Um das Schuljahresende 2025/26 herum

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Letzte Schultage

Abschiedsfest an der Schule: Der andere Mitarbeiter in der Schulleitung (Aufgabengebiet: Sachwalter, so heißt das) ging in Pension. Er war lange an der Schule, mit Abwesenheiten da und dort, Kultusministerium etwa (etwas mit Computern und Kunst), und feierte sehr schön im bisher noch wenig genutzten Innenhof der Schule. Ein geeigneter Ort dafür:

Es gab Musik, auch ich sang in einem kleinen Chor ein Ständchen mit. Ich habe keine Chorerfahrung und höre, dass und wenn ich falsch sinde, was ich oft tue (Bestätigung: Karaokeprogramm UltraStar im Punktesammelmodus). Bei einem Schulchor wäre ich aber jederzeit gerne dabei.

Vor den letzten Schultagen

Davor mal wandern gewesen, bei Ebersberg, wo unterhalb des Aussichtsturmes dort ein Männlein im Walde steht in Form des Joseph von Eichendorff:

Was macht der an diesem Ort? Recherche ergibt: 1959 gestiftet von der Landsmannschaft der Schlesier als Dank an Ebersberg für die Aufnahme. Keine ungeschickte Idee, Schlesien über Eichendorff (dort geboren und gestorben) so mit Deutschland zu verbinden.

Davor auf einem Geburtstagsfest auf der Raketenstation Hombroich gewesen, nähe Düsseldorf, Neuss oder Grevenbroich (wohin es zu Fandomzeiten Kontakt gab).

Ein rauschendes Dreitagefest, anderswo steht mehr darüber. Lauter coole Leute, und ich als Begleiter von Frau Rau. Nein, ich bin schon auch cool, aber bei mir merkt man das nicht sofort.

Nach den letzten Schultagen

Einen Tag nach nach Schuljahresende sitze ich schon in Brighton. Und zwar reiste ich mit dem Zug an, um 4:20 Uhr morgens ging es los. Man fährt zuerst nach Paris (diesmal mit einmal umsteigen, hat geklappt), wechselt dort den Bahnhof (wenige Fußminuten) und check dort in den Eurostar ein, der einen nach London St. Pancras bringt. Von dort aus nimmt man eine Direktverbindung nach Brighton und ist schon da. Von Haustür zu Haustür hat das gut dreizehn Stunden gedauert – mit dem Flugzeug wären es um die sieben oder acht gewesen. Die Stunden waren entspannt, ich fahre gerne Zug. In Paris hatten wir zwei Stunden zu vertrödeln, weil wir großzügig kalkuliert hatten und pünktlich da waren. Eine Stunde vor Abfahrt soll man ohnehin schon einchecken. Der Eurostar selber hatte zwanzig Minuten Verspätung, sonst war alles pünktlich.

Im Eurostar: Keine Artilleriemitbringsel im Gepäck, auch keine rein dekorativen Hülsen:

Kabel in unserer Brightoner Straße. Ist das Teleon/Internet?


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4 Kommentare zu „Um das Schuljahresende 2025/26 herum“

  1. Katrin

    Wünsche einen tollen Urlaub in Brighton. Ist immer noch Hitzewelle in GB? Ich war im Juli dort und habe GB noch nie so trocken erlebt und 11 Tage nur Sonnenschein und Wärme. Ich habe dieses Mal auch die Bahn genommen, aber meine Nerven. Dreimal Bahnfahren diesen Sommer und jedes Mal nur pures Glück, dass ich überhaupt angekommen bin. So auch die Fahrt nach Brüssel. Ich hatte schon zwei Tage eingeplant und habe in Brüssel übernachtet. Ich wäre auch beinahe dort nicht angekommen. Pures Glück, weil die Zugbindung aufgehoben war, ich in Köln einen früheren Zug kriegte, weil danach gar nichts mehr ging. Die Fahrt von Brüssel nach St. Pancras gefiel mir gut. Insgesamt musste ich unglaublicherweise nur dreimal umsteigen bis Moreton-in-Marsh und nur in London den Bahnhof wechseln. Eigentlich einfach, aber meine Nerven machen dieses stetige Bangen um überhaupt ankommen mit der Bahn nicht gut mit. Dabei ist Bahnfahren insgesamt so entspannt.

  2. Viele Dank. Ja, hier ist immer noch Hitzewelle, wenn auch nicht so extrem wie die Deutschland; die Trockenheit ist vielleicht noch ein größeres Problem hier als dort, so viel entnehme ich den Zeitungen. Gelb ist das Gras sicher seit langem.

    Ich bin im letzten Jahr mit dem Zug nach Berlin, Düsseldorf, Wien gereist, und immer wieder Kurzstrecken nach Augsburg und Ingolstadt, und es ging immer alles gut. Es sind nur die Geschichten, die man hört, sicher nicht erfunden, aber seltener, als man meint, und das verständliche Bangen, selber großer Banger hier, die die Entspannung nehmen.

  3. Die Raketenstation haben wir vor Jahren mal im Rahmen eines Betriebsausflugs besichtigen können. Da waren sogar die Nicht-Kunst-Interessierten Kollegen sehr beeindruckt.

    Später wurde dann im Kollegenkreis gegrillt. Ein Kollege und ich sind dann noch ein wenig spazieren gegangen (und haben dabei ein Bier gezischt). Als wir dann auf einem komischen Platz mit einem Betonsockel in der Mitte standen und uns wunderten, wofür der denn wohl mal gedacht war, wurde uns nach und nach bewusst, dass genau an dieser Stelle die Abschussrampen für die Nike-Raketen gewesen sein mussten (armierter Kabelschacht in einen Bunker, im rechten Winkel dazu eine Schiene zu einem nahen Hangar). Von dieser Stelle aus wären also die Atomkraketen gestartet worden.

    Diese Raketen habe ich denn in meinem Sommerurlaub in Alt-Gatow im Museum gesehen und musste an den Tag damals denken.

  4. Ach! In unserem Alter, Flusskiesel, (ich weiß gar nicht, wie alt du bist, etwas jünger als ich, denke ich, aber dennoch) hat man schon viel Geschichte mitgemacht. Vermutlich gilt das für jede Generation, aber das Zurückschauen kommt erst mit der Zeit. Raketensilos und Raketen sind schon so eine Sache.

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