Früchte meiner letzten Programmierarbeit

So. Mein generisches Spiel ist soweit fertig. Ich kann Spielfelder von beliebigen Dimensionen erstellen, Figuren und Hintergründe darauf verteilen und Regeln erstellen. Jetzt müsste ich mir ein konkretes Spiel ausdenken, das ich damit umsetzen will. Und dann schöne Chips für die Figuren und Hintergründe erstellen. Aber dazu habe ich jetz erst mal keine Lust – aber vielleicht wird ja mal in der Schule etwas daraus.

Hier eine klickbare Demo (allerdings nicht im Feedreader): Ein 5x5-Feld mit drei verschiedenen Figuren, die sich gegenseitig schlagen dürfen. Alle haben bestimmte Zugbegrenzungen, und auf die Mittelfelder darf sowieso keiner.

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Die Klassen dahinter sehen so aus:

Oder, nachgetragen, etwas übersichtlicher und um View-Bestandteile und einige Unterklassen gekürzt:

Und wo ich gerade am Programmieren war, habe ich endlich auch eine Benutzeroberfläche (View mit Steuerung) für mein Stein-Schere-Papier-Projekt gemacht. Ist nicht schön, aber beim Programmieren fehlt mir die Lust an der Gestaltung, die ich mit Stift und Papier habe. Ein paar Fehler sind auch noch drin.

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Zur technischen Erklärung: Die eingebundenen Dateien sind Java-Applets. Das sind spezielle Java-Klassen, die auf dem Server liegen, also etwa bei Herrn Rau im Internet, und die in eine Webseite eingebunden werden. Wenn jemand die Seite aufruft, werden diese Java-Programme heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner zu Hause ausgeführt. Der muss natürlich Java haben, und der Browser auch. (Im iPad sieht man also nichts.) Die Rechenleistung übernimmt also nicht der Server, sondern der Rechner zu Hause.

Die Risiken sind gering, da solche Java-Applets nicht viel dürfen, insbesondere können sie keine Dateien auf dem Rechner, auf dem sie letztendlich laufen, speichern, lesen oder verändern. (Deswegen kann man mit dem beliebten Wordle auch nicht so einfach Dateien speichern.) Trotzdem fragen Browser je nach Einstellung gerne mal nach, ob ein Applet ausgeführt werden soll oder nicht.

Bleibt noch eine selbst gegebene Programmieraufgabe für die Sommerferien und das Update der Schulhomepage. Dann komme ich wieder zum Lesen: Lev Grossman, “The Magician King” ist heute gekommen. Mmmmh. Sein “The Magicians” geht mir nach zwei Jahren immer noch nach.

2 Antworten auf „Früchte meiner letzten Programmierarbeit“

  1. Dein Klassendiagramm wirkt etwas unaufgeräumt. Wenn es nach dem MVC-Pattern aufgebaut ist, sollte man die Klassen doch auch nach Model, View und Controller sortieren können. Das schafft mehr Übersicht.

  2. Zugegeben, aber das ist auch kein echtes Klassendiagramm, sondern nur die grafische Oberfläche der (Schüler-)Entwicklungsumgebung BlueJ. Oben das Model, rechts unten die Steuerung, links unten der View, und alles halt etwas zusammengerückt, damit der Screenshot auf die Seite passt. Die Pfeile bedeuten in diesem Diagramm anders als bei UML auch nicht, dass Objekte der Klassen instanziierte Referenzen auf Objekte der anderen Klassen haben, sondern dass diese Klassen irgendwie die anderen voraussetzen. Vielleicht mache ich mal ein sauberes UML-Klassendiagramm dazu, dann wird das übersichtlicher.

    (Nachtrag: Diagramm mit den tatsächlichen Beziehungen ergänzt.)

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