6 Thoughts to “Schullektüren

  1. @Herr Rau Besten Dank für deinen Kommentar! Für die Diskussion auf ZUM-Unity ist er eine wichtige Bereicherung.
    @rip Auf meinem persönlichen Blog habe ich freilich meinem Affen Zucker gegeben und einige Goethezitate eingefügt. Da die für die Diskussion weniger wichtig sind, habe ich sie bei ZUM-Unity weggelassen. Besten Dank für deinen Kommentar dort, der nachträglich die Wiederholung meines Beitrags gerechtfertigt hat!

  2. Was ich traurig finde: Für einen durchschnittlichen Oberstufler kann man heute annähernd behaupten, dass die Liste der Schullektüren auch der Liste der insgesamt gelesenen Bücher entsprechen (und vlt. nicht mal das ;-| )

  3. Ich bin gerade mit einem Deutsch-Leistungskurs verwöhnt, davon lesen die meisten durchaus in ihrer Freizeit. Und ich hoffe auch, dass der durchschnittliche Schüler neben der Schule liest… aber sicher nicht alle. Wer noch dem Fünftklassjugendbuch nachtrauert, der liest sonst vielleicht wirklich nicht.

  4. @ Herr Rau
    Zum einen: Ich bin zwar mit Klassikern und Shakespeare groß geworden; aber für „Krabat“ würde ich manches Shakespearedrama hergeben. Insofern muss eine Lieblingslektüre aus der 5. Klasse nicht notwendig ein Beweis sein, dass der Betreffende noch keinen Erwachsenengeschmack entwickelt hat. Goethe, Büchner und Kafka sind gewiss überragende Autoren, und natürlich weiß man sie zu schätzen. Trotzdem würde ich weder Faust noch Woyzeck noch Prozess als meine Lieblingslektüren bezeichnen. Die Stelle nehmen bei mir eher Fontane und Johnson ein, ohne dass ich ihnen ähnliche literarische Qualitäten wie den ganz Großen zuschreiben würde.

    Zum anderen: Trotzdem, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der noch für die Lektüren aus der 5. Klasse schwärmt, danach noch viel Niveauvolles gelesen hat, ist freilich nicht sehr groß. Da gebe ich dir unbedingt Recht.

  5. Oh, ich achte auch durchaus viele Unterstufenlektüren. Aber wenn „Mit Jeans in die Steinzeit“ die Krönung der Gymnasiallektüre eines Schülers ist, dann hat dieser vermutlich etwas verpasst in den folgenden Jahren.

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