Ein Stock von Hauptschulblues

Weil Hauptschulblues gefragt hat:

1. Sind Sie ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?
(Optionale Frage, trotzdem beantwortet) Stehaufmännchen. Vielleicht bin ich auch noch nie richtig geschüttelt worden. Aber ich halte mich für robust. Ich kann mich an ein paar Male erinnern, wo ich wieder aufgestanden bin.

2. Welches Gedicht können Sie ohne zu zögern aufsagen?
Vollständig… kaum eines. Matthias Claudius, „Der Tod“, aber das ist auch kurz. Mehr Verse kann ich von Chaucer, aber kein Gedicht. Früher konnte ich ein paar mehr. (Ein paar klassische Haikus kann ich auch noch. Und Ernst Jandls „Lichtung“.)

3. Wenn Sie an Ihre eigene Schulzeit denken, wie fühlt sich das an?
Fern. Viel ferner als noch vor zehn Jahren. Es war so vieles anders als heute. Aber schön. Ich habe die Schule sehr genossen und bin ebenso gerne von ihr gegangen, ohne mich umzudrehen.

5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchten Sie teilnehmen?
Ja.

6. Welche CD begleitet Sie schon ganz lange? Was löst sie bei Ihnen aus?
Hm. Es müsste wohl eine LP sein, wenn sie mich schon lange begleitet. Ich glaube, die Platten, die mich lange begleitet haben, höre ich gar nicht mehr so viel. Mir fallen ein paar Titel ein, aber keiner, der besonders hervorsticht.

7. Was ist Ihr Luxus?
Strukturell lebe ich vermutlich rundum im Luxus. Aber relativ zu meinem Alltag, also was ich mir Besonderes gönne oder gönnen kann – jemand, den ich fürs Putzen bezahle, vermutlich.

8. Welches Buch haben Sie schon x-mal gelesen. Warum?
Ich bin meine Listen durchgegangen, und es ist wohl David Lodge, Changing Places. Das habe ich im Studium gelesen (wenn auch nicht für die Uni), mit Schülern, für eine private Leserunde, und vermutlich auch mal so zwischendurch aus Vergnügen. Iphigenie und Faust für die Schule?

9. Warum bloggen Sie?
Aus Mitteilungsbedürfnis. Das sinkt allerdings eher in den letzten Jahren. Es wiederholt sich so viel.

10. Was macht Sie liebenswert?
Das ist eine loaded question, die präsupponiert, dass ich liebenswert bin. Was macht mich liebenswert? Dass ich ein Mensch bin. Menschen sind liebenswert. Aber gut, wenn ich mir die Frage so ganz im herkömmlichen Sinn anschaue – ich weiß nicht, ob ich liebenswert bin. Ich biete an: Geduld und Freundlichkeit, aber auch das nicht immer.

11. Sie stehen vor Ihrem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob Sie daran glauben oder nicht) und dürfen eine Frage stellen. Welche wäre es?
(Optionale Frage, trotzdem beantwortet) Vermutlich etwas Mathematisches. Ob P = NP ist oder nicht. Was sollen mir andere Antworten auch bringen? Oder kann ich die Antworten mitnehmen und hier für irgendwas benutzen, so für Wettgewinne? Darf ich überhaupt davon ausgehen, dass dieser ominöse Schöpfer alle Fragen beantworten kann?

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