Der chinesische Flussdelphin

Schlechte Nachrichten.

Der chinesische Flussdelphin gilt ab jetzt als ausgestorben, auch wenn der WWF sagt, dazu müsse man 50 Jahre lang kein Exemplar mehr gesehen haben. (Spiegel).

“It is the first large animal to be wiped from the planet for 50 years, and only the fourth entire mammal family to disappear in 500 years. And it was driven to its death by mankind.” (Independent)

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(Quelle: Wikipedia)

Wir kennen den Baiji aus dem wunderbaren Last Chance To See von Douglas Adams und Mark Carwardine. (Und von Adams’ Lesung an der Universität Göttingen 1994, wunderbare CD, längst vergriffen.) Sein bestes Buch. Dem Aye-Aye geht es verhältnismäßig gut, der Kakapo (“the world’s least-able-to-fly parrot”) ist akut vom Aussterben bedroht, und der chinesische Flussdelphin hat es nicht geschafft.

Klar sterben ständig Tierarten aus. Aber trotzdem sind das keine guten Zeichen.

(Der Banane geht es auch nicht gut.)

2 Antworten auf „Der chinesische Flussdelphin“

  1. Da kann ich mir eine Träne nicht verkneifen… “Recording Dolphins” und einige andere Tracks dieser CD hab ich auch schon öfters mal in Oberstufen-Vertretungsstunden laufen lassen & das Buch wärmstens empfohlen. Jetzt stimmt’s umso mehr: “There is nothing to see in the Yangtze River.” :(

  2. So treffen sie sich wieder im jenseit, Douglas und der letzte Flußdelfin.
    Und können sich über die 42 beömmeln.
    Ich liebe seine Bücher, ganz besonders das letzte und den Kakapo. Dieser vermehrt sich wieder. Gibt das Hoffnung?

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