So ist das mit den einstündigen Fächern

Mit etwas Glück sehe ich die Klasse am 25. Februar wieder; das letzte Mal Unterricht hatten wir am 28. Januar.

3 Antworten auf „So ist das mit den einstündigen Fächern“

  1. Ich sah gestern gerade auf der Hompage meiner ehemaligen Schule (in Hamburg), dass nur noch in Doppelstunden unterrichtet wird, weil die Taktung in 45 Minuten nichts taugt. Einstündige Fächer gibt es überhaupt nicht. Und die zweistündigen werden mit anderen zweistündigen zu epochalem Unterricht zusammengefasst – das geht so: Zwei Fächer, z.B. Geschichte und Geographie, tun sich zusammen, das eine Fach wird im ersten Halbjahr – und dann vierstündig (also an zwei Tagen der Woche jeweils in einer Doppelstunde) unterrichtet, im zweiten Halbjahr kommt das andere Fach dran. Nach einer Testphase: Die Lehrer finden es gut, die Schüler auch, und schließlich die Eltern. Sowas kann wohl als Minireform der Unterrichtsorganisation auch die Schulcommunity einer Bayerischen Schule beschließen, wenn sie will. Oder ist die Obrigkeit da so rigide?

  2. Die Obrigkeit ist ausnahmsweise nicht das Problem. Sowohl Doppelstunden als auch Epochenunterricht sind erlaubt. Das müssten nur die Lehrer wollen.
    Zwischen den verschiedenen Fächern und, ja, auch Generationen läuft eine Grenze: Die einen wollen lieber Doppelstunden, die anderen halten sie für Irrsinn. Die liebsten Argumente: Eine Doppelstunde in meinem Fach, das kann man Schülern nicht zumuten (schöner verpackt zumeist, aber darauf läuft es hinaus); wann soll ich denn da meine Noten machen; und: Wann soll ich denn dann Hausaufgaben aufgeben?
    Diese Argumente überzeugen mich nicht.

    Epochenunterricht lief bei uns vereinzelt mal in Bio/Informatik und Kunst/Musik, also nur in zweistündigen Fächern. Die Versuche wurden nicht wiederholt. Tatsächlich habe ich bei meinem einstündigen Informatik kaum Mehrwert gesehen – schlechter lief es allerdings auch nicht. Aber dafür gibt es noch weniger Unterstützung als für Doppelstunden.

    Den Schülern, mit denen ich kürzlich darüber gesprochen habe, waren Doppelstunden lieber. Aber nicht viel; den meisten ist das egal.

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