Die Fledermaus

Ausnahmsweise die andere, die von Johann Strauß (Wikipedia und Semperoper): Zum Geburtstag gewünscht, mit Verspätung gekriegt, jetzt endlich angehört: Die Fledermaus. Und grad schön is‘! Mit meinem Aufwachsen bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Man hat mich viel in Ruhe gelassen, wenn man davon absieht, dass ich mich lange nicht gegen Geh-doch-mal-raus-Radtouren wehren konnte. Aber ich war früh in den USA, lernte alte Filme kennen, Shakespeare in Form von Fernsehinszenierungen lieben, und war immer wieder Oper und Operette ausgesetzt. Dazu ein wenig Theater, gar keine Prosa, aber viel Musik. Sehr hatte mich Musik nie interessiert, aber man nimmt … Continue reading „Die Fledermaus“

Christy Moore wieder mal

Jetzt habe ich doch wieder die alte Gitarre herausgekramt. Schon vor einiger Zeit war ich freundlicherweise auf die Doppel-CD Christy Moore Live In Dublin 2006 hingewiesen worden. In der letzten Woche bin ich erst dazu gekommen, sie anzuhören. Mehrfach natürlich, wie sich das gehört, und immer hintereinander. Sie ist wirklich sehr gut; die Kombination von Western- und elektrischer Gitarre kommt viel besser, als ich sie von dem Live-Auftritt in Erinnerung hatte. „Viva la quinte brigada“ höre ich rauf und runter, und die anderen Lieder auch. Und das war so schön, dass ich halt die Gitarre wieder herausgekramt habe. Jeden Tag … Continue reading „Christy Moore wieder mal“

Namen von Mix-Kassetten

Über Mix-Kassetten wird ja gelegentlich gebloggt. Die meinen (aus den späten 80ern und frühen 90ern) tragen alle Namen. Die wichtigsten davon heißen: The Best Thing In The World, Except For Cough Drops Nicht sehr schwer. A Bowl Of Night Cigars Had Burned Low Schon relativ schwierig. Ich habe schon mal darüber geschrieben. The Dead Lady Of Clowntown Sehr obskur. Driving Too Fast, Or Not Enough Sleep Das Buch könnte man kennen, die Stelle ist obskur und bezieht sich eigentlich auf ein anderes Buch. Duncan And The Distant Phonograph Da musste ich gerade eben selber nachschlagen. Aber jetzt weiß ich’s. Early-Blooming … Continue reading „Namen von Mix-Kassetten“

Christy Moore

Man begegnet sich im Leben immer zweimal. Christy Moore bin ich jetzt zum vierten Mal begegnet, will heißen: Zum vierten Mal war ich in einem Christy-Moore-Konzert. Zweimal in Deutschland, zweimal in England; das letzte Mal (letzte Woche) ganz zufällig und unvorhergesehen. Ich hatte gedacht, dass ich Christy Moore kaum mehr live sehen würde; dazu ist er zu selten in Deutschland (denke ich), und ich kriege ohnehin nie mit, wenn irgendwo ein Konzert ist. Um so schöner war es also, dass ich das Konzert zufällig erwischte. Es war nicht so gut wie früher, aber es war gut. Jetzt bin ich zufrieden. … Continue reading „Christy Moore“

Ookla the Mok

Das hier ist für die Comic-Fans. Ookla the Mok haben in der Filk-Szene angefangen, Musik zu machen, aber inzwischen haben sie es auf mindestens fünf ganz legitime Schallplatten gebracht. Die Lieder klingen immer noch ein bisschen nach Garage, aber ich finde das ganz angenehm. In den Liedern auf dem Album Super Secret geht es vor allem um Comic-Book-Fans. Wer dem Link folgt, kann in alle Lieder reinhören. Mein zweitliebstes Lied darauf ist „Super Powers“. Viel Gitarre, viel Lärm, schöner Text: I got bitten by a radioactive bug (1) I tried an experimental drug (2) I went out for a stroll … Continue reading „Ookla the Mok“

The Jazz Singer II

In meinem letzten Eintrag habe ich meine Vorkenntnisse zu The Jazz Singer dargelegt, den Arte letzte Woche in einer 1998 restaurierten Fassung gezeigt hat. Wie geschrieben, war ich nicht wirklich vorbereitet auf das, was kommen sollte. Überraschung 1: Der Film, oft gepriesen als erster Tonfilm, ist das nur zum Teil. Nur die Musiknummern und ein paar Zeilen gesprochener Text um sie herum hat synchronisierten Ton, der Rest ist Stummfilm, komplett mit Texttafeln. Aber es gibt etliche Musiknummern: In dem Film geht es um Gesang, er ist gedreht nach einem Theaterstück mit Gesang; der Hauptdarsteller war berühmt als Sänger. Ich glaube, … Continue reading „The Jazz Singer II“

Filk

Nach der amerikanischen Volksballade „The Ballad of Jesse James“: Sauron had some rings, they were very useful things, And he only wanted One to keep. But Isildur took the One just to have a little fun. Sauron’s finger was inside it–what a creep! CHORUS: Now, Sauron had no friend to help him at the end, Not even an Orc or a slave. (Orc! Orc!) It was dirty Frodo Baggins that fixed his little wagon And laid poor Sauron in his grave. „Filk music“ hat wohl irgend etwas mit „folk music“ zu tun. Entstanden ist das, sagen wir mal, auf Fantasy- … Continue reading „Filk“