Bilderdump KW 14/15, Essen, meistens

1. Essen familiär

Noch ein Bild aus den Osterferien, wo es bei der Schwiegerfamilie immer polnisches Frühstück (Schinken und Wurst, geriebener Meerrettich und geriebene rote Bete) gibt und spanisches Mittagessen (also am Nachmittag), hier Lamm nach der Art von Sepúlveda:

Bei Geflügel habe ich mich zu dem entwickelt, der zerteilen muss; beim Lamm meldete sich Frau Rau freiwillig. Im Idealfall Milchlamm (hier nur schwer zu kriegen), nur etwas Fett und Salz und Wasser, sonst nichts, sehr lecker.

2. Essen zu Hause

Zum Osterferien-Ende hin Ravioli gemacht, mit Teig ohne Ei – 400 g Hartweizengrieß, 200 ml Wasser, 2 L Olivenöl, 1/2 l Salz. Den Großteil des Knetens übernimmt die Küchenmaschine, die dabei nur gelegentlich ein wenig händische Unterstützung braucht. Danach muss der Teig eine halbe Stunde ruhen. Dann mit der Küchenmaschine ausrollen und füllen – zu zweit dauert das eine Stunde.

In Brühe, die noch im Gefrierschrank war. „Gemüse mit Schwein“, vielleicht noch von Schweinekopf-Resten her?

Danach mit Pfeffer, Salz, Käse, Butter. (Die Füllung waren restliche Hackfleischbällchen aus den Meatball-Sandwiches vom Vortag, von Frau Rau.)

Italienische Dim-Sum-Dampfnudeln vor dem Essen, unspektakulärer Anblick:

Italienisch, weil sie gefüllt sind mit Salsicce, Frühlingszwiebel, Chili, alles in der Pfanne gebraten. Dazu Tomatensoße.

3. Essen auswärts

Hier Nudeln im Honghong Ramen in der Blumenstraße, off Sendlinger Tor. Kann ich nur empfehlen.

Die Nudeln heißen Biángbiáng-Nudeln und sind wohl seit einigen Jahren besonders populär. (Englische Wikipedia dazu.) Im Bild… sieht man sie eigentlich gar nicht im Teller. Es sind handgemachte, nicht ausgerollte, sondern gezogene dicke Bandnudeln. Ich habe sie auch schon mal selber gemacht, das geht überraschend gut. Der Name soll lautmalerisch sein, weil man die Nudeln dabei immer wieder auf der Arbeitsfläche aufsetzen lässt.

Bei Wikipedia geht es weniger um die bis vor gar nicht so langer Zeit eher obskuren Nudeln als um das Schriftzeichen dafür: das ist berüchtigt, weil es eines der komplexesten Ideogramme ist. 58 Striche, oder 42 in vereinfachter Schriftform.

4. Arbeit

Bald ist Abitur. Die Schülerinnen und schüler kommen mir aufgeregter vor als früher, vielleicht liegt das an dem Jahr Pause wergen der G8/G9-Umstellung, so dass es für sie keine unmittelbaren Vorbilder gibt.

Früher gab es für die Schulen vier schriftliche Termine zum Abitur, jetzt sind es bis zu zehn, bei uns neun. Alle Schüler und Schülerinnen haben natürlich nur drei schriftliche Termine, aber jetzt gibt es mehr Kombinationsmöglichkeiten; das führt natürlich auch dazu, dass der Prüfungszeitraum früher beginnt. „Na, wenn’s klug macht“, möchte man mit einem Werbespruch sagen.

Das heißt auch, dass es mehr Aufsichten braucht. Zwei Aufsichten müssen immer da sein – aber was „da“ und „immer“ heißt, ist nicht eindeutig. Eine Turnhalle mit 80 Leuten, reichen da zwei Aufsichten? Wie viele braucht es für zwei gegenüberliegende Klassenzimmer mit offenen Türen? Wie sieht es mit Toilettengängen aus?

Das regelt jede Schule anders. Da ich den Vertretungsplan mache, weiß ich auch, wann die Mitglieder des Kollegiums Zeit haben, Aufsicht zu führen; deshalb ist die Einteilung natürlich meine Aufgabe. Es gibt dazu ein sehr kluges, nicht von mir erstelltes, im ByCS-Drive geteiltes Tabellendokument mit mehreren Tabellen und allen Terminen und Räumen und Zellen, in die ich die Aufsichten eintrage:

(Aus diesem Dokument heraus wird auch die Liste für die Lehrkräfte gedruckt. Das heißt, es gibt nur ein Dokument für alle Zwecke, und nicht mehrere konkurrierende Versionen.)

Ich habe nur eine letzte Tabelle ergänzt, in der ich zusammenzähle, wie oft die Kürzel der Lehrkräfte an den jeweiligen Tagen im jeweils sinnvoll benannten Bereich der eingetragenen Aufsichten (also ohne die Reserve-Slots) auftauchen. Das wird addiert, so dass ich schnell sehe, wie viele Aufsichten jede Lehrkraft bereits hat. Für Vollzeitlehrkräft heißt das übrigens um die 3,5 Aufsichten, bei Teilzeit entsprechend weniger.

Und die vorgesehenen Zellen fülle ich halt nach und nach nach bestem Wissen und Gewissen. Ziel ist, dass niemand an freien Tagen hereinkommen muss, deutlich früher kommen oder länger bleiben muss – ganz vermeiden lässt sich das nicht. Manche Slots sind ja auch vorbesetzt.

Ich bin ja sehr für Automatisierung, aber ein Programm, das mir die Einteilung zum Teil abnimmt, wäre selbst mir zu viel Aufwand. Ich müsste ja erst die gültigen Vertretungsdaten für diese Tage für alle Lehrkräfte exportieren, parsen, dann nach einem geegineten Algorithmus die meisten Lücken schließen und das Ergebnis wieder in die Tabelle importieren. Obwohl, einen gewissen Reiz hätte das schon.


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