Wie ich mich von meinem Feedreader gängeln lasse

Die Linkliste in der Spalte rechts benutze ich so gut wie nie. Bis vor drei Wochen klapperte ich meine täglichen Nachrichten- und Blogplätze nur durch die Bookmarks in meinem Browser ab: Mit Firefox gibt es ja tabbed browsing, so dass ich in einer Browser-Instanz alle Seiten auf einmal zu Verfügung habe. Das ist bequem.

Und wenn mir mal langweilig war, habe ich einfach die Bookmarks geöffnet und nachgeschaut, ob es etwas Neues gibt. Bis ich das überprüft hatte, verging ein Weilchen, so dass ich zur Not gleich wieder von vorn damit anfangen konnte.

Vor drei Wochen bin ich dann endgültig auf RSS-Feeds umgestiegen. Da schaute dann der Feedreader nach neuem Material auf den Seiten, mit denen ich ihn gefüttert hatte. Ich konnte ihn zwar alle paar Minuten auf die Suche nach Neuem schicken, aber er zeigte er mir dann schon sehr selbstständig an, dass da nichts zu holen war.

Jetzt habe ich nicht mal mehr dieses Vergnügen: Die neueste Version hat IntelliUpdate: Auf der Basis der Häufigkeit der vergangenen Einträge im jeweiligen RSS-Feed ermittelt das Programm nach einem (hoffentlich geeigneten) Algorithmus, wann es den Feed wieder auf neues Material hin überprüfen soll. Er gibt mir dann, großherzig, schon Bescheid.

Natürlich kann ich das abstellen. Aber er hat ja recht, ich soll nicht so viel Zeit vertrödeln.

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4 Thoughts to “Wie ich mich von meinem Feedreader gängeln lasse

  1. Ich habe schon fast alles versucht und noch immer kein Ei des Kolumbus. Und mit RSS ein Dosierungsproblem. Die Folge: für gut aber selten Bloggende RSS, für die Amerikanischen, die ich gebündelt lese, ebenfalls und bei den Bildungsblogs habe ich dann wieder die Newsletters abonniert.

    Das nackte Chaos.

  2. Wenn Sie schon hier von diesen tollen Features sprechen… wie heißt der Feedreader? ^^ oder habe ich da was überlesen?

  3. Nie würde ich mir nehmen lassen, selbst sämtliche Webseiten abzuklappern. Irgendwie muss man sich ja seine Zeit vertreiben :P…

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