Educreations

Ingo hat mich gestern auf Educreations aufmerksam gemacht. Gleich mal ausprobiert: Damit kann man auf dem iPad vor sich hinkritzeln und ‑brabbeln, und wenn man will, Bilder vom iPad oder Dropbox einbauen. Dadurch entstehen kurze Videos, hochgeladen in die – wie üblich – eigene kleine Welt von Educreations. Ich habe mal welche ausprobiert:

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Vorteile:

  • Geht einfach und schnell.
  • Kein Mikro und keine Hardware außer dem iPad ist nötig.
  • Bequeme Pausentaste, so dass man zwischen Blättern hin und her springen und auch schon mal ein paar Sachen vorbereiten kann.

Nachteile:

  • Es gibt keinen Radiergummi. Keine Möglichkeit, die Reihenfolge der Blätter zu ändern, einzelne Blätter zu löschen oder zu kopieren.
  • Man kann auch nichts zwischenspeichern und später weitermachen.
  • Man kann eine einmal angefangene Aufnahme nicht neu starten, ohne dabei das ganze bisher angelegte Projekt zu löschen.
  • Kein eigenes Hosting, Flash statt HTML5.

Das ganze geht wirklich schön schnell. Revolutionieren wird es die Bildung auch nicht. Bei Nichtlehrern begegnet mir allerdings mitunter die Vorstellung, dass das Problem beim Unterricht – neben der Disziplin – einfach nur das sei, dass man es den Schülern nur mal richtig erklären müsse. Und dass so ein Schüler, wenn man ihm etwas einmal nur richtig erklärt hat, dass danach dann auch verstanden hat und kann. Weder ist Disziplin ein Hauptproblem an meiner Schule, noch ist es mit dem Erklären so einfach. Das gilt zumindest für den Schulunterricht, wo der Lehrer selten die volle Aufmerksamkeit des Schülers hat. Vielleicht kann da etwas Nach- oder Vorbereitung vor dem Monitor nicht schaden.

3 Antworten auf „Educreations“

  1. Nein, revolutionieren wird es die Welt wohl nicht. Mir hat halt gefallen, dass es a) Umsonst ist! und b) ich Bilder auch von der Dropbox einbinden kann. So ließe sich zum Beispiel eine Schülerarbeit mit dem Handy abfotografieren, bei Drobbox hochladen, in dem Programm kommentieren (“Das ist gut. Hier könnte man noch (…) machen.”) und allen Schülern wieder zur Verfügung stellen.

  2. Ja, das Werkzeug gefällt mir auch, weil es so schön einfach ist. Zum Revolutionieren fehlt eigentlich nur, dass Schüler die Fragen stellen, auf die solche Videos die Antwort sein können.

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