Verschnaufpause

Am Dienstag Big-Blue-Button-Fortbildung angeboten, sozusagen – aber was heißt schon Fortbildung? Zu einer BBB-Konferenz eingeladen und in der BBB vorgestellt – sich bei unserer BBB-Installationen einen Account geben lassen und einfach mal hingehen, das ist ja eigentlich schon alles. Danach einfach mal alle Knöpfe drücken.

(Und festgestellt, dass IOS mit Safari große Schwierigkeiten hat und macht.)

Danach Green Shakshuka nach diesem Rezept gemacht, auf Kommentatorin Annes Vorschlag hin:

War gut, aber mir fiel auf, dass das dann eigentlich auch nur Spinat mit Ei drauf ist, obwohl green shakshuka viel cooler klingt.

Am Mittwoch Klassenelternabend, nicht online, aber etwas reduziert: Sehr interessant. Die Eltern wollen – verständlicherweise – schon genau wissen, was im Winter, was bei der nächsten Schulschließung passiert.

An dem Tag war ich den ganzen Tag in der Schule, von acht bis halb zehn. Die letzte Stunde war aber Bonusrunde im Lehrerzimmer. Trotzdem war das ein anstrengender Tag, und die Ex, die ich morgen herausgeben wollte, muss jetzt noch ein Wochenende warten.

Gelernt: Ein Kollege bietet ein W‑Seminar an “Verschwörungstheorien nach 1945”. Klingt sehr spannend, ich habe auch schon damit spekuliert. Aber ohne Abbé Barruel ginge bei mir nichts, und die Protokolle sind sicher auch noch dabei.

Donnerstag Lyrik-Aufsätze in 10. Eine Doppelstunde nur Vorlesen: Im Buch sind sechs oder sieben moderne Gedichte, alle zum Thema Liebe, daneben bot ich noch einmal Sturm und Drang an. Alle Schüler und Schülerinnen mussten letzte Woche alle Gedichte überfliegen und sich eines aussuchen und das analysieren. Ziel: ein Aufsatz, den geübten Kriterien entsprechend. Und den so schreiben, dass sie ihn vortragen können und dass die anderen dem Gedankengang folgen können. Heute dann eben das Vorlesen begonnen, und es hörte sich alles sehr gut an. Die Klasse war interessiert und neugierig und wohlwollend und bekam dafür interessante und nachvollziehbare Gedanken. Auch ich kam eigentlich bei jedem Text auf neue Ideen, auch weil ich mich ja selber nicht so gründlich mit den Gedichten beschäftigt hatte.*

Donnerstag ebenfalls die neue Kartoffelkiste. Am Salat werde ich viel Essens haben:

Äpfel, Endivie, Feldsalat, Zucchini, Salat, Spinat, Lauch, Spaghettikürbis

Zum Abendessen aber nur ein bisschen Käse mit dem Grüne-Tomaten-Chutney von letzter Woche, dazu der Feldsalat:

*Nachtrag: Pädagogische Überlegungen, die ich mir vorher dazu gemacht hatte:

  • Ich habe eine Doppelstunde, die ich nicht groß vorbereiten muss.
  • Die SuS kriegen noch Rückmeldung zu einem Aufsatz, ohne dass ich den schriftlich korrigieren muss.
  • Die Sus kriegen viele Beispielaufsätze zu hören.
  • Die Schreibenden haben ein Publikum, für das sie verständlich schreiben müssen, und das dem Vortrag und Gedankengang folgen können muss, und erhalten Rückmeldung über das Gelingen.
  • SuS hören Texte über Gedichte, die sie nur oberflächlich kennen, und lernen dabei Neues: Interpretationen sind ja Gedichtvorstellungen, in dem man einem Publikum Dinge über ein Gedicht erzählt, auf die das Publikum allein nicht so schnell gekommen wäre.
  • (War dann auch gut, einen Podcast mit diesen Inhalten würde ich mir anhören!)

3 Antworten auf „Verschnaufpause“

  1. Wenn ich SuS lese als Altsprachler, fällt mir als erstes ein lateinische Wort ein.

    Kann das in der Lehrerschaft auch so sein?

  2. So viele Altsprachler gibt es nicht mehr in der Lehrerschaft, also vermutlich nein. Mus geht noch, weil man das von Asterix kennt, aber viel mehr ist nicht, fürchte ich.

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