Einführung in Lego Mindstorms oder App-Programmierung geben; alleine raffe ich mich doch nicht auf.) Freude deshalb, weil es schön ist, andere Informatiklehrer zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Viele davon sehe ich regelmäßig, zwar nur einmal im Jahr, aber immerhin. Das ist schön. Dieses Jahr war der Termin nicht optimal, so dass ein paar ganz regelmäßige Besucher leider nicht konnten.

Am meisten Sorgen bereitet mir übrigens jedes Jahr das Mittagessen. Klingt blöd, ist aber so, weil wir nie genau wissen, wer in welche der drei Gaststätten in der Nähe geht, bei denen wir – genügend? zu viele? – Plätze reserviert haben.

Schön wäre nächstes Jahr ein Workshop, der gleich im Englischen Garten stattfindet. „Rollenspiele im Informatikunterricht“ oder „Sortieralgorithmen im Rollenspiel“, irgendwas, was man machen kann, während die Hälfte der Teilnehmer im Schatten auf der Wiese liegt. Der Englische Garten ist so nah und das Wetter war noch an jedem TdI der letzten Jahre richtig schön.

Selber habe ich auch schon eine Idee für einen Workshop nächstes Jahr: „Crypto-Party an der Schule“. Gestern war ich bei einer kleinen Crypto-Party in München, so als Vorbereitung, um zu sehen, ob ich genug darüber weiß, um das mit Schülern machen zu können. Ja, reicht auf jeden Fall – ich weiß nur noch nicht, ob das genügend Schüler an meiner Schule interessiert. Aber das teste ich im Herbst mal.

Ansonsten arbeite ich jetzt erst mal Liegengebliebenes auf: Links, Schulaufgaben-Respizienzen, Blogeinträge, Emails, vielleicht ein bisschen Krankwerden. (Kratzen im Hals.)

Nachtrag: Seit Jahren machen Informatiklehrer ein Programmierprojekt mit Datenbankanbindung in der 11. Jahrgangsstufe, oder glauben zumindest, das machen zu müssen – so hörte man das auf Fortbildungen, so steht das in den Handreichungen und Büchern; im Probeabitur wurde tatsächlich auch abgefragt, welche Schritte man (in Java) durchführen muss, um eine Datenbankabfrage auszuwerten. Im Lehrplan, fand eine Teilnehmerin zu ihrer und unser aller Überraschung am TdI heraus, steht tatsächlich dazu: nicht. „Größere Softwaresysteme“ müssen gestaltet werden, beachtet werden muss das „Zusammenspiel der verschiedenen Beschreibungstechniken beim Systementwurf: Datenmodellierung – Ablaufmodellierung – funktionale Modellierung – Objektmodellierung“, Listen, Bäume oder Graphen sollen verwendet werden – aber von Datenbanken steht da tatsächlich nichts.

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