Atari Adventure in Scratch

By | 28.3.2017

Man kann auch mal für Aufgaben erst eine Lösung präsentieren und dann die Schüler und Schülerinnen mal machen lassen und schauen, wie weit sie sich ihr nähern können. Wir hatten eigentlich vorerst schon mit Scratch aufgehört und uns Robot Karol genähert, da erinnerte ich mich an ein Computerspiel meienr Kindheit. Ich kannte dieses Spiel – Atari Adventure – aus der Reklame, hatte es aber selber nie, sondern nur so ähnliche. Und dieses Atari Adventure war berühmt für die reichhaltige Fülle der Welt, in der man sich bewegen konnte, und die ansprechende Grafik. So sah das Spiel aus:

Solche Zeiten waren das.

Ich habe den SuS das Let’s-Play-Video oben vorgespielt und als Referenz zur Verfügung gestellt, und während die meisten mit Robot Karol weitermachten – hier ein differenzierendes Arbeitsblatt mit gemischten Aufgaben zur Wiederholung mit fester Anzahl, mit Lösungstipps auf der Rückseite – versuchten fünf Schüler, das Atari Adventure zu rekonstruieren. Zweiweinhalb Stunden hatten sie Zeit dafür, und da kamen sehr ordentliche Sachen heraus:

Bildschirmfotos

Passende Grafik, Bewegung, Mauern als Hindernisse, verschiedene Räume, ein Schlüssel zum Auf- und Mitnehmen, ein ebensolches Schwert, mit dem man einen Gegener töten kann. Der hat selber ein rotierendes Schwert, dem man ausweichen muss:

Screenshot Spiel

Screenshot Spiel

Wenn die sich jetzt zusammentäten und gemeinsam weitermachten, käme ein brauchbares Spiel heraus. Mal schauen, wie wir weitermachen.

2 thoughts on “Atari Adventure in Scratch

  1. ixsi

    Coole Idee!
    Wenn ich darf, stibitze ich mir deine Aufgabe und versuche, ein paar Fünftklässler aus meiner Spieleprogrammier-AG davon zu überzeugen, das Spiel umzusetzen.

  2. Bernhard

    Hallo, Thomas,
    ach, das Atari-Adventure. Hatte ich damals zu seligen VCS-Zeiten nicht, hab’s aber viel später mal auf einem Emulator gespielt und war baff erstaunt, wieviel Komplexität die 1979 in 4 KB Rom reingepackt haben…
    Trotzdem, ein bisschen hübschere Grafik wäre auch nicht verkehrt gewesen ;-)
    Viele Grüße, Bernhard.

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