Jahrgangsstufenarbeiten: Letztes Jahr ist Englisch vorzeitig bekannt geworden, dieses Jahr Mathematik in der 10. Es wird eine Tradition.
Kursfahrt, unter anderem nach Rom: Immerhin mindestens einmal wurden auch Spaghetti carbonara und Cacio e pepe gegessen.
Personalausflug, wir waren am Schliersee, schon ein paar Wochen her. Ich war zum ersten Mal richtig in Schliersee, also: mit Essen in einer Gastwirtschaft. Sonst konnte ich mich nur erinnern, einmal vor gar nicht langer Zeit in Schliersee statt am Tegernsee gelandet zu sein, weil wir im Zug nicht aufgepasst und ins falsche Zugteil geraten waren. Ein Wanderausflug, der Bus brachte uns glimpflich von Schliersee zum Tegernsee, wo wir unsere Strecke dann korrekt begannen. (Und das Blog sagt mir gerade, dass ich 2005 schon mal in oder vielleicht auch nur am Schliersee war, auf einer Musikfahrt der Schule. Ich hätte nicht mehr gewusst, wo das war.)
Essenseinladung: Nachdem ich es im letzten Schuljahr gerade ein Mal geschafft habe, Kollegen und Kolleginnen zum Essen einzuladen, habe ich dieses Jahr besonders früh damit begonnen. Vielleicht schaffe ich ja doch noch ein zweites Mal.
Auf einer Buchvorstellung gewesen, Künstliche Intelligenz für Kids erklärt von Axel Täubert und Christine Paxman (Oktober 2026). War schon okay; wir waren Gäste mit zwei 6. Klassen, die sich gut benommen und interessiert gefragt haben. Im Buch wird es sehr fachlich, maschinelles Lernen mit den Teilbereichen überwachtes, unüberwachtes und bestärkendes Lernen – alles schon richtig; ich frage nur, wie viel davon ab 10 Jahren hängen bleiben kann. Das chinesische Zimmer wird vorgefürt, aber natürlich ohne Tiefe; auch sonst ist das Buch schon umfangreich und sehr viele Themen werden auf den siebzig Seiten angeschnitten. Andererseits, ich habe in dem Alter Jugend-Sachbücher über Astronomie gelesen, und viel mehr als Faszination ist nicht hängen geblieben. Aber vielleicht reicht das ja? – Erwähnt wird im Buch und wurde bei der Vorstellung auch die CO2-Bilanz beim Verwenden von Chatbots; der energetische und menschliche Aufwand beim Training allerdings nicht. Als im Vortrag der Rat kamm, statt die KI zu benutzen, auch einfach mal Google zu benutzen, prustete ich hörbar. Überhaupt ist mir das Buch schon ein bisschen Google-freundlich, aber vielleicht bin ich nur empfindlich, weil der technische Teil des AutorInnen-Duos dort arbeitet. (Die KI hilft beim Ernergiesparen, da die Temperatur in den KI-Rechenzentren von KI überwacht wird. Butler’s Jihad wird hier also nicht vorbereitet.)
Ich verliere gegen die Haustechnik: Im Informatikunterricht würde ich gerne zeigen, wie Client und Server arbeiten; leider sind die Rechner der Schüler und Schülerinnen voreinander dergestalt geschützt, dass keinerlei Kommunikation möglich ist – man kann also nicht lokal einen Server laufen lassen, egal auf welchem Port. Auch ping geht nicht. Nach draußen kommt man auf Port 80 und 443, aber schon Port 3306 (für SQL-Datenbanken) lässt die Firewall nicht durch. Also auch kein SSH, kein FTP. Letztes Jahr schrieben die Schüler und Schülerinnen kurze php-Skripte, die ich dann auf einen Server lud. Das ging nur sehr umständlich. WebDav geht inzwischen (das nutzt ja HTTPS), auch wenn ich das nach jedem Anmelden neu einrichten muss. Meistens lade ich Dateien über einen Browser hoch, wie so ein Tier.
Unterricht dieses Jahr: Informatik 11 und kombiniert 12/13 (mit dem Stoff der 12. Jahrgangsstufe), Deutsch 12 und Deutsch 13 und ein bisschen kleinere Sachen.
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