Gemeinfrei 2012: Ab heute gemeinfrei!

Sofern nicht die editorische Leistung (und immer natürlich die Übersetzung) eine eigene schütztenswerte Leistung darstellt, unterliegen ab heute diese Autoren nicht mehr dem Urheberrecht:

  • James Joyce
  • Sherwood Anderson
  • Virginia Woolf
  • Hugh Walpole
  • Rabindranath Tagore
  • Maurice Leblanc (Erfinder von Arsène Lupin)

Hier einige deutschsprachige Autoren:

  • Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem (“Um 1900 zählte sie zu den beliebtesten deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen.”)
  • Fritz Grünbaum (im KZ umgebracht, Kabarettist)
  • Arthur Holitscher (von den Nazis vertrieben und im Exil gestorben)
  • Max Kretzer (früher Naturalist, dann mit den Nazis sympathisiert)
  • Anton Kuh (im amerikanischen Exil gestorben)
  • Oskar Loerke (Expressionismus)
  • Johannes Schlaf (Expressionismus, zusammen mit Arno Holz: Die Familie Selicke und Papa Hamlet; bekennt sich in den 1930er Jahren zu Hitler und der NS-Politik)
  • Walter Siebs (der mit der deutschen Bühnensprache)

http://en.wikipedia.org/wiki/1941#Deaths
http://de.wikipedia.org/wiki/1941#Gestorben

5 Antworten auf „Gemeinfrei 2012: Ab heute gemeinfrei!“

  1. Die beiden Links sind die gleichen (am Ende frisst WordPress ein paar Zeichen?) und funktionieren beide so wie angegeben: der categories-Parameter muss danach in zwei Zeilen getrennt werde; ich habe nur kurz gesucht aber nicht herausgefunden, wie man zwei Kategorien als den Parameter übergibt.

    Aber händisch habe ich das nachgeholt: toll. Mir war ja schon klar, dass es solche Schnittstellen geben muss, aber ich habe sie noch in der Anwendung gesehen.

  2. In meinem Link steht zwischen Autor und Gestorben die Zeichenfolge “%0D%0A” (zur Sicherheit: “Prozent-0D-Prozent-0A”), also “Autor%0D%0AGestorben_1941”. Wenn WordPress das frisst, wird mein Beitrag hier allerdings recht sinnfrei wirken – dann bitte einfach löschen…

  3. Ja, WordPress frisst tatsächlich den Link. Die Funktion esc_url entfernt insbesondere Line Feed und Carriage Return aus URLs, und danach kommt noch ein Filter drüber.

    Ich habe es leider nicht geschafft, mich am Filter vorbeizumogeln. Der geht mehrfach drüber, lässt also auch kein %%0d0d durch.

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