Handreichung Informatik am Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium Jahrgangsstufe 9

Bitte weisen Sie alle betroffenen Lehrkräfte auf diese Neuerscheinung hin. Eine Online-Version findet sich auf der Homepage des ISB.

Nach einiger Mühe dann doch gefunden. Über die Suchfunktion “Handreichungen” lässt sich das Teil nämlich nicht finden, da es noch unter “Handreichungsentwurf” geführt wird. Hier ist der Link, der sicher nicht permanent sein wird.
Nachtrag: Stimmt, hier der aktuell gültige Link (Oktober 2013).

Sieht ganz gut aus, aber genau habe ich mich noch nicht damit beschäftigt. Nächstes Jahr ist ja das erste Jahr, an dem im G8 regulär Informatik als eigenes Fach unterrichtet wird, eben in der 9. Klasse. Inhalt: Funktionale Modellierung, hauptsächlich per Tabellenkalkulation, und Datenmodellierung/Datenbanksysteme, also letztlich MS Access oder Open Office Base. Das habe ich dieses Jahr schon in der 10. Klasse unterrichtet.

3 Antworten auf „Handreichung Informatik am Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium Jahrgangsstufe 9“

  1. meine Tochter “genießt” seit zwei Wochen in der 6. Klasse im Rahmen des NuT-Unterrichts Informatik. Das was bisher geboten wurde hat mich ziemlich schockiert. Muss ein 12-jähriger wirklich erst wissen, was Objekte und Attribute sind, bevor er mit einem Programm arbeitet? Ich arbeite nun 20 Jahre mit DV. Sicher hilft es einem, wenn man ein Objekt formatieren möchte, wenn man weiß, welche Teile daran verändert werden können – aber bitte! lasst die Kinder doch erst einmal eigene Erfahrungen sammeln und geht dann in der 10. Klasse in die Theorie. DV kann so kreativ sein, wenn man die Theorie klein hält. Dies ist ein dringender Appell an alle G8-Lehrer, die sich mit diesem Lehrplan vertraut machen müssen. Im Vordergrund muss eindeutig die Umsetzung von Problemen und Alltagserlebnissen in DV sein und nicht wann welches Betriebssystem von wem erfunden, welche Programmiersprachen es jemals gegeben hat und welcher Sockel die CPU hat! Damit kann man auch dieses schöne Fach bei den Kids vergraulen. Mut zur Lücke – kann ich da nur sagen.

  2. @W.Janka

    ja und nein. Wenn man die Kinder mit dem Computer spielen laesst is das sicher ein Ansatz, den Kindern Computer als Werkzeug vorzustellen, aber dann sollte man es nich Informatik nennen, denn das ist nunmal die wissenschaft der innernen zusammenhaenge, das falsche Bild von Informatik haelt sich dann naemlich bis nach dem abi und einige fangen dann mit diesem Bild an Informatik zu studieren und sind dann total ueberrascht wenn es um Automatentheorie und angewannte Algebra geht. Aus meiner sich sollte man den Informatikunterricht umbenennen und Informatik sollte der Teil dann heissen der es auch wirklich ist. Der Deutschunterricht schafft es ja auch zwischen Grammatik und Literatur zu trennen und Germanistik nennt ihn auch keiner.

  3. NuT habe ich auch schon mal so in Periodenform unterrichtet, also nur ein halbes Jahr und dafür Doppelstunde statt das ganze Jahr in Einfachstunde. Inzwischen ist mir bei diesem einstündigen Fach die Einzelstundenform lieber, auch wenn ich sonst ein großer Fan von Doppelstunden bin.

    Lehrplan und Schulbuch für NuT/Informatik beginnen mit einer Doppelstunde “Information und ihre Darstellung”. Letztes Jahr habe ich brav damit angefangen; das ist tatsächlich ziemlich fade und bleibt zu abstrakt, als dass die Schüler etwas damit anfangen können. Diesmal habe ich das in die Mitte geschoben; viel sinnvoller.
    Das mit den Objekten ist sehr wichtig und kann auch Spaß machen; normalerweise arbeiten die Schüler ohnehin schon sehr bald mit Vektorgraphikprogrammen. Ich würde noch ein paar Wochen warten, und dann schauen, wie sehr es der Tochter Spaß macht.

    Heute habe ich mit “Einsatz von Präsentationssoftware” begonnen, da ist das Klassendiagramm schon nützlich, um viel Information klar darstellen zu können. Eine Schülerin fragte, als ich die Software vorgeführt und die Planung für die nächsten Wochen erklärt hatte: “Was hat das denn mit Informatik zu tun?” Kluges Kind.

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