Noch ein Tag, dann habe ich den Alltag wieder eingeholt

Zur Zeit läuft überall noch ein wenig das Notprogramm, aber morgen um diese Zeit bin ich so weit, dass ich mich um Liegengebliebenes kümmern und vielleicht sogar die ersten Hefte der Schüler ansehen kann.

Ich habe zweimal nachmittags Unterricht, dafür am Mittwoch nur eine Stunde. Ich komme nicht ungern wegen einzelner Stunden in die Schule, dafür vertrage ich auch mal einen Tag mit vielen Stunden. (Montag zum Beispiel.) Gestern abend war ich in Augsburg bei meinen Eltern, meinen Geburstag begehen. Das war sehr schön. Vormittag gab es leckeren Kuchen und Fudge in meiner 11. Klasse. Auch sehr schön. Ich bin gespannt, wie das mit der Klasse wird; sie sind ja jetzt alle mehr als ein Jahr älter als zu der Zeit, als ich sie in Englisch unterrichtet habe.

Eigentlich bin ich ja noch gar nicht so alt, 39 ist doch kein Alter. Aber mein Geburtsjahr 1967… das ist schon ziemlich sehr lange her. Geradezu geschichtlich lange.

(Abgestaubte Geschenke: Aktenvernichter für sensiblen Schulkram, eine Zweiliterflasche Ahornsirup, ein Herren-Kulturbeutel – weil mein alter kaputt und eher unherrlich war.)

6 Antworten auf „Noch ein Tag, dann habe ich den Alltag wieder eingeholt“

  1. Von mir auch noch alles Gute!
    Ne, das ist wirklich noch kein Alter. Aber manchmal fühlt man sich uralt, gell? (Ich darf das sagen, ich bin schon lange üVi). Mein Mann erzählte mir neulich auch so eine Geschichte – er ist Jugendtrainer im Sportverein. Als einer seiner Zöglinge (ca. 6. Klasse) dringend seine Eltern anrufen wollte, schickte er ihn zum Telefon im Regieraum. Nach kurzer Zeit kam der Junge zurück – „Herr …, wie funktioniert das Telefon?“ – Es war ein Telefon mit Wählscheibe …. Da fühlte er sich ungefähr wie 100.
    Meine Eltern hatten früher noch nicht einmal ein Telefon – wenn ich meinen damaligen Freund (und jetzigen Mann) anrufen wollte musste ich noch zur Telefonzelle ein paar Straßen weiter pilgern.

  2. glückwunsch.
    ich fühle mit, werd am dienstag 38.
    stimmt schon, das klingt nicht so schlimm, aber 1968 klingt wie „vormkrieg“…

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