Kleinigkeiten aus der Schulwoche

Einer Schülerin, die technische Probleme hatte, als es darum ging, Software für den Informatikunterricht auf dem Rechner zu Hause zu installieren, habe ich einen Informatikunterricht-USB-Stick zusammengestellt. Darauf ist ein Linux (Mint) mit Speicherplatz für Dateien und die vorinstallierte Informatik-Software (also eigentlich BlueJ bisher). Der Rechner zu Haus eist ein Laptop, Booten von USB ist erlaubt – und die Schülerin lernt so gleich mal ein bisschen Linux kennen.

Eine unserer Referndarinnen hat mir erzählt, dass ihr im Seminar mein Blog hier zum Lesen empfohlen wurde. Da habe ich mich natürlich sehr gefreut.

Oberstufe: Von 21 Schülern haben nur 2 ihren Übungsaufsatz nicht abgegeben. Wenn ich alle gekriegt hätte, hätte es einen eigenen Blogeintrag dazu gegeben.

Inverted Classroom, zur Erinnerung: Statt dass der Lehrer einen Vortrag über den neuen Stoff hält und die Schüler dann zu Hause üben, den neuen Stoff umzusetzen, zeichnet der Lehrer seinen Vortrag auf Video auf und lässt ihn die Schüler vorab zu Hause ansehen – so dass in der Schule geübt werden kann, den neuen Stoff umzusetzen.
In der Praxis ist ein Problem, dass Lehrer nicht so oft solche Vorträge halten, wie man meint, und ein zweites, dass die Schüler sich den Film zu Hause dann halt doch genauso gründlich ansehen, wie sie sonstige Arbeiten zu Hause erledigen.
Im Informatikunterricht in der Oberstufe praktiziere ich die einfachere Form davon: Zumindest ab und zu sollen sich die Schüler die Seiten mit dem neuen Stoff im Buch vorher durchlesen, als vorbereitende Hausaufgabe. Denn ich denke mir, dass a) die Seiten auch allein zu verstehen sind und b) meine Erklärungen dann leichter zu verstehen sind, wenn ich nichts so gar Neues erzähle. Und so istes auch, ich musste mir schon zweimal ein verwundertes “Aber das wissen wir doch schon” anhören, von Schülern nämlich, die so vorbereitet waren. Dann kann ich die Erklärphasen nämlich kurz halten, so dass die Schüler mehr zu Ausprobieren und Programmieren kommen.

(Jetzt erst mal die Deutschaufsätze korrigieren. Eine Woche Herbstferien.)

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