Literarisches Quartett in der Schule

Heute gab es eine etwas durcheinandere Stunde wegen Doppelbuchung des Computerraums. Wir haben zwar eine Liste, in die man sich eintragen kann, aber manchmal werden kurzfristig Stunden getauscht, ohne auf diese Liste Rücksicht zu nehmen – was technisch auch schwierig wäre; ich habe selber noch keine Lösung für dieses Problem. Da wir in dieser Klasse bald so eine Art literarisches Quartett machen, in ganz kleinem Rahmen allerdings, schlug ein Schüler vor, doch mal ein paar Szenen daraus anzuschauen. Klar. Beamer ging zwar nicht, aber der Monitor war groß genug und schließlich kommt es vor allem auf den Ton an.

Also habe ich erst kurz etwas über das Format der Fernsehsendung erzählt und an das Büchernörgele in Michael Endes Wunschpunsch erinnert und dann relativ willkürlich ein bisschen Diskussionskultur à la Literarisches Quartett gezeigt. Sollte man vorsichtig sein, es ging natürlich gleich um Erotik im Roman. War aber noch zu vertreten. Schnell stießen wir auf Schülervideos im Quartettformat
(hier, hier und hier zum Beispiel, Bild- und Ton meist sehr schwach) und vor allem auf dieses Schmuckstück:

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Den Schülern hat das gut gefallen.

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3 Thoughts to “Literarisches Quartett in der Schule

  1. Wie wäre es denn mit MRBS als Lösung?

    Seitdem gibt es bei uns an der Schule keine Doppelbuchungen, keine „verschwundenen“ Buchungszettel – und vor allem: man kann von zu Hause aus buchen. MRBS lässt sich auch als Modul in Moodle integrieren, läuft aber auch einfach so:

    http://mrbs.sourceforge.net/

  2. Die Schwierigkeit ist die, dass die Stundenplaner aus den löblichsten Gründen zum Beispiel eine Informatikstunde vorverlegen. Und der Informatiklehrer braucht den Raum in der Regel so dringend, dass man ihn da nicht rauswirft, bloß weil der Deutschkurs auch mal will. Die Lösung: die Stundenplaner müssten bei einem Verschieben von Stunden nachschauen, ob da nicht eine Stunde verschoben wird von einer Lehrkraft, die den Raum gebucht hat, in eine andere Stunde, wo eine andere Lehrkraft den Raum gebucht hat. Das ist zuviel Arbeit.

    Also müsste unser Vertretungsplanungsprogramm mit einem Raumbuchungsprogramm zusammenarbeiten. Das ist aber leider nicht so, und selbst dann wären die Lehrer nicht zufrieden. („Wie, du hast mir die Nachmittagsstunde nicht in die Lücke verschoben, bloß weil ich einen Computerraum haben wollte? So wichtig war der auch wieder nicht.“)

  3. Das MRBS nutzen wir auch seit kurzem für alle Räume und ‚reservierbare‘ Geräte, ist eine wirklich große Erleichterung. Hübscher Nebeneffekt: Man kann jetzt schon sehen, welche Kollegenkürzel in den Vor-Ferien-Tagen gehäuft die Filmraum-Spalten füllen :)

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