Wie man anderswo sicher bald lesen kann, bin ich aus dem Urlaub zurück. Entdeckt habe ich dabei unter anderem, dass ich Fudge sehr mag, vielleicht auch nur das im Schaufenster selbst gemachte Fudge aus den North Laines. Es hatte genau die Konsistenz, die ich bei den Kuhbonbons so mag. (Kuhbonbons? Gelbweiß geringelte Verpackung, Kuh vorne drauf, Karamelsahnetoffee – aber eben nicht chewy, sondern im Idealfall außen trocken und bröselig, mit innen einem kleinen, nur fast noch flüssigen Kern. Meistens kriegt man sie in den großen Supermärkten leider knochentrocken und knackig-hart.)
Kurz vor dem Urlaub bin ich noch etliche Stapel von englischen Taschenbüchern losgeworden. Teils stammten sie aus dem Nachlass einer Tante (lauter schlechte Flughafenthriller), teils waren es ausgemusterte Doubletten aus der gemeinsamen Bibliothek mit Frau Rau. Zwei Dutzend war ich schon über eBay losgeworden, aber auch das ein mühsames Geschäft. Deswegen war ich froh über The Munich Readery.
Dort kann man englische Bücher kaufen beziehungsweise tauschen. Jedes Buch, das man dort kauft, hat einen Stempelaufdruck; bringt man das Buch zurück, kriegt man dafür Credits, gegen die man wieder neue Bücher von dort tauschen kann.
Sie kaufen zwar keine Bücher an, aber nehmen Bücher gegen Credits in Empfang. Man kriegt nicht so viel Credits wie bei dort gekauften Büchern, aber immerhin etwas, und vor allem ist man die Bücher los. (Vorher aber bei John Bescheid sagen, damit der auch im Laden ist – nur er nimmt Bücher gegen Credits entgegen.)
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