Raffinierter Betrug

Heute hat mir eine Kollegin erzählt, dass sie jetzt schon zum zweiten Mal ihre vierjährige Tochter beim Geburtstag des Kindes beschummeln musste: Weil die Eltern zum Geburtstag nicht richtig da sein konnten, erzählten sie dem Kind einfach, es hätte am Mittwoch Geburtstag und nicht am Dienstag. Das Datum lesen kann es ja noch nicht.
Wenn man drüber nachdenkt: Klar, das funktioniert problemlos.

14 Antworten auf „Raffinierter Betrug“

  1. Hm. Wäre eine tolle Idee für den Unterricht, es dauert vielleicht nicht mehr lange, und die können das Datum auch nicht mehr lesen.

  2. Frei nach dem Motto:“Nein wir haben die Klausur erst letzte Woche geschrieben”?
    PS: Irgendwie befremdlich der Gedanke dass ich nur weil es das blog eines Lehrers ist viel mehr auf Rechtschreibung achte :/.

  3. Also, es kennt mich zwar keiner hier, aber ich kann mich Kai nur anschließen.…..
    Mir fehlen die Worte.….…..

  4. Ist doch ne Prima Idee. Das macht für das Kind zu dem Zeitpunkt keinen Unterschied und es gibt eine gut Geschichte, die man später erzählen kann.

  5. Mein Vater hat mir, als ich Kind war, gerne mal damit eine fürchterliche Angst gemacht, dass in den Nachrichten gekommen sei, mein Geburtstag würde dieses Jahr entfallen. Der Tag würde eingespart.
    Da finde ich die von dir genannte Idee wesentlich besser.

  6. Ich würde fast tippen, dass wir das heutzutage in der Schule ohne Probleme hinbekommen würden, wenn wir nur hingehen und das Datum in römischen Ziffern anschreiben. Ein Mathekollege macht das seit ein paar Jahren so und es sorgt bei den Klassen danach immer wieder für Rätselraten. ;)

  7. Filmfans sollten damit keine Probleme haben. Aber auch davon gibt es nicht mher viele. (Gab mal eine Simpsons-Episode, in der erklärt wurde, wozu man römische Ziffern lesen können muss. Am Ende war Bart dann in einer Dame-oder-Tiger-Situation und musste die richtige Tür herausfinden.)

  8. Die Simpsons Folge war echt klasse.
    Zu den römischen Ziffern: die lernt man doch in der 6./7. Klasse, oder? (Ich hatte einen Vorteil, denn ich kannte sie schon von den Asterix & Obelix Filmen^^)

  9. Ich hätte vermutet, dass man römische Ziffern in der Grundschule lernt, aber vielleicht kommt das tatsächlich später. Jedenfalls kannte ich die auch schon vorher, aus Asterix-Heften oder Rätselbüchern aus der Stadtbibliothek während der Grundschulzeit.

  10. Ich meine mich zu erinnern, in der fünften Klasse verschiedene Zahlenformen kennengelernt zu haben, u.a. römische und binäre. Die binären fand ich besonders prima.
    (Und die römischen braucht man für Ferrero-Packungen, da steht das Jahr immer als MMXII bzw. zur Zeit der 5. Klasse eher als MCMXCV – binär wäre das irgendwie lustiger, finde ich)

  11. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, welche Klasse es genau war, aber es war sicher in der 5., 6. oder 7. Klasse. Schade bloß, dass wir das heute gar nicht mehr brauchen, weder im Unterricht, noch im Alltag.

  12. Im Sekretariat eines kleinen Ingenieurbüros waren die Ordner in der zum Besucher offenen Regalwand sehr schick mit großen römischen Zahlen beschriftet. Der Glanz verblasste, sobald man den Spickzettel auf dem Schreibtisch erblickte. I = 1, II = 2, III = 3 usw :)

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