Diese Zeit im Jahr schon wieder – Wanderfalke oder Sperber?

Ich blicke oft aus dem Augenwinkel nach draußen, und wenn da eine Taube aufrecht auf einem Ast sitzt, werde ich aufmerksam, weil das dann nie eine Taube ist. Heute kurz nach vier im Baum vor dem Fenster, schon etwas dunkel, deshalb recht grobkörnig:

(Noch steht die wackelige Stativimprovistaion, die ich zu Hilfe genommen haben.)

Vor drei Jahren hatte ich schon einmal so ein Tier im Baum. Ein Wanderfalke? Sperber sind wohl nicht so häufig.

München, Innenstadt. Wilde Gegend.

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3 Thoughts to “Diese Zeit im Jahr schon wieder – Wanderfalke oder Sperber?

  1. Das ist ein 1a-Sperber, die sind häufiger als Wanderfalken, vor allem in der Stadt. Sperber: dunkle „Gesichtsmaske“, rötlicher Hals, deutlich kleiner als ein Wanderfalke und vor allem ein Baumbewohner und Baumjäger. Wanderfalken brauchen offenes Gelände, um aus großer Höhe und mit entsprechender Beschleunigung niederzustoßen. Das ist in der Münchener Innenstadt nicht gegeben, höchstens an der Isar. Turmfalken sind ähnlich groß wie Sperber aber ganzkörperlich rostrot. Turmfalken könnte es in deiner Wohngegend jedoch geben. Sehr schön, wenn sie die fliegenden Stadtratten dezimieren helfen.

  2. Sehr schön. So ein Sperber flog erst kürzlich meinem Hund an den Kopf, als er (also nicht mein Hund, sondern der Sperber) eine Blaumeise fangen wollte, die sich auf Attila, also meinem Hund verirrte, glücklicherweise, muss ich gestehen. Der Leidtragende war zwar mein hündischer Hunnenkönig, der gar nicht einordnen konnte, was das eben für ein Geflatter war, aber die Meise hat daraufhin überleben können.
    :-)

    Viele Grüße
    Heike

  3. Habe noch ein altes Schulbuch von 1956 „Die Natur. Ein biologisches Unterrichtswerk über Pflanze, Tier und Mensch“ von Dr. Harry Garms, in dem die Flugbilder der Greifvögel abgebildet sind mit der Aufgabe: „Fliegende Greifvögel erkennt man an ihrer Größe und an ihrem Flugbild. Präge Dir die Flugbilder in der Abbildung gut ein und versuche, danach fliegende Greifvögel zu erkennen.“ Was man da noch gelernt hat ;-) Meine Schwester hat in den 50ern noch im Unterricht in Praxis gelernt, wie man Obstbäume propft.

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