Wochen-Ende

So, fertig. Das Tanzfest der Schule muss aus technischen Gründen heute ausfallen und wird auf später verschoben. Schade und frustrierend für alle unmittelbar Beteiligten, aber mir kommt der Feierabend zupass. Anstregende Woche. Darauf schiebe ich es auch, dass ich heute zu unfreundlich zu einer Klasse war. Ich habe nicht geschrieen, aber ich war böser als nötig. Danach ärgere ich mich immer sehr; ich hoffe, das kommt immer seltener vor.

8 Antworten auf „Wochen-Ende“

  1. Das kann ich gut verstehen. Mich ärgert das ebenfalls, es bedeutet Stress für die Schüler und mir selber eine Blösse, die ich mir eigentlich gar nicht geben will.

    Aber auf den absolut und jederzeit richtigen Pegel lässt sich wohl auch Lehrerreaktion nicht einfrieren, selbst wenn man noch so viel Erfahrung hat.

    „Immer seltener“ wär‘ schon schön.

    Ärgere dich bitte nicht mehr weiter und hab‘ ein schönes Wochenende.

  2. Pingback: Bluemac
  3. das böse sein ihrer lehrperson haben die schüler mitunter
    kaum bemerkt?
    oder saßen sie zusammengeschnurrt vor schreck herum?
    nicht grämen, tun die auch nicht.
    vorhaben scheint gut!
    gruß von Lu

  4. Das könnte auch am Wetter liegen, das mit seinem ewigen Sonnenschein langsam zur Belastung wird. Den Kindern fällt das Stillsitzen schon jetzt schwer, weil sie unmittelbarer auf diesen Pseudosommer reagieren als Erwachsene. Diese trifft dann dafür so allmählich eine kalifornische Depression… Heute ließen in der Tat mehrere lautstarke Kollegen andere Lehrer an Bruchstücken ihres Unterrichts teilhaben.

  5. Na, bemerkt haben die Schüler es wohl schon, aber so schlimm war’s hoffentlich auch nicht, und außerdem fängt tatsächlich jede folgende Stunde wieder ganz von vorn an. Aber vielen Dank.

    Das Wetter…. natürlich auch. Und die anstrengende Woche und das Gedrängel im Lehrerzimmer auch.

  6. @beelzebub: Das transparente Klassenzimmer? ;-)

    @Herr Rau: Kommt vor. Aber gute Vorsätze helfen schon :-)
    Ich versuche mich dann auch meistens in Selbsterforschung,
    oft erfolgreich. Was mich dann oft sowohl verblüfft als auch
    ärgert ist, dass Schüler oft nicht in der Lage sind, meine Reaktion
    und ihr vorhergehendes Verhalten in einen ursächlichen Zusam-
    menhang zu bringen.

    Beispiel Unterstufenklasse Englisch – am Pult empfängt mich
    schon eine ganze Traube von Schülerinnen: zwei haben ihre
    Hausaufgabe vergessen zu machen, eine hat gleich ihre ganzen
    Englischsachen zu Hause gelassen, zwei haben vergessen, die
    neuen Wörter zu lernen. Als ich bei der Hausaufgabenbesprechung
    die erste, die sich meldet, aufrufe, will die nur auf die Toilette.
    Frage von links: „Warum sind Sie denn heut so schlecht drauf?“

    Das ist nicht gerade ein typischer Unterrichtsbeginn, aber es
    kommt vor … Und man kann die Gegenseite natürlich verstehen:
    Mehr als drei Viertel der Klasse haben ja ihre Hausaufgaben
    ordentlich gemacht und auch dabei …

    Erholsames Wochenende wünsche ich!

  7. Pingback: violine.twoday.net
  8. rip: Inzwischen wieder alles okay, so schlimm war’s gar nicht, aber doch so ähnlich wie von dir beschrieben.

    violine: Dauert noch ein bisschen.

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