Runcode

Von Christoph, der das schöne Datenflussdiagramm-Werkzeug Orinoco geschrieben hat, gibt es etwas Neues: Runcode. Das ist eine Art Robot Karol mit Minecraft-Ästhetik. In einer einfachen Lernersprache (abwärtskompatibel zu Robot Karol) programmiert man eine Robotergestalt in einer 3D-Welt. Per Knopfdruck kann man Teile der Welt aber planieren; in einer flachen Welt lässt sich erst einmal leichter programmieren.

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Wenn man mehr mit der Welt interagieren will, kann man zwei Anweisungen verwenden, die es bei Robot Karol nicht gibt: Man kann den Würfel vor sich (unmittelbar oder schräg oben/unten) abbauen und hat dann im Inventar ein Stück des entsprechenden Rohstoffs – Erde oder Holz oder Granit. Und das kann man an anderer Stelle wieder einbauen. Damit habe ich noch nicht viel gearbeitet, aber man kann jedenfalls Kanäle graben (in die dann Wasser einläuft) oder Tunnels zwischen Inseln.

Für die Schüler und Schülerinnen, mit denen ich das gerade ausprobiere, war diese Welt sehr viel motivierender als der ursprüngliche Robot Karol. Das Programm ist nach den letzten Erweiterungen voll einsatzfähig, aber ich stoße gelegentlich noch auf kleine Problemchen, die ich Christoph melde, und schwupps ist alles korrigiert.

Erweiterungen gegenüber Robot Karol:

  • Die Welt ist sicher weiterhin höhenbegrenzt, aber man kommt höher hinauf als die 10 bzw. mit Schummeln 30 Stockwerke bei Karol.
  • Man kann endlich Löcher in eine Ziegelmauer bohren, also Häuser mit Dach konstruieren.
  • Es gibt eine ein wenig erweiterte Entwicklungsumgebung: Man kann seinen Code trennen in die Bibliothek, in der gespeicherte Anweisungen aufbwahrt werden, und das eigentliche Programm, das durch diese Trennung kürzer und übersichtlicher wird. Beide Bereiche, Editor und Bibliothek, werden separat geladen und gespeichert.

Was nicht geht und mir egal ist: Struktogramme erzeugen. Was nicht geht und ich gerne hätte, irgendwann mal: Variablen, Code-Autovervollständigung.

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