Einfach verkettete Liste, Rekursion und Entdeckungen bei Powerpoint

Gestern habe ich in Informatik die erste rekursive Methode eingeführt: die Länge einer Liste bestimmen. Hm, ja. Dann muss ich wohl zuerst erklären, was eine Liste ist. Das wird jetzt etwas technisch. wer durchhält, wird mit Videos belohnt. 1. Die Liste Eine beliebig lange Liste von Objekten, zum Beispiel Wörtern, oder Schülern, oder Gegenständen im Computerspiel, kann man mit einer einfach verketteten Liste darstellen. Einfach verkettet heißt, dass sich einfach jedes Element seinen unmittelbaren Nachfolger merkt. Das sieht dann so aus: Die Liste ist hier dargestellt als waagrechte Schnur mit Knoten daran, und an jedem Knoten baumelt – wie bei … Continue reading „Einfach verkettete Liste, Rekursion und Entdeckungen bei Powerpoint“

Computerliches

Mann, der Computer. In der letzten Woche wieder mal richtig viel Zeit mit ihm verbracht, und damit meine ich: ohne Internetnutzung. Zum Ersten: Nach vielen Jahren der Ruhe hatte ich wieder regelmäßig den Blue screen of death. Mehrfach so, dass mein Windows nicht mehr starten wollte. Glücklicherweise habe ich parallel auch Linux installiert (auf einer zweiten internen Festplatte, sicher ist sicher), mit dem ich ebenfalls booten kann und so wenigstens an meine Daten und auch Windows wieder reparieren konnte. Woran es lag, war für mich als Laien auch nicht leicht herauszukriegen: Erst vor kurzem hatte ich den Arbeitsspeicher erweitert (von … Continue reading „Computerliches“

Mind Maps (und Mindmaps)

I. Mind Maps Ich mag Mind Maps. Ich finde sie ästhetisch ansprechend. Das liegt vermutlich vor allem an ihrem weiteren Vorzug: Sie kommen meinem stark ausgeprägten Sinn nach Ordnung sehr entgegen. Außerdem mag ich Karten jeder Art. Allerdings habe ich selber nie mit Mind Maps gelernt, und ich glaube, ich bin auch nicht der Typ dafür. Beim Informatik-Examen bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, Mind Maps einzusetzen; ich lerne durch Exzerpieren und Gespräche mit anderen Lernenden. Die – sehr effizient wirkende – Bio-Kollegin hat aber während ihrer Promotion selber gute Erfahrungen mit Mind Maps gemacht. In die Schulbücher … Continue reading „Mind Maps (und Mindmaps)“

Präsentationssoftware in der 6. Klasse

Lehrplan Informatik (als Teil von Naturundtechnik) in der 6. Klasse: In veranschlagten 5 Unterrichtsstunden soll das hier zum Thema Powerpoint Präsentationssoftware geschehen: Durch Kombination verschiedener, schon bekannter Darstellungsarten von Information erstellen die Schüler Multimediadokumente und erkennen deren Nutzen. Dabei bewähren sich erneut die bereits erlernten Begriffe der objektorientierten Betrachtungsweise. Verschiedenartige Animationen, wie sie Präsentationssoftware zur Gestaltung bietet, helfen den Schülern, das Prinzip der Methoden von Objekten besser zu verstehen. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Schwerpunkt Biologie erstellen sie eine Präsentation zum Themenbereich Wirbeltiere. Dabei lernen sie auch Kriterien für die Qualität von Präsentationen kennen. * die Klasse „Folie“ (Zusammenspiel … Continue reading „Präsentationssoftware in der 6. Klasse“

Wandertag und richtiges Präsentieren

Den ersten Wandertag im Jahr hatte ich bestimmt, über das Ziel des zweiten dürfen die Schüler entscheiden. Dazu schlugen sie Ziele vor, manche fade, andere interessanter. Für jedes Ziel fand sich ein Pate, der Details recherchieren und der Klasse einen Plan präsentieren sollte. Heute fanden diese Präsentationen statt. Manche waren ordentlich, andere – darunter auch das später gewählte Ziel – nur rudimentär, so dass die Vorbereitung noch einiges an Besprechung kosten wird. Und eine Präsentation war head and shoulders über den anderen. Das war auf mehreren Ebenen eine Vorführung. Das Ziel: Salzburg. Statt Powerpoint gab es ein Dutzend sorgfältig gestaltetet … Continue reading „Wandertag und richtiges Präsentieren“

Schönes über Powerpoint

Kein Mensch kann gleichzeitig lesen und zuhören. Sehr schön Zusammengefasstes zu Powerpoint gibt es bei chrisp’s virtual comments, das werde ich gleich so für die 6. Klasse verwenden. Dort ist Präsentationssoftware nämlich Stoff im Informatikunterricht, und die Schüler müssen zu einem Biologiethema eine Präsentation erstellen. Ich versuche zwar ohnehin schon, den Einsatz von bunten Schriften und einfliegendem Gedöns zu dämmen (und muss mich da manchmal gegen Kollegen durchsetzen), aber so nachvollziehbar formuliert wie dort habe ich das noch nicht gelesen.