Mikrowelle im Lehrerzimmer

Mal in die Runde gefragt… wir haben einen Mikrowellenherd (aber so heißt das Ding gar nicht mehr, oder?) im Lehrerzimmer, der aber so gut wie nie benutzt wird. Wo jetzt irgendwann mal die kalte Jahreszeit anfängt: Was könnte ich mir denn in den Mittagspausen damit Köstliches bereiten? Heiße Schokolade mit Marshmallows? Nachos mit Käse? Bin für Vorschläge offen.

Fußnote:
Im ReliBlog gefunden: Naturwissenschaftlicher Humor. A virus walks into a bar… a neutrino walks into a bar… Lustig.)

11 Antworten auf „Mikrowelle im Lehrerzimmer“

  1. Eine Mikrowelle… trifft man selten allein. Ok nun zur anderen Wortbedeutung: Die Mikrowelle taugt für alles, was schnell heiße Milch in Tassen braucht. Also Milchkaffee mit richtig viel Milch und richtig bulligem Espresso hinterhergeschüttet z.B. – aber Vorsicht: bei dunkler Keramik wird oft die Tasse heißer als der Inhalt. Also am besten ein paar von den damals geklauten Mensa-Tassen benutzen!

  2. - Scheibe Brot mit reichlich Käse drauf + Schinken + Ananas + …

    - Tomate mit Käse überbacken

    - Gemüse mit Käse, …

    - mitgebrachte Suppen oder Nudeln, oder, oder, …

    - heiße Himbeeren für’s Vanilleeis

    - Glühwein

    - sämtliches Dosenfutter und Fertiggerichte – wer’s mag

    Maaaahlzeit!

  3. Wir haben auch eine Mikrowelle in der Lehrerzimmer-Küche. An Tagen, an denen ich Nachmittagsunterricht habe und vorher eine Stunde frei, habe ich mir schon öfter Essen darin warm gemacht, üblicherweise Reste vom Vortrag. Das machen einige Kollegen auch so. Normalerweise gibt das immer Neid und hungrige Blicke von den Kollegen, die das leckere Essen riechen… ;-)

    Ein Lieblingsmikrowellentrick von mir, bisher aber nur zu Hause umgesetzt: Gebackene Kartoffel. Schmeckt mir genauso gut wie aus dem Ofen. Rohe Kartoffel rundherum mit einer Gabel einstechen (damit sie nicht platzt) und ‘rein damit in die Mikrowelle. Eine große dicke Kartoffel brauchte ca. 3 Minuten bei 1000 Watt und war gar. Kräuterquark dazu, fertig. Übrigens geht das auch mit Kürbis, habe ich neulich erst wieder gemacht: Einen nicht sehr großen Kürbis halbieren (andere Hälfte ist für zweite Person oder Essen am nächsten Tag) und dann nochmal in zwei oder drei Teile schneiden, auf einen Teller legen, je nach Größe der Stücke 2 bis 3 Minuten mikrowellen. Schmeckt mir mit Frischkäse gut; wenn’s der richtige Kürbis ist, braucht man nicht mal Gewürze drauf.

  4. Zur heißen Schokolade im Winter kann ich wirklich nur raten!
    Für mich einer der wichtigsten Gründe, eine Mikrowelle zu besitzen.

  5. - Wasser im Wasserkocher heißmachen
    – einenLöffel Gemüsebrühepulver rein
    – Einen Schwung Buchstabennudeln dazu
    – 2 Minuten in die Mikrowelle
    – eine Handvoll Backerbsen dazu.

    Was waren wir widerlich in der Stufe 11. Aber Nachmittagsunterricht und damals gab es keine Mensa in der Schule, nur Mikrowellen im Oberstufenraum. Die beste Methode ist wirklich, sich Reste von zu Hause mitzubringen und die aufzuwärmen. Alles andere erträgt man maximal 2 Wochen.

  6. Vielen Dank für die Vorschläge. Essen von zu Hause mitbringen ist sicher das beste, aber bei uns gibt’s eigentlich nie Reste. Ich esse immer gleich alles auf. Kartoffeln und Kakao werde ich sicher versuchen, Glühwein wohl auch. Und vielleicht den Kuchen.

  7. Also, bei den deutschen Rezepten fehlt definitiv das Backpulver – bei der Menge sollte eine Löffelspitze genügen. Im englischen Rezept heißt es “self raising flour”; ich vermute, dass darin das Backpulver im richtigen Anteil enthalten ist, habe das aber in Deutschland noch nie gesehen.

  8. Self-raising flour, genau. Ich habe es hier noch nie gesehen, tät mich aber auch nicht wundern. Wird auch in Kochbüchern manchmal übersehen.

  9. Mikrowellen-Glühwein ruft eine nette Erinnerung an mein Kellnern in Semesterferien hervor.
    1. August (!), kleines Kur-Café in deutschem Mittelgebirge. „Sie wünschen?“ – „Haben Sie auch Glühwein?“
    Das sollte vermutlich eine witzige Anmerkung zum unangenehm nasskalten “Sommer“wetter sein, wurde von meiner Chefin aber als sportliche Herausforderung gesehen…:
    Schöne Kakaotasse, guter Rotwein hinein, etwas brauner Zucker, zwei Nelken, halbe Zimtstange, kurz erwärmen. Gewürze herausfischen, Tasse auf spitzenverzierte Untertasse stellen, Keks daneben, lächelnd servieren.
    Anblick des Gast-Gesichts: unbezahlbar.
    Trinkgeld: sehr angenehm :)

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