Links der letzten Wochen

Aus drei Lehrerblogs lerne ich besonders viel. Da ist einmal Hokey, der live aus dem Referendariat berichtet.

Kluge Fragen stellt nortberto42, zum Beispiel dazu wie sinnvoll neue Medien im Unterricht sind. Dagegen hat er nichts, aber er erinnert anschaulich daran, dass das WWW nicht besser ist als eine Stellwand, wenn die Schüler nicht etwas Konkretes lernen bei einem Projekt. “Die Klarheit im Kopf des Lehrers ist übrigens durch nichts zu ersetzen.” Daran hapert es bei mir immer noch manchmal.

Unbedingt lesen: Der Eintrag zu Aufklärung, Kant und Dialog im WWW. “Daß aber ein Publikum sich selbst aufkläre,” schreibt Kant, “ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich.” Nortberto42 überlegt, wie das Web dabei hindern und helfen kann. Der Beitrag bleibt noch länger in meinem Feedreader, ich muss noch einige Male lesen.

Ganz konkrete, praxisnahe Tipps gibt JochenEnglish. Vor allem zu empfehlen: Seine Gedanken und Hinweise zu Schulaufgaben. Ich will in Zukunft auch effektiver arbeiten. Parallel dazu die Tipps zu Stegreifaufgaben.

Eine Antwort auf „Links der letzten Wochen“

  1. Vielen Dank für die Hinweise auf meine Aufsätze -
    die Klarheit im Kopf des Lehrers ist übrigens u.a. eine Funktion der Zeit, als des Lebens- oder Dienstalters, genauer: des sinnvollgenutzten Dienstalters, in dem man immer weiter arbeitet, korrigiert, ergänzt, hinzulernt…
    Ich vermute, dass ich selber in meinem Unterricht am meisten gelernt habe; und wenn man gelegentlich meint, die Schüler heute seien dümmer oder schlechter als…, so müsste man auch bedenken: Nein, ich bin heute klüger als vor 20 Jahren.

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