Wochenende mit Kiste und Arbeit

Am Freitag half mir ein lieber Gast, mit dem großen Schopf Endivie fertig zu werden. Es wurde aus der einen Hälfte eine Suppe (Zwiebel in Butter anschwitzen, Honig dazu, geschnittene Endivie dazu, mit Gemüsebrühe – tiefgekühltes Reste aufbrauchen! – füllen, köcheln, pürieren, Schmand dazu), aus der anderen Hälfte ein römisches Beilagengemüse, das mir auf Twitter gleich zweimal empfohlen wurde:

Essen mit Abstand: Endiviensuppe, Endiviengemüse, Spinat-Flammkuchen mit Tomätchen

Dazu Flammkuchen mit dem Spinat aus der Kiste. Von all dem aß ich noch am Samstag und Sonntag den Tag über, deswegen wurde Samstagabend nicht gekocht, sondern roh gegessen:

Käste, Chutney, Toast, schlampiger grüner Salat

Ein halber Salatkopf, das selbstgemachte Grüne-Tomaten-Chutney, Toast und Käse.

Projekt Austrinken: Bitte, keine Sorgen machen. Ich trinke gar nicht so viel, und wenn Frau Rau nicht da ist, mache ich auch keine Flasche Wein auf. Aber ich habe mir vorgenommen, die überflüssigen Likörflaschen auszutrinken. In der Bar stehen nämlich seit Jahren einige Flaschen, die alle ziemlich, aber eben nicht ganz leer sind, und die wir nicht brauchen. Die trinke ich jetzt aus, zur Note mit Tonic oder Ginger Beer: Kahlua, Eierlikör (gut, der steht noch nicht so lang), Crème de Cacao weiß (nur ein Finger hoch, wobei der tatsächlich für grasshoppers gebraucht wird – aber die neue Flasche steht schon lange daneben), ein Käuterlikör, Drambuie.

Mittagssnack am Sonntag, nach dem Laufen:

Schnelles Sandwich mit Käse und Chutney/Pickle.

Nachmittags Kommunion der jüngsten Nichte: Auf fünf Termine verteilt, Plätze in der Kirche streng limitiert. Kein Restaurantbesuch. Ich war nicht dabei, schaute nur zu Kaffee und Kuchen vorbei. Selbst da war mir nicht ganz wohl, auch wenn ich Distanz gehalten habe, wenn auch ohne Maske. Schade, denn ich hätte mich gerne mehr mit den beiden Schwestern unterhalten.

Ein Gast konnte nicht dabei sein, da seine Firma private Fahrten in Risikogebiete verhindern möchte. Und der betroffene Landkreis ist Risikogebiet. Es ist der Landkreis, in den ich jeden Wochentag zum Arbeiten fahre. Aber Maskenpflicht im Unterricht braucht es nicht, sagt das Gesundheitsamt, weil die Infektionen alle an anderen Schulen sind und nicht bei uns. Das ist mir herzlich egal, bei mir wird seit Mitte letzter Woche Maske getragen.

Mittags gab’s die restliche Endiviensuppe, schmeckte sehr gut, abends den restlichen halben Salatkopf, dazu Mozzarella-Tomatenmark-Basilikum-Toasts aus der Pfanne:

Morgen dann Zucchini, am Dienstag Lauch? Dazwischen viel Arbeit. Und ja, das war ein bisschen viel Toastbrot auf den Bildern. Aber der Schwerpunkt lag halt darin, den Salat loszuwerden.

Eine Antwort auf „Wochenende mit Kiste und Arbeit“

  1. Likörreste austrinken und Maskenpflicht als Programm einführen, das gefällt mir beides sehr.
    Auf die Idee mit der Maske bin ich schon selbst gekommen, mein Beruf soll mich ja nicht umbringen, auf das Austrinken aber nicht.
    Ich vertrag ja keinen Alkohol, Herr croco aber schon. Ich werde ihn langsam auf die Reste vorbereiten müssen.

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