Schönes über Powerpoint

Kein Mensch kann gleichzeitig lesen und zuhören.

Sehr schön Zusammengefasstes zu Powerpoint gibt es bei chrisp’s virtual comments, das werde ich gleich so für die 6. Klasse verwenden. Dort ist Präsentationssoftware nämlich Stoff im Informatikunterricht, und die Schüler müssen zu einem Biologiethema eine Präsentation erstellen. Ich versuche zwar ohnehin schon, den Einsatz von bunten Schriften und einfliegendem Gedöns zu dämmen (und muss mich da manchmal gegen Kollegen durchsetzen), aber so nachvollziehbar formuliert wie dort habe ich das noch nicht gelesen.

Tagged: Tags

5 Thoughts to “Schönes über Powerpoint

  1. Ich finde den Artikel auch ein bisschen zu einseitig und stimme der Kritik von Dirk weitgehend zu.

    > Das Redundanzprinzip besagt also, dass das gesprochene Wort nicht auch noch geschrieben präsentiert werden sollte.

    Diese Forderung beißt sich mit dem Prinzip des mehrkanaligen Lernens (visuell vs. auditiv).

    > Damals kam niemand auf die Idee, jeden Satz auf eine Folie zu drucken und dann im Akkord die Folien über den Overhead-Projektor zu ziehen.

    Stimmt nicht, ich habe viele (grauenhafte) Vorträge dieser Art über mich ergehen lassen müssen.

    Auf meiner Website habe ich ein zweiseitiges, englisches Handout zu „Presentations“. Nach einem allgemeinen Teil geht es um Folien und dann auch um Powerpoint bzw. „presentation software“: http://www.JochenEnglish.de/misc/presentations.doc

  2. Man macht schon was mit bei Powerpoint. Für Bioreferate lassen sich natürlich schön Fotos einbauen. Wenn wir die Referate besprechen , ist auch ein Kriterium die Präsentation. Die Schüler erkennen schon, was störend wirkt und was hilft. Und da die Gruppe auch selbst die Noten festlegt, schauen sie schon genau hin.
    Den mit Abstand schlimmste Vortrag mit powerpoint war der eines Medienwissenschaftlers, der uns über den Studiengang an seiner Uni informiert hat. Es las den klein getippten Vortrag laut von der Wand ab.

  3. @croco: Ganz toll der Medienwissenschaftler! Das gleiche ist mir lürzlich mit zwei halbilitierten Jungs der erziehungswissenschaftlichen Fakultät in F. passiert. Es ist scheints völlig wurscht, welche Medien zur Auswahl stehen: Viele – auch junge! – Hochschullehrer können nur Aufsätze schreiben und selbige vorlesen. Und jedes neue Medium wird unter diese Fähigkeit untergeordnet. Selbst Lehrerstudenten werden so belehrt. Ob die Hochschuldidaktik in anderen Ländern auch so schlecht entwickelt ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.