Bücherausstellung

By | 22.2.2017

In der wirklich schönen Bibliothek meiner Schule ist gerade die Quasi-Wanderausstellung „Die 100 besten Kinder- und Jugendbücher“ aufgebaut, und mit meiner 9. Klasse war ich sie heute eine Viertelstunde anschauen.

Tisch mit Büchern darauf ausgebreitet

Schon schöne Idee. Aber für so viele Jahrgangsstufen sind hundert Bücher nicht viel, und es sind vor allem halt die hundert besten Neuerscheinungen und nicht Klassiker. Natürlich hat es mich sofort gereizt, die hundert besten Kinder- und Jugendbücher nach Herrn Raus Meinung vorzustellen. Vielleicht kriege ich gar nicht so viel zusammen, aber interessant wären ja vermutlich auch Bücher für alle Altersstufen, und außerdem müssten meine alten Exemplare auch pfleglich behandelt werden.

Man könnte ja auch 50 Bände aus der Bibliothek selber empfehlen, aber ob ich da so viel finde… Empfehlungen der Schülerinnen und Schüler selber wären auch möglich, aber ich denke, wenn eine konkrete Person hinter der Zusammenstellung steckt, kommt mehr heraus als bei einer Auswahl durch ein Schülerkomitee.

– Außerdem war diese Woche wieder ein Sportturnier an der Schule. Da ist Unterricht schwer möglich, wenn die meisten Schüler einer Klasse mitspielen und der Rest zuschauen möchte. Sehr stolz war ich auf zwei Unterstufenschüler, die fragten, ob sie nicht stattdessen den Unterricht einer anderen Jahrgangsstufe bei einem anderen Lehrer besuchen könnten. Das machen die wohl ab und zu, auch in Freistunden. Da machen die Kollegen wohl irgendwas richtig.

6 thoughts on “Bücherausstellung

  1. Hauptschulblues

    Wir hatten/haben die Ausstellung jedes Jahr.
    Für die 9. Klasse des Gymnasiums vielleicht nicht so prickelnd, eher für Kleinere geeignet.
    Außerdem haben bei mir (wie es jetzt ist weiß ich nicht) ältere SchülerInnen die Jüngeren in der Ausstellung betreut.

  2. Abigail

    Hallöchen,

    so eine Ausstellung ist bestimmt etwas tolles, so etwas gab es nie an meiner Schule. Finde es allerdings etwas Schade, dass anscheinend nur neue Bücher vorgestellt wurden. Klar, Klassiker sind bekannter, aber ich glaube, dass jeder trotzdem noch ein paar Schätze kennt, die nicht so bekannt sind.
    Eine Liste mit den „hundert besten Kinder- und Jugendbücher nach Herrn Raus Meinung“ würde mich echt interessieren. Hättest du nicht Lust, die mal auf deinem Blog vorzustellen oder gar eine Blogparade daraus zu machen?

    Liebe Grüße,
    Abigail

  3. Herr Rau Post author

    >Außerdem haben bei mir (wie es jetzt ist weiß ich nicht) ältere SchülerInnen die Jüngeren in der Ausstellung betreut.

    Bei mir war es so, dass Schülerinnen der Lesebibliothek gestern in meiner Klasse waren und eine eigene Liste der zehn besten Titel vorgestellt haben. Ein guter Anfang – aber es waren eben nicht die Bücher dieser Schülerinnen, sondern der ganzen Gruppe, und so konnten sie nicht zu allen viel erzählen.

    Ich habe schon mal Listen gemacht für den Einsatz in unserer Bibliothek, @Abigail – Lieblingsbücher allgemein, und thematisch sortiert nach: Horror, Unterstufe, Mittelstufe, Philosophie, Schreiben lernen, Wissenschaft, Krimi, Comics. Ist aber nichts daraus geworden, da hätten die anderen Lehrer mitziehen müssen. Und Kuriositäten zum Vorzeigen in einer Ausstellung, das wäre nochmal ein ganz anderer Gesichtspunkt für die Auswahl. Dann greif ich das Shakespeare-Portfolio heraus. — Aber ja, die 100 Jugendbücher habe ich mir mal notiert, vielleicht gehe ich das mal an.

  4. Hauptschulblues

    Wissen Sie, dass sich Ihre Schule um die Bücher bewerben kann? Ich weiß allerdings nicht, ob das nur für Münchner Schulen gilt.
    Ich würde nachfragen bei Kultur&Spielraum: http://www.kulturundspielraum.de
    @Abigail: Es werden auch immer Klassiker, die neu aufgelegt wurden, vorgestellt.

  5. Lempel

    Schade, dass es die Ausstellung wohl nur für Münchener Schulen gibt. Eine klasse Aktion!

  6. Teheran

    Ich hab das früher auch gemacht, mich in freistdn zu meinen freunden in den unterricht mit reingesetzt. Allerdings nur, weil meine klasse aus einem haufen grell geschminkter, gewissenloser barbies bestand, die nur in der gruppe auftraten und keinen einließen, und meine freunde überall woanders waren.

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