Hustensirup, selbst gemacht

Was macht man, wenn man einen schwarzen Rettich zu Hause hat und wenig Lust darauf, ihn zu essen? Husten. Weil ich das eh tat, das mit dem Husten, probierte ich ein Rezept für Hustensirup aus:

  • Rettichkappe oben abschneiden.
  • Rettich etwas aushöhlen und mit einer dicken Stricknadel bis unten ein Loch bohren (unten auch etwas abschneiden).
  • Mit zwei doer drei Teelöäffeln braunem Zucker und einem Teelöffel Honig füllen.
  • In ein Glas setzen.
  • Warten.
  • Alle paar Stunden gibt das einen Esslöffel schleimlösenden Hustensaft. Danach etwas auskratzen und wieder auffüllen.

rettich-hustensirup

Ich weiß aber nicht, ob das wirklich besser wirkt als ein Esslöffel Honig.

3 Antworten auf „Hustensirup, selbst gemacht“

  1. Gute Besserung! (Aber dafür einen Rettich besorgen? Ich hatte halt einen übrigen zu Hause, aus der Genossenschaftskiste. Andererseits: Experimente sind immer eine schöne Sache.)

  2. Ich mach das auch oft, zumindest wenn der schwarze Rettich in der Ökokiste angeboten wird und Husten und Heiserkeit am Horizont drohen. Meine Oma gab uns Kindern allerdings bei Husten den Rettich geschnipselt mit Zucker vermischt. Herrn Raus Rezept klingt wesentlich schmackhafter.

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