Arbeitstag an der Uni

Ich bin ja zu einem Drittel an die Uni teilabgeordnet, zur Unterstützung der Lehrerausbildung dort. Das läuft noch bis zum Ende des Schuljahrs, dann waren das fünf Jahre – länger lässt einen das Kultusministerium nicht auf einer solchen Stelle. (Das ist etwas anderes als bei akademsichen Räten oder Oberräten, die ganz an der Uni sind und dort auch bleiben.) Einen Fuß behalte ich noch an der Uni, aber es wird sicher auch schön, wieder mehr zu unterrichten. Auch Personalratswahlen sind wieder Ende des Schuljahrs; ich überlege noch, ob ich wieder kandidiere. Das sind jetzt auch zehn Jahre, dass ich das mache. Ein Teil der Personalratsarbeit macht mir Spaß, manches mache ich ungern und nicht gut und deshalb lieber gar nicht – schließlich ist man in einem Team und kann sich absprechen.

Tag an der Uni heute:

  • 8.15 – 9.30 Uhr: Vorlesung Fachdidaktik der Informatik I
  • 9.30 – 10.15 Uhr: Teilnahme an Interview für freiwerdende Stelle (meine)
  • 10.15 – 10.40 Uhr: E‑Mail erledigen
  • 10.40 – 11.40 Uhr: Beratung wegen Zulassungsarbeit
  • 11.40 – 13.00 Uhr: Mittagspause (Essen in Kantine des Finanzamts, danach Kaffeetrinken und Austausch mit Kollegen)
  • 13.00 – 14.15 Uhr: Vorbereitung auf folgenden Examensvorbereitungskurs
  • 14.15 – 15.45 Uhr: Examensvorbereitungskurs (Fachdidaktik Informatik – nur zwei Termine innerhalb einer größeren Veranstaltung)
  • 16.00 – 17.30: Teilnahme an Interview für freiwerdende Stelle (meine und andere)

Danach noch kurz einkaufen, rechtschaffen erschöpft. Morgen dann wieder Unterricht.

 

4 Antworten auf „Arbeitstag an der Uni“

  1. Ich weiß noch, wie desorientiert ich im ersten Jahr an der Uni war. Alte LPO, neue LPO; drei verschiedene Sachen, die alle “Praktikum” heißen.

    Die Didaktikvorlesung werde ich noch weiter machen, und da fühle ich mich mit der Erfahrung tatsächlich immer sicherer – und die verschiedenen Unis (es sind nur sechs in Bayern) arbeiten jetzt auch ein klein wenig zusammen und sprechen sich ein bisschen ab.

  2. Ich finde es in jeder Hinsicht förderungswert die Kontakte zwischen Universität und Schule auszubauen. Ich profitiere in der Lehre immens von dem didaktischen Wissen und der Erfahrung von Lehrern. Leider findet in meinem Zusammenhang jedenfalls nur auf eigeninitiativ hergestellten Kontakt statt. Toll, was Sie in den fünf Jahren entwickeln konnten. Ich hoffe es geht für Sie an der Uni auch noch anders weiter.

  3. >Ich hoffe es geht für Sie an der Uni auch noch anders weiter.
    Ich werde sicher weiter auf Fortbildungen gehen und welche geben und komme vielleicht endlich dazu, ein bisschen in Fachzeitschriften zu publizieren. Doktorarbeit überlege ich immer wieder mal, aber nein, das eher nicht.

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