Programmieren in Latein

In vielen Sprachen, etwa dem Englischen, wird nur durch die Wortstellung klar, ob ein Wort Subjekt, direktes oder indirektes Objekt ist. In anderen, Latein etwa, wird die Funktion durch Flexion verdeutlicht, so dass die Wortstellung flexibel ist.

In Programmiersprachen gibt es kaum Flexion und die Stellung der einzelnen Befehle ist wichtig. Das muss aber nicht so sein: Damian Conway hat Perl auf Lateinisch entwickelt.

maximum inquementum tum biguttam egresso scribe.
meo maximo vestibulo perlegamentum da.
da duo tum maximum conscribementa meis listis.

  dum listis decapitamentum damentum nexto
   fac sic
    nextum tum novumversum scribe egresso.
    lista sic hoc recidementum nextum cis vannementa da listis.
   cis.

Die Wortstellung ist dabei relativ flexibel. Der Text wird übersetzt zu:

print STDOUT ‚maximum:‘;
my $maxim = ;
my (@list) = (2..$maxim);

while ($next = shift @list)
  {
   print STDOUT $next, „\n“;
   @list = grep {$_ % $next} @list;
  }

Ich kann ja kein Perl, und wenig mehr Latein, aber das wäre schon verlockend. (Der Link stammt übrigens von meinem kleinen Bruder.)

Eine Antwort auf „Programmieren in Latein“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.