Für die Nachbarn, und so

Ich habe eine neue Ukulele, und zwar eine elektrische. Also nicht nur mit Tonabnehmer, dass man sie verstärken kann, sondern nur damit, und ganz ohne Klangkörper. Der Vorteil: Die Ukulele ist unverstärkt so leise, dass ich auch nachts damit üben kann und auch Frau Rau damit weniger auf die Nerven falle.

ukulele
Rocktile Frame Silent Ukulele

An einen Verstärker habe ich sie noch nie angeschlossen, der übliche 6,3mm-Klinkensteckereingang dafür ist natürlich da. Für zwischendurch kann man auch einfach den Kopfhörer vom Handy anstecken (3,5mm) und kriegt den Sound dann dorthin. Rauscht etwas und erfordert eine Batterie, ist aber praktisch für unterwegs.

Der Klang ist so mäßig. Elektrisch oder leise halt; ich vermisse schon den Klang einer richtigen Ukulele. Und die A-Saite (die höchste also), die ich bei meinen Schlagtechniken besonders oft brauche, klingt irgendwie dünner als bei meinen anderen Ukulelen.

Von Anfang an hat mich die Ukulele an etwas erinnert, aber ich kam nicht darauf. Ein großer Flaschenöffner? Ein Schlüssel? Dann wusste ich es: Den Zodiac Key des Superschurken Scorpio, bald danach auch der ganzen Superschurkenkartells Zodiac. Hier einer davon aus Avengers Nr. 72:

ukulele_zodiac ukulele_zodiac_original

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7 Thoughts to “Für die Nachbarn, und so

  1. Aus E-Gitarristensicht würde ich jetzt mal behaupten, dass die Ukulele auch erst „klingt“, wenn sie elektrisch verstärkt wird. Also richtig verstärkt, und nicht nur über die aktiven Pickups. Da würde ich an deiner Stelle mal bei einem netten Musikkollegen anklopfen, denn die haben oft gute Akustikverstärker in ihren Musikräumen. Mit Verzerrung wäre es aber bestimmt auch mal interessant.

    Über den Zodiac-Key habe ich mich übrigens sehr amüsiert. ;-)

  2. Mir war bis jetzt noch gar nicht bewusst, dass es elektrische Ukulelen gibt! Noch dazu welche, die aussehen, als hätte man sie den Männern von Kiss geklaut. Mich als Technik-Fan würde mich aber fast noch viel mehr interessieren, womit du diesen Moiré-Effekt an dir so wunderbar hinbekommen hast :-)

  3. Für den Effekt mit den Punkten gibt es in GIMP einen Filter, „Zeitungsdruck“. Wenn man einen richtig schönen Roy Lichtenstein will, muss man aber die schwarzen Linien separat behandeln, und das ist umständlicher.

  4. Mehr als eine Fotositzung zwischendurch war nicht drin, sonst hätte ich die Körperspannung durchaus verbessern können. Gerade die linke Hand gefällt mir noch gar nicht.

    Im Moment eifere ich bei der Ukulele diesem Herrn nach:

    http://www.youtube.com/watch?v=vHjFRKRTD8A

    George Formby, großer Star der 1930er Jahre, England. Fremde Zeit.

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