Robert Anton Wilson

Gerade habe ich erst mitgekriegt, dass vor zwei Tagen Robert Anton Wilson gestorben ist. Bekannt ist vor allem die Illuminatus-Trilogie, die er zusammen mit Robert Shea geschrieben hat, und die ich als später Teenager oder früher Student mit Genuss und Belehrung gelesen habe. Illuminatus! ist eine Geschichte um Weltverschwörung und Intrigen, Rockmusik, Psychoanalyse, den Weltuntergang, Rebellion und die Illuminaten. (Wenn ich mich recht erinnere, hat Wilson zusammen mit anderen in den 60er Jahren die bis dahin vergessenen Illuminaten erst wieder als Verschwörer ins Speil gebracht, und diese Fiktion war so erfolgreich, dass sie sich immer weiter verbeitet hat.) Besser als … Continue reading „Robert Anton Wilson“

Hanns Dieter Hüsch gestorben

Als die Bäcker von Beumelburg in der bekannten Herrgottsfrühe, mit Dietrich dem Genscher und dem kleinen Schmetterling, dem bescheidenen Vorschlag, ich erziehe meinen Leib, du erziehst deinen Leib, er erzieht seinen Leib; mit Bockwurstspringen und roten Beschleunigungssocken, Spazierganggebern und -nehmern, dem säbelnden Springen vom Baum zu Baum (den musst du dir anschauen, gerade du, wenn du den iregndwo noch erwischen kannst), mit Ditz und Hedwig, mit den Ausschreitungen unserer Phantasie und den Entartungen unserer Herzen, also Kunst – ohne große Reihenfolge einfach mal nur aufgezählt, sicher auch mit Wiederholungen. Nachtrag: Viel schöner hier: http://ivy.antville.org/stories/1277257/ Begrüßung Happy Hour Einstellung Gesang I … Continue reading „Hanns Dieter Hüsch gestorben“

Andre Norton

Andre Norton ist gestorben. 93 Jahre, hat anscheinend immer noch geschrieben, und ich wusste natürlich nicht, dass sie überhaupt noch lebte. Sie war nie eine meiner Lieblingsautorinnen, aber ich habe doch alle Hexenwelt-Romane aus der Terra-Fantasy-Reihe gelesen. Zugeben, ich habe sowieso alles gelesen aus dieser Reihe, was ich gefunden habe, aber die Norton-Romane waren mit die Glanzlichter, neben Abraham Merritt, REH, und den ausgezeichneten Anthologien (in denen ich zum ersten James Branch Cabell, Jorge Luis Borges, Lord Dunsany und Peter S. Beagle begegnete). Ein prägender Teil meiner Jugendjahre.

Will Eisner gestorben

Will Eisner ist, 87-jährig, gestorben. Hier ein guter Nachruf in der New York Times. (Man muss allerdings bei der NYT-Seite angemeldet sein, um NYT-Beiträge lesen zu können.) Hier ein Nachruf eines langjährigen Eisner-Verlegers. Newsarama (ein Comic-Forum) berichtet ebenfalls. Will Eisner ist sicher nicht allen bekannt. Er war die größte lebende amerikanische Comic-Größe. Am bekanntesten ist sein Zeitungscomic „The Spirit“. Als in den späten 30er Jahren die ersten Comic-Hefte als eigene Hefte erschienen, war deren Qualität sehr schwach, auch wenn die Hefte enorm erfolgreich waren. Anders die Comic-Strips in den Zeitungen: Die hatten eine lange Tradition und und viel Erfahrung hinter … Continue reading „Will Eisner gestorben“