Für Informatiklehrer: Cargo-Bot auf dem iPad

Nur ganz kurz für Informatiklehrer, am besten die mit einem iPad: Cargo-Bot.

So etwas im Informatikunterricht wäre genial. Algorithmik in der 7. Klasse. Es gibt Anweisungen, Methoden, Schleifen und Bedingungen. Spielerisch, knifflig, ohne Syntaxprobleme. Und eben noch viel schlichter als Scratch oder Robot Karol.

Sprechstunden auf der Schulhomepage

Auf Twitter klagte ich neulich – nicht ganz ernsthaft – über das, was mich bei Lehrersprechstunden auf der Schulhomepage stört: dass ich alle Naslang eine neue Version kriege, die ich online stellen soll. Können die sich nicht mal auf einen Termin festlegen?

Eine Reaktion bei Twitter bestand aus der Frage, warum die Lehrer denn nicht eigentlich selber ihre Sprechstunde in ein System eintragen. Im Moment geht das noch nicht. Zum wenigsten liegt das daran, dass ich die Sprechstunden als Grafik auf die Homepage stelle – aus historischen Gründen, damit das Ausdrucken auf einem A4-Blatt leichter fällt, und damit die Daten weniger leicht weiterverarbeitbar sind. Denn eigentlich, so vermute ich, und klare Aussagen darüber kenne ich nicht, ist das Veröffentlichung eines Sprechstundenplans im Internet datenschutzrechtlich nicht erlaubt – jedenfalls ohne schriftliche Einverständniserklärung der betroffenen Lehrkräfte. (Auch wenn der Plan passwortgeschützt ist, wie bei uns.) Vor ein paar Jahren riet das Kultusministerium aus diesen Gründen auch davon ab, Sprechstunden online zu stellen; ich weiß nicht, ob das noch so gilt.

Aber abgesehen davon: Ich könnte natürlich die Sprechstunden als Text eingeben – einspaltig, nicht zweispaltig, und deshalb nicht so für den Ausdruck auf einer A‑4-Seite geeignet. Dann müsste ich bei Aktualisierungen einfach nur die Zeile ausbessern.
Könnten in diesem Fall die Lehrer nicht ihre Sprechstunden selber aktualisieren? So ein content management system sei doch so einfach zu bedienen, das würden doch schon Viertklässler können.

Einerseits denke ich mir: ja. Es würde so vieles so viel einfacher machen, wenn Lehrer mit webbasierten Werkzeugen umgehen könnten. Terminabsprachen, gemeinsames Arbeiten an Dokumenten, Email.

Andererseits schlagen sich manche Kollegen erfolgreich durchs Lehrerleben und machen guten Unterricht dabei, obwohl sie nur zweimal pro Woche den Rechner anmachen und einmal pro Woche ins Internet gehen. (Unsereiner ist ja im Internet, andere gehen noch dorthin.) Warum müssen die auch noch den Umgang mit einem CMS lernen?

Wenn die Sprechstunden auf der Homepage stehen, sollten sie auch stimmen. Ich bin halbwegs zuverlässig, wenn mir eine Änderung gemeldet wird, aktualisiere ich die Daten. Wenn das jeder Lehrer selber macht, sind die Daten entweder nicht korrekt, oder jemand – also: ein Vorgesetzter – muss das verlangen und kontrollieren. Wer?

Zur Einfachkeit eines CMS: Lehrer müssen sich sowieso schon Passwörter merken für Homepage (frontend), Noteneingabeprogramm, Schulmailadresse, ein weiteres webbasiertes Werkzeug. Jetzt auch noch eines für Homepage (backend)? Leichter wäre es, wenn ein Werkzeug gäbe, dass diese Aufgaben in sich vereinte. Gibt’s aber nicht. Ein Wiki als Basis, dessen Bedienung man einmal lernen muss, und aus diesem Wiki bedienen sich Homepage und Sprechstundenplan und weitere Views. Oder eine Datenbank mit benutzerfreundlicher Schnittstelle, aus der alles weitere befüttert wird. Haben wir leider nicht.

Selbst wenn Lehrer das alles könnten: Sollten sie? Gibt es für Verwaltungsaufgaben nicht Sekretariate? Die haben zur Zeit auch genug zu tun, aber generell: Mit einem personell ordentlich ausgestatteten Sekretariat (sie sind systematisch unterbesetzt) könnten Lehrer sich viel mehr auf das Unterrichten konzentrieren, die Aufgabe, die uns – zugegeben – am meisten Spaß macht und für die wir ausgebildet sind.
Der Computer macht viele Aufgaben sehr viel leichter – Rundschreiben, Terminkalender, Notenberechnung, Gestaltung von Weihnachtskarten. Das führt zu einem Umverteilungsprozess von Aufgaben, auch zwischen Schulleitung und Sekretariat, und Sekretariat und Lehrern, der noch nicht abgeschlossen ist.

Sommersemesterbeginn

Mittwoch: Früh in die Schule, mittags durchgehalten, am Spätnachmittag Schulforumssitzung, abends Leserunde.

Donnerstag: Mein Kollege Stefan und ich bieten im Sommersemester als Kurs ein Fachdidaktisches Praktikum an, als Alternative zu einem informatischen Praktikum an der Schule – nicht zu verwechseln mit den durch die LPO vorgeschriebenen Praktika, dieses hier hat nur etwas mit Informatik zu tun. Die letzten Jahre sollen es jeweils nur eine Handvoll Teilnehmer gewesen sein, weil es gar so viele Lehramtsstudenten nicht gibt. Auf eine Handvoll waren wir auch vorbereitet, und dann waren es 17, ein weiterer hat sich per Mail angekündigt. Die Planung müssen wir dann noch etwas anpassen. Stimmung war aber gut, bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Abends war ich dann nicht auf der donnerstäglichen Couch, Bierflasche in der Hand, im Team Text Adventures am Beamer spielend, sondern mit den Leuten vom Lehrstuhl in einer Bowling-Bahn. Nach drei Runden spürte ich die müden Knochen dann schon. Was genau ist eigentlich so anstrengend am Bowlen? Richtig gut bowlen konnte keiner von uns, aber ich habe mit knappem Vorsprung am meisten Punkte gesammelt, auch wenn der Bahnrekord eindeutig bei einem anderen Spieler lag.

Was macht man auf Englisch eigentlich mit den Bowlingkugeln? Throw, roll, shove? Push? Verkehrssprache war oft Englisch, da die Gruppe recht international war. Ganz erstaunlich in der Informatik: die sprechen alle mindestens passabel, wenn nicht sogar ziemlich gut Englisch. Das braucht man fürs Fach nun mal. Vielleicht ist es auch die größere Erfahrung mit Smalltalk. Als Teenager wollten meine Eltern auch immer, dass ich mit den Verwandten sprach, wo mein Englisch doch so gut war. Aber ich hatte einfach nichts zu sagen.

– Neues aus der Schule: Wie gut, dass Beamte eine Lobby haben, davon profitieren auch die Lehrer: Ab übernächstem Schuljahr beträgt die Unterrichtspflichzeit bei Vollzeit (Alter unter 50 Jahren) nur noch 23 statt 24 Stunden. Im nächsten Schuljahr sind es als Übergangsregelung allerdings 23 1/2 Stunden. Die Schule rätselt noch, wie meine Kollegen und ich halbstündlich am besten eingesetzt werde. Aber schon schön so. Warten wir mal, was da noch kommt.

Außerdem ist mein erstes Mehrarbeitsgeld eingetroffen. 27,73 Euro pro Unterrichtsstunde, brutto. (Bei Teilzeitlehrern mehr.)

Text Adventures

1. Mmmh, Text Adventures…

Irgendwann früh in den 1980ern war ich bei Jan zu Besuch und wir spielten am Computer. Das Spiel gehörte zu einer Art Spiel, die mir bis dahin unbekannt war: es war ein Text Adventure. Liebe auf den ersten Blick. Man sah nur Text – die Beschreibung einer Welt (Gegenwart, eine Wohnung), und man konnte auf diesen Text nur mit weiterem Text reagieren. Tippte man “go north” ein, kam man in einen anderen Raum, befahl man “press button”, geschah auch etwas, jedenfalls wenn ein Knopf im Raum war. Sonst hieß die Antwort nur “You don’t see that anywhere.”
Vermutlich war das Spiel CIA Adventure, erschienen wohl 1980 auf dem Tandy TRS-80. Rückblickend war das kein sehr gutes Spiel, aber ich war begeistert. Es war Text, und damit wie eine Kurzgeschichte; wenige Zeilen Beschreibung reichten, um eine Welt vor meinen Augen entstehen zu lassen. Es war eine Welt, in der man sich frei bewegen konnte und scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten hatte. Die grafischen Computerspiele damals kannten nur einen Bildschirm, nur einen Raum sozusagen; mit dem Schwierigkeitsgrad änderten sich die Geschwindigkeit und die Anzahl der Gegner, aber sonst nichts. Nur wenige Spiele hatten echt unterschiedliche Level, gescrollt wurde – wenn überhaupt – nur in eine Richtung, wie bei Skramble.

(CIA Adventure haben mein Vater und ich vom VC20 kopiert und auf dem Commodore PET zum Laufen gekriegt – beide Rechner benutzten das gleiche Basic. Unten ist eine Kopie des kompletten Basic-Programms. So hat man früher programmiert, Kinder.)

Ein Beispiel für das Spielen gibt Sheldon aus The Big Bang Theory.

2. Wie es weiter ging

Nach den reinen Text Adventures kamen Spiele, die zusätzlich zum Text ein Bild präsentierten. Nett, aber eigentlich überflüssig. Schöne Erinnerungen habe ich an The Blade of Blackpool:

und an Gruds in Space.
Diese Spiele wurden dann abgelöst von anderen Spielen, die keinen Text mehr kannten. Die Räume wurden nicht mehr beschrieben, man sah stattdessen den gezeichneten Raum und die Gegenstände darin. Es gab nur noch die wichtigsten Funktionen – take, examine, use, open – und die wurden durch Icons abgebildet. Später fielen auch diese als überflüssiges Relikt aus der reinen Textzeit weg. Diese Point-and-click-Spiele waren populärer als Text Adventures, ich habe viele davon gespielt. Indiana Jones, Monkey Island. Aber Textspiele fand ich besser; trotzdem habe ich sie aus den Augen verloren.

3. Interactive Fiction

Ich habe immer wieder mal Text Adventures im Informatik- und Englischunterricht und in Vertretungsstunden eingesetzt, aber nie systematisch, und von der Interactive-Fiction-Szene wusste ich gerade mal, dass es sie gibt. Interactive Fiction ist schon das richtige Wort: Einige dieser Texte sind mehr Literatur als Spiel. Wie so oft holt man aus einem System Dinge heraus, die weit über die ursprünglich geplanten Einsatzmöglichkeiten hinaus gehen.

Seit zwei Wochen treffe ich mich mit anderen Interactive-Fiction-Aficionados, um gemeinsam zu spielen. Auf einer Couch, mit Bierflasche, und der Beamer wirft ein Spiel an die Wand. Ein bisschen Nerd bin ich vielleicht doch.
Zur Zeit spielen wir “The King of Shreds and Patches” – ein Textabenteuer in Romanlänge, nach eigenen Aussagen. Spannend. Es basiert auf einem gleichnamigen Call-of-Cthulu-Rollenspielszenario (Pen & Paper, nicht Computer) von Justin Tynes. Der Ausgangspunkt: London, Januar 1603. Die Spielerfigur, Besitzer einer Druckerei, bekannt mit Gestalten aus der Theaterszene, kommt einer Verschwörung auf die Spur, ausgehend von einem Manuskript aus dem Nachlass von Kit Marlowe. Und am Ende droht uns vermutlich ein Lovecraft’sches Monster.

“The King of Shreds and Patches” ist sehr atmosphärisch, sehr textorientiert. Als Spiel ist es leicht, die zu lösenden Aufgaben stellten bisher keine schweren Anforderungen, waren aber originell. Wir schlenderten durch London, belebt von Zufallsgestalten; unterhielten uns in der Kneipe, überquerten die Themse auf der vollgebauten London Bridge. Höhepunkte des letzten Abends waren ein Gespräch mit einem wahnsinnigen Musiker im berüchtigten St Mary Bethlehem Royal Hospital (besser bekannt als Bedlam), den wir erst beruhigen mussten, und eine Aufführung von Hamlet. Wir im Publikum, und um uns das Stück, in Echtzeit, sozusagen. Wir waren allerdings da, um ein Attentat zu verhindern – lange Geschichte. Hier ein Ausschnitt aus dem Spielprotokoll:

>examine stage
(the Globe stage)
The stage platform that fills much of the southern half of the pit is about shoulder-height. Two large columns support the painted roof that covers its rear half. Midway up the rear of the stage is a balcony.

A flourish of trumpets and drums hidden somewhere behind the stage announces the beginning of the performance. The groundlings around you quiet themselves and turn toward the stage expectantly.

>search groundlings
You find nothing of interest.

A single soldier appears on the balcony above the stage, which is evidently standing in for ramparts. He paces back and forth until another, also in soldier’s garb, appears from the side his back currently faces. This new arrival peers suspiciously at his counterpart.

“Who’s there?”

The first soldier swings around quickly, hand reaching for his weapon.

“Nay, answer me. Stand and unfold yourself.”

“Long live the King!”

“Bernardo?”

“He.”

The men clasp arms with relief.

>think
You are at the premiere of a major new play by the greatest playwright currently on the London theater scene. You should try to put recent dark events out of your mind just for a while and enjoy it.

“You come most carefully upon your hour.”

“ ‘Tis now struck twelve. Get thee to bed, Francisco.”

“For this relief much thanks. ‘Tis bitter, cold,
And I am sick at heart.”

“Have you had quiet guard?”

“Not a mouse stirring.”

“Well, good night.
If you do meet Horatio and Marcellus,
The rivals of my watch, bid them make haste.”

>examine crowd
Which do you mean, the seated patrons, or the groundlings?

>groundlings
A cross section of working London society, ranging from rough laborers to the occasional middle-class but cash-strapped shop owner like yourself, mills about the pit before the stage. Some munch on oranges or hazelnuts sold by the vendors that circulate among them; others swig from mugs of ale.

Two more men step onto the ramparts, these not dressed in the garb of common soldiers. One wears the more elaborate uniform of an officer; the other the casually fashionable clothing of well-to-do university student or a nobleman at his ease. Bernardo and Francisco tense again.

Üblicherweise ist das Verhältnis von Text, den das Spiel ausgibt, und Eingabetext des Spielers anders – die Aufführung war ein Sonderfall.

4. Spielvorschläge

Ohne größeres Nachdenken, einfach weil ich das in letzter Zeit gespielt habe:

  • The King of Shreds and Patches
  • Lost Pig (And Place Under Ground)
    Ein kurzers Spiel, nicht zu schwierig, und sehr lustig. Grunk, die Hauptperson, ist nicht sehr helle: ein Ork, der ein Schwein hüten sollte, das ihm davongelaufen ist. Und jetzt muss er es wieder finden. Sprachlich witzig.
  • Child’s Play
    Da stecke ich noch mitten drin. Die Hauptperson: ein Kleinkind in Windeln, kann nur krabbeln und nicht laufen, und will an sein Lieblingsspielzeug kommen. Gleichzeitig ist aber Krabbelstunde, die Kinder und Erwachsenen um uns herum wollen mit den spärlichen Mitteln, die zur Verfügung stehen, entsprechend manipuliert werden.

Und beim nächsten Mal geht es um die Programmiersprachen, mit denen man so etwas schreibt. Das muss man nämlich nicht mit so verwuseltem Basic-Code machen wie unten. Außerdem geht es dann um Text Adventures in der Schule.

Nachtrag: Inform 7

Siehe Blogeintrag zum Einsatz von Inform 7 in der Schule – mit einem Link zu etwas, was einmal ein Portal dazu werden könnte.

Anhang: CIA Adventure von Hugh Lampert (oder ursprünglich P. Wohlmut?)

1 CLEAR 250:DEFINT A-Z:GOTO 4
2 Z9=0:FOR R=1 TO 50:IF V1$=N$(R) AND (N(R)=LO OR N(R)=-1) THEN Z9=1:RETURN
3 NEXT:PRINT "I DON'T SEE THAT HERE.":Z9=2:RETURN
4 PRINT CHR$(23);" C.I.A ADVENTURE"
5 DIM N1$(50),N$(50),N(50),V$(18),LO(30,4),LO$(30):FL=1:DR=0:DG=-1:T=0:EL=0:BU=0:DO=0:CA=0:BA=0:TE=0:GL=0
6 PA=0:RO=0:FOR R=1 TO 5:R1=INT(9*RND(9)):CO$=CO$+STR$(R1):NEXT:LO=1:A9$=">"+STRING$(62,"-")+"" 7 R=LEN(CO$):CO$=RIGHT$(CO$,R-1) 10 FOR R=1 TO 50:READ N1$(R),N$(R),N(R):NEXT 11 FOR R=1 TO 30:READ LO$(R),LO(R,1),LO(R,2),LO(R,3),LO(R,4):NEXT 12 FOR R=1 TO 18:READ V$(R):NEXT 20 REM 25 PRINT "WE ARE ";LO$(LO);"." 30 FOR R=1 TO 46:IF N(R)=LO THEN PRINT"I CAN SEE ";N1$(R);"." 35 NEXT:B=0:FOR R=1 TO 4:IF LO(LO,R)>0 THEN B=1
40 NEXT:IF B=0 THEN 45
41 PRINT"WE COULD EASILY GO: ";:IF LO(LO,1)>0 THEN PRINT"NORTH ";
42 IF LO(LO,2)>0 THEN PRINT"SOUTH ";
43 IF LO(LO,3)>0 THEN PRINT"EAST ";
44 IF LO(LO,4)>0 THEN PRINT"WEST ";
45 PRINT:PRINT A9$
50 T=T+1:IF DG>0 THEN DG=DG-1
53 IF T=1 THEN INPUT"ENTER YOUR NAME PARTNER";NA$
55 GOTO 2000
56 N=0:FOR R=1 TO 46:IF N(R)=-1 THEN N=N+1
57 NEXT
60 PRINT:INPUT"WHAT DO YOU THINK WE SHOULD DO";A$
65 GOSUB 3000:V$=LEFT$(A$,3):GOSUB 3010:FOR R=1 TO 18:IF V$=V$(R) THEN 69 ELSE NEXT
66 IF V$="ORD" THEN 5000
67 PRINT"I DON'T KNOW HOW TO DO THAT.":GOTO 60
69 IF V$="QUI" THEN 850
70 V=R:FOR R=1 TO LEN(A$):IF MID$(A$,R,1)=" " THEN 75 ELSE NEXT
71 IF V$="LOO" THEN 20
72 IF V$="BON" THEN 900
73 IF V$="INV" THEN 950
74 PRINT"PLEASE USE 2 WORD COMMANDS SO I CAN UNDERSTAND YOU.":GOTO 60
75 V1$=MID$(A$,R+1,3):FOR R=1 TO 49:IF V1$=N$(R) THEN 80 ELSE NEXT
76 IF V1$="NOR" OR V1$="SOU" OR V1$="EAS" OR V1$="WES" THEN 80
77 PRINT"I DON'T KNOW WHAT IT IS YOU ARE TALKING ABOUT.":GOTO 60
80 ON V GOTO 100,150,200,250,300,350,400,450,500,550,600,650,700,750,800,850,900,950
100 IF V1$="NOR" AND LO(LO,1)>0 THEN LO=LO(LO,1):GOTO 20
101 IF V1$="SOU" AND LO(LO,2)>0 THEN LO=LO(LO,2):GOTO 20
102 IF V1$="EAS" AND LO(LO,3)>0 THEN LO=LO(LO,3):GOTO 20
103 IF V1$="WES" AND LO(LO,4)>0 THEN LO=LO(LO,4):GOTO 20
104 IF V1$="NOR" OR V1$="SOU" OR V1$="EAS" OR V1$="WES"THEN 135
105 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
110 IF R=8 THEN LO=5:GOTO 20
112 IF R=37 AND RO=1 AND LO=20 THEN LO=21:GOTO 20
115 IF R=10 THEN LO=11:GOTO 20
120 IF R=14 THEN LO=13:GOTO 20
125 IF R=33 THEN LO=3:GOTO 20
130 IF R=34 AND DO=1 THEN LO=9:GOTO 20
135 PRINT"I CAN'T GO THAT WAY AT THE MOMENT.":GOTO 50
150 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
155 IF R=2 OR R=3 OR R=4 OR R=6 OR R=15 OR R=16 OR R=20 OR R=21 OR R=22 OR R=23 OR R=25 OR R=26 OR R=27 OR R=28 OR R=30 OR R=31 OR R=37 OR R=39 OR R=40 OR R=42 OR R=44 OR R=45 OR R=46 THEN 160
157 PRINT"I CAN'T CARRY THAT!":GOTO 50
160 IF N(R)=-1 THEN PRINT"I ALREADY HAVE IT.":GOTO 50
163 IF N>=5 THEN PRINT"I CAN'T CARRY ANYMORE.":GOTO 50
165 PRINT"O.K.":N(R)=-1
170 IF V1$="PAI" AND PA=0 THEN PRINT"SOMETHING FELL FROM THE FRAME!":N(31)=LO:PA=1
173 IF V1$="TEL" THEN TE=0
175 GOTO 50
200 FOR R=1 TO 46:IF V1$=N$(R) AND N(R)=-1 THEN 205 ELSE NEXT
201 PRINT"I DON'T SEEM TO BE CARRYING IT.":GOTO 50
205 IF R=30 THEN PRINT"I DROPPED THE CUP BUT IT BROKE INTO SMALL PIECES.":PRINT"THE COFFEE SOAKED INTO THE GROUND.":N(30)=0:DR=0:GOTO 50
207 IF R=45 THEN GL=0
208 IF R=31 AND N(30)=-1 THEN PRINT"O.K. I DROPPED IT.":PRINT"BUT IT FELL IN THE COFFEE!":N(31)=0:DR=1:GOTO 50
210 PRINT"O.K. I DROPPED IT.":N(R)=LO:GOTO 50
250 IF V1$="BUT" AND LO=3 AND DO=0 THEN PRINT"THE DOORS OPEN WITH A WHOOSH!":DO=1:GOTO 50
251 IF N(46)=-1 AND V1$="BUT" THEN PRINT"I PUSH THE BUTTON ON THE BOX AND":GOTO 268
252 GOSUB 2
255 IF Z9=2 THEN 50
256 IF R=17 AND GL>1 THEN PRINT"THERE'S ELECTRICITY COURSING THRU THE SQUARE!":PRINT"I'M BEING ELECTROCUTED!":GOTO 10000
260 IF R=35 AND BU=0 THEN PRINT"THE BUTTON ON THE WALL GOES IN .....":PRINT"CLICK! SOMETHING SEEMS DIFFFERENT NOW.":BU=1:GOTO 50
265 IF R=47 AND FL>1 THEN LO(9,1)=3:FL=1:GOTO 280
266 IF R=48 AND FL>2 THEN LO(9,1)=8:FL=2:GOTO 280
267 IF R=49 AND FL>3 THEN LO(9,1)=10:FL=3:GOTO 280
268 IF N(46)=-1 AND (LO=6 OR LO=29)THEN PRINT"THERE IS A BLINDING FLASH....":FO R R=1 TO 3000:NEXT:LO=1:FL=1:LO(9,1)=3:GOTO 20
270 PRINT"NOTHING HAPPENS.":GOTO 50
280 PRINT"THE DOORS CLOSE AND I FEEL AS IF THE ROOM IS MOVING.":PRINT"SUDDENLY THE DOORS OPEN AGAIN.":FOR R=1 TO 5000:NEXT:GOTO 20
300 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
305 IF R=18 AND GL>1 THEN PRINT"THE LEVER HAS ELECTRICITY COURSING THRU IT!":PRINT"I'M BEING ELECTROCUTED!":GOTO 10000
310 IF R=18 AND EL=0 THEN PRINT"THE LEVER GOES ALL THE WAY UP AND CLICKS.":PRINT"SOMETHING SEEMS DIFFERENT NOW.":EL=1:GOTO 50
315 PRINT"NOTHING HAPPENS.":GOTO 50
350 REM
352 IF V1$="DRA" AND LO=5 THEN PRINT"IT LOOKS FRAGILE.":GOTO 50
353 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
355 IF R=1 AND BA>1 THEN PRINT"THERE'S NO POWER FOR IT.":GOTO 50
356 IF R=1 AND TE>1 THEN PRINT"THERE'S NO T.V. TO WATCH ON.":GOTO 50
360 IF R=6 THEN PRINT"IT LOOKS HEAVY.":GOTO 50
362 IF R=7 THEN PRINT"IT'S LOCKED.":GOTO 50
364 IF R=13 THEN PRINT"IT'S A VERY STRONG BAG.":GOTO 50
366 IF R=19 THEN PRINT"I CAN SEE A LOCKED DRAWER IN IT.":GOTO 50
368 IF R=22 OR R=27 THEN PRINT"THERE'S WRITING ON IT.":GOTO 50
369 IF R=34 AND DO=1 THEN PRINT"THE DOORS ARE OPEN.":GOTO 50
370 IF R=24 THEN PRINT"I CAN SEE A GLEAMING STONE IN IT.":GOTO 50
371 IF R=9 THEN PRINT"THERE IS A SMALL SLIT NEAR THE DOOR.":GOTO 50
372 IF R=34 THEN PRINT"THERE'S A BUTTON NEAR THE DOORS.":GOTO 50
373 IF R=41 AND BU=1 THEN PRINT"THE SCREEN IS DARK.":GOTO 50
374 IF R=41 THEN PRINT"I SEE A METAL PIT 1000'S OF FEET DEEP ON ONE MONITOR.":PRINT"ON THE OTHER SIDE OF THE PIT,I SEE A LARGE HOOK.":GOTO 50
375 IF R=43 AND BU=1 THEN PRINT"THE SCREEN IS DARK.":GOTO 50
376 IF R=43 THEN PRINT"I SEE A ROOM WITH A CASE ON A PEDESTAL IN IT.":GOTO 50
378 IF R=44 THEN PRINT"I SEE A PICTURE OF A GRINNING JACKAL.":GOTO 50
380 PRINT"I SEE NOTHING OF INTEREST.":GOTO 50
400 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
405 IF R>3 AND R>2 AND R>4 AND R>28 THEN PRINT"I CAN'T INSERT THAT!":GOTO 50
410 INPUT"TELL ME, IN ONE WORD, INTO WHAT";A3$:A3$=LEFT$(A3$,3)
415 R1=R:V1$=A3$:GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
420 IF R1=3 AND R=1 THEN PRINT"O.K.":BA=1:N(3)=0:BA=1:GOTO 50
423 IF R1=4 AND R=50 AND DG=0 THEN PRINT"THE GUARD WON'T LET ME!":GOTO 50 425 IF R1=2 AND R=1 THEN PRINT"O.K. THE TAPE IS IN THE RECORDER.":N(2)=0:TA=1:GOTO 50 430 IF R1=4 AND R=50 THEN PRINT"POP! A SECTION OF THE WALL OPENS.....":PRINT"REVEALING SOMETHING VERY INTERESTING.":N(4)=0:N(5)=LO:GOTO 50 435 IF R1=28 AND R=29 THEN PRINT"POP! A CUP OF COFFEE COMES OUT OF THE MACHINE.":N(28)=0:N(30)=LO:GOTO 50 440 PRINT"NOTHING HAPPENED.":GOTO 50 450 REM 452 IF V1$="DRA" AND LO=5 AND N(23)=0 THEN PRINT"IT'S STUCK.":GOTO 50 454 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50 455 IF R=7 OR R=9 OR R=13 OR R=15 OR R=23 OR R=32 OR R=5 THEN 460 456 PRINT"I CAN'T OPEN THAT!":GOTO 50 460 IF R=7 AND N(16)=-1 THEN PRINT"O.K. I OPENED THE DOOR.":N(7)=0:N(8)=4:GOTO 50 465 IF R=9 THEN PRINT"I CAN'T. IT DOESN'T WORK.":GOTO 50 470 IF R=13 AND N(16)=-1 THEN PRINT"O.K. THE CLOSET IS OPENED.":N(13)=0:N(14)=14:GOTO 50 475 IF R=15 THEN PRINT"I CAN'T. IT'S TOO STRONG.":GOTO 50 480 IF R=23 THEN PRINT"IT'S STUCK.":GOTO 50 482 IF R=32 AND N(28)=0 AND N(4)=0 AND SC=1 THEN PRINT "I OPEN THE SCULPTURE.":PRINT"SOMETHING FALLS OUT.":N(28)=LO:N(4)=LO:GOTO 50 485 IF R>5 THEN 495
490 INPUT"WHAT'S THE COMBINATION";C$
491 IF C$=CO$ THEN PRINT"THE DOOR IS SLOWLY OPENING.":N(5)=0:N(9)=0:N(10)=10:GOTO 50
493 PRINT"YOU MUST HAVE THE WRONG COMBINATION OR YOU ARE NOT":PRINT"SAYING IT RIGHT.":GOTO 50
495 PRINT"I CAN'T DO THAT......YET!":GOTO 50
500 IF V1$="GLO" AND N(45)=-1 THEN PRINT"O.K. I'M NOW WEARING THE GLOVES.":GL=1:GOTO 50
505 PRINT"I CAN'T WEAR THAT!":GOTO 50
550 IF V1$>"SIG" AND V1$>"NOT" THEN PRINT"I CAN'T READ THAT.":GOTO50
555 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
560 IF R=22 THEN PRINT"IT SAYS:":PRINT NA$;",":PRINT" WE HAVE DISCOVERED ONE OF CHAOSES SECRET WORDS.":PRINT"IT IS: BOND-007- .TO BE USED IN A -TASTEFUL- SITUATION.":GOTO 50
565 IF R=27 THEN PRINT"IT SAYS: WATCH OUT! DANGEROUS!":GOTO 50
600 IF V1$>"REC" THEN PRINT"I CAN'T START THAT.":GOTO 50
605 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
610 IF BA>1 OR TE>1 OR TA>1 THEN 620
612 PRINT"THE RECORDER STARTS UP AND PRESENTS A SHORT MESSAGE:"
613 PRINT NA$;","
614 PRINT"WE HAVE UNCOVERED A NUMBER THAT MAY HELP YOU."
615 PRINT"THAT NUMBER IS:";CO$;". PLEASE WATCH OUT FOR HIDDEN TRAPS."
616 PRINT"ALSO, THERE IS SOMETHING IN THE SCULPTURE.":SC=1:GOTO 50
620 PRINT"NOTHING HAPPENED.":GOTO 50
650 IF V1$>"DRA" THEN PRINT"I'M TRYING TO BREAK IT, BUT I CAN'T.":GOTO 50
653 IF N(6)>-1 THEN PRINT"I CAN'T DO THAT YET.":GOTO 50
655 IF LO=5 THEN PRINT"IT'S HARD....BUT I GOT IT. TWO THINGS FELL OUT.":N(3)=LO:N(22)=LO:N(23)=LO:GOTO 50
660 PRINT"NOTHING HAPPENS.":GOTO 50
700 GOSUB 2:IF Z9=2 THEN 50
705 IF R>15 AND R>24 THEN PRINT"I'M TRYING. IT DOESN'T WORK.":GOTO 50
710 IF N(25)>-1 THEN PRINT"I CAN'T DO THAT YET.":GOTO 50
715 IF R=15 THEN PRINT"RIP! THE BAG GOES TO PIECES, AND SOMETHING FALLS OUT!":N(15)=0:N(2)=LO:GOTO 50
720 IF R=24 THEN PRINT"I CUT THE CASE AND REACH IN TO PULL SOMETHING OUT.":N(26)=-1:GOTO 50
750 IF V1$>"ROP" THEN PRINT"I CAN'T THROW THAT.":GOTO 50
752 IF N(37)>-1 THEN PRINT"I CAN'T DO THAT YET.":GOTO 50
755 INPUT"TELL ME,IN ONE WORD,AT WHAT";A3$:A3$=LEFT$(A3$,3)
760 IF A3$>"HOO" THEN PRINT"O.K. I THREW IT.":N(37)=LO:GOTO 50
765 IF LO>20 THEN PRINT"I CAN'T DO THAT YET.":GOTO 50
770 PRINT"I THREW THE ROPE AND IT SNAGGED ON THE HOOK.":RO=1:N(37)=LO:GOTO 50
800 IF V1$>"TEL" THEN PRINT"I CAN'T CONNECT THAT.":GOTO 50
803 IF N(40)>LO THEN PRINT"I DON'T SEE THE TELEVISION HERE.":GOTO 50
805 IF TE=1 THEN PRINT"I DID THAT ALREADY.":GOTO 50
810 IF LO>2 THEN PRINT"I CAN'T DO THAT....YET!":GOTO 50
815 PRINT"O.K. THE T.V. IS CONNECTED.":TE=1:GOTO 50
850 PRINT"WHAT? YOU WOULD LEAVE ME HERE TO DIE ALONE?"
855 PRINT"JUST FOR THAT, I'M GOING TO DESTROY THE GAME.":PRINT:PRINT:PRINT:PRINT"BOOOOOOOOOOOOM!":FOR R=1 TO 5000:NEXT:GOTO 22222
900 IF LO=14 THEN PRINT"WHOOPS! A TRAP DOOR OPENED UNDERNEATH ME AND":PRINT"I FIND MYSELF FALLING.":FOR R=1 TO 4000:NEXT:LO=17:GOTO 20
905 PRINT"NOTHING HAPPENED.":GOTO 50
950 Z8=0:PRINT"WE ARE PRESENTLY CARRYING:":FOR R=1 TO 46
955 IF N(R)>-1 THEN 965
960 PRINT N1$(R);:IF R=45 AND GL=1 THEN PRINT". WHICH I'M WEARING."ELSE PRINT" "
963 Z8=1
965 NEXT
970 IF Z8=0 THEN PRINT"NOTHING"
975 GOTO 50
2000 IF LO=3 AND N(39)=-1 THEN PRINT"THE DOOR MAN LOOKS AT MY BADGE AND THEN THROWS ME OUT.":FOR R=1 TO 5000:NEXT:LO=1:GOTO 20
2005 IF LO=10 AND N(42)>-1 THEN PRINT"THE GUARD LOOKS AT ME SUSPICIOUSLY, THEN THROWS ME BACK.":FOR R=1 TO 4000:NEXT:LO=9:GOTO 20
2010 IF LO=6 AND BU>1 THEN PRINT"SIRENS GO OFF ALL AROUND ME!":PRINT"GUARDS RUN IN AND SHOOT ME TO DEATH!":GOTO 10000
2015 IF LO=11 AND EL>1 THEN PRINT"THE FLOOR IS WIRED WITH ELECDRICITY!":PRINT"I'M BEING ELECTROCUTED!":GOTO 10000
2020 IF LO=10 AND N(30)=-1 AND DR=1 THEN PRINT"THE GUARD TAKES MY COFFEE":PRINT"AND FALLS TO SLEEP RIGHT AWAY.":DG=5+INT(10*RND(10)):N(11)=0:N(12)=10:DR=0:N(30)=0:GOTO 56
2025 IF DG=0 THEN PRINT"I HEAR A NOISE LIKE SOMEONE IS YAWNING.":N(11)=10:N(12)=0:GU=-2:DG=-1:GOTO 56
2030 IF LO=1 AND N(26)=-1 THEN PRINT"HURRAY! YOU'VE RECOVERED THE RUBY!":PRINT"YOU WIN!":GOTO 10020
2035 IF T>375 THEN PRINT"I THINK THEY ARE ON TO ME....I HEAR NOISES."
2040 IF T=400 THEN PRINT"OH NO! THEY CAUGHT UP TO ME! HELP! THEY'RE PULLING OUT GUNS!":GOTO 10000
2045 IF T=1 THEN PRINT"WRITING ON THE WALL SAYS:":PRINT"IF YOU WANT INSTRUCTIONS TYPE:ORDERS PLEASE"
2046 IF LO=6 AND LO(6,2)>0 THEN PRINT"A SECRET DOOR SLAMS DOWN BEHIND ME!":LO(6,2)=0:GOTO 56
2047 IF LO=10 AND GU=-2 THEN PRINT"THE GUARD DRAWS HIS GUN AND SHOOTS ME!":GOTO 10000
2050 GOTO 56
3000 IF A$="N"THEN A$="GO NORTH":RETURN
3002 IF A$="S"THEN A$="GO SOUTH":RETURN
3004 IF A$="E"THEN A$="GO EAST":RETURN
3006 IF A$="W"THEN A$="GO WEST":RETURN
3007 IF A$="I"THEN A$="INV":RETURN
3008 RETURN
3010 IF V$="WAL" OR V$="RUN" THEN V$="GO ":RETURN
3012 IF V$="TAK" OR V$="CAR" THEN V$="GET":RETURN
3014 IF V$="LEA" THEN V$="DRO":RETURN
3016 IF V$="PRE" THEN V$="PUS":RETURN
3018 IF V$="EXA" THEN V$="LOO":RETURN
3020 IF V$="PUT" THEN V$="INS":RETURN
3022 IF V$="UNL" THEN V$="OPE":RETURN
3024 IF V$="PLA" THEN V$="STA":RETURN
3026 IF V$="SMA" THEN V$="BRE":RETURN
3028 IF V$="ATT" THEN V$="CON":RETURN
3030 IF V$="LIS" THEN V$="INV":RETURN
3032 RETURN
4000 DATA A VIDEO CASSETTE RECORDER,REC,2,A VIDEO TAPE,TAP,0,A LARGE BATTERY,BAT,0,A BLANK CREDIT CARD,CAR,0,AN ELECTRONIC LOCK,LOC,0,AN ELABORATE PAPER WEIGHT,WEI,5,A LOCKED WOODEN DOOR,DOO,4,AN OPEN WOODEN DOOR,DOO,0,A SOLID LOOKING DOOR,DOO,10
4010 DATA AN OPEN DOOR,DOO,0,AN ALERT SECURITY GUARD,GUA,10,A SLEEPING SECURITY GUARD,GUA,0,A LOCKED MAINTENANCE CLOSET,CLO,14,A MAINTENANCE CLOSET,CLO,0,A PLASTIC BAG,BAG,13,AN OLDE FASHIONED KEY,KEY,9,A SMALL METAL SQUARE ON THE WALL,SQU,16
4015 DATA A LEVER ON THE SQUARE,LEV,16,AN OLD MAHOGANY DESK,DES,5,A BROOM,BRO,13,A DUSTPAN,DUS,13,A SPIRAL NOTEBOOK,NOT,0,A MAHOGANY DRAWER,DRA,0,A GLASS CASE ON A PEDESTAL,CAS,6,A RAZOR BLADE,BLA,27,A VERY LARGE RUBY,RUB,0,A SIGN ON THE SQUARE
4020 DATA SIG,16,A QUARTER,QUA,0,A COFFEE MACHINE,MAC,8,A CUP OF STEAMING HOT COFFEE,CUP,0,A SMALL CAPSULE,CAP,0,A LARGE SCULPTURE,SCU,3,A TALL OFFICE BUILDING,BUI,1,A PAIR OF SLIDING DOORS,DOO,3,A LARGE BUTTON ON THE WALL
4025 DATA BUT,29,A PANEL OF BUTTONS NUMBERED ONE THRU THREE,PAN,9,A STRONG NYLON ROPE,ROP,17,A LARGE HOOK WITH A ROPE HANGING FROM IT,HOO,21,A C.I.A. IDENTIFICATION BADGE,BAD,-1,A PORTABLE TELEVISION,TEL,7
4026 DATA A BANK OF MONITORS,MON,7,A CHAOS I.D. CARD
4030 DATA CAR,30,A BANK OF MONITORS,MON,19,A SMALL PAINTING,PAI,23,A PAIR OF RUBBER GLOVES,GLO,13,A BOX WITH A BUTTON ON IT,BOX,24,ONE,ONE,9,TWO,TWO,9,THREE,THR,9,SLIT,SLI,10,ON A BUSY STREET,0,0,0,0,IN A VISITOR'S ROOM,0,0,3,0
4031 DATA IN THE LOBBY OF THE BUILDING,1,0,4,2,IN A DINGY ANTE ROOM,0,0,0,3
4035 DATA IN THE COMPANY PRESIDENT'S OFFICE,0,0,0,4,IN A SMALL SOUND PROOFED CUBICLE,0,12,0,0,IN A SECURITY OFFICE,0,0,8,0,IN A SMALL HALLWAY,0,14,9,7,IN A SMALL ROOM,3,0,0,0,IN A SHORT CORRIDOR,0,15,0,9,IN A HALLWAY MADE OF METAL,0,0,12,10
4037 DATA IN A SMALL PLAIN ROOM,6,0,0,11
4040 DATA IN A MAINTENANCE CLOSET,0,0,14,0,IN A CAFETERIA,8,0,0,0,IN A SIDE CORRIDOR,10,0,16,0,IN A POWER GENERATOR ROOM,0,0,0,15,IN A SUB-BASEMENT BELOW THE CHUTE,0,0,18,0,IN THE ENTRANCE TO THE SECRET COMPLEX,0,20,19,17
4045 DATA IN A SECRET MONITORING ROOM,0,0,0,18,ON A LEDGE IN FRONT OF A METAL PIT 1000'S OF FEET DEEP,18,0,0,0,ON THE OTHER SIDE OF THE PIT,0,0,22,0,IN A LONG CORRIDOR,0,25,23,21,IN A LARGE ROOM,0,26,0,22,IN A SECRET LABORATORY,0,0,25,0
4050 DATA IN A NARROW CROSS CORRIDOR,22,0,0,24,IN A CROSS EXAMINATION ROOM,23,28,0,0,IN A SMALL BATHROOM,0,0,28,0,IN THE OFFICE OF THE CHIEF OF CHAOS,26,30,0,27,IN THE CHAOS CONTROL ROOM,0,0,30,0,NEAR THE END OF THE COMPLEX,28,0,0,29
4055 DATA "GO ",GET,DRO,PUS,PUL,LOO,INS,OPE,WEA,REA,STA,BRE,CUT,THR,CON,QUI,BON,INV
5000 PRINT"YOUR MISSION,";NA$;",IS TO RECOVER A RUBY THAT IS BEING"
5010 PRINT"USED IN TOP SECRET GOVERNMENT PROJECTS AS A PART IN A"
5020 PRINT"LASER PROJECTOR."
5030 PRINT" YOU WILL HAVE A PARTNER WHO IS NOT TOO BRIGHT AND NEEDS"
5040 PRINT"YOU TO TELL HIM WHAT TO DO. USE TWO WORD COMMANDS LIKE:"
5050 PRINT:PRINT" GET NOTEBOOK GO WEST LOOK DOOR"
5060 PRINT:PRINT"SOME COMMANDS USE ONLY ONE WORD. EXAMPLE: INVENTORY"
5070 PRINT" IF YOU WANT TO SEE CHANGES IN YOUR SURROUNDINGS TYPE: LOOK"
5080 PRINT"THE RUBY HAS BEEN CAPTURED BY A SECRET SPY RING KNOWN AS"
5090 PRINT"CHAOS. WE SUSPECT THEY ARE UNDER COVER SOMEWHERE IN THIS"
5100 PRINT"NEIGHBORHOOD. GOOD LUCK!"
5110 GOTO 56
10000 FOR R=1 TO 5000:NEXT:PRINT"I'M DEAD!"
10010 PRINT"YOU DIDN'T WIN."
10020 INPUT"WOULD YOU LIKE TO TRY AGAIN (Y/N)";Z$
10030 IF LEFT$(Z$,1)="Y" THEN RUN
10010 PRINT"YOU DIDN'T WIN."
10020 INPUT"WOULD YOU LIKE TO TRY AGAIN (Y/N)";Z$
10030 IF LEFT$(Z$,1)="Y" THEN RUN
22222 END

Urheberrecht und Gesellschaft

In den letzten Wochen liest man immer mehr über Urheberrecht und Piraten, offene Briefe von Tatort-Drehbuchautoren und Mein-Kopf-gehört-mir-Kampagnen. Nicht alle vorgebrachten Behauptungen stimmen. Das Handelsblatt rechtfertigt sich in einer Videobotschaft, über die man sich lustig machen kann.

Das sind wohl alles Reaktionen auf den Wahlerfolg der Piraten und den Widerstand gegen ACTA, die verstanden werden als Angriff auf das Urheberrecht. Beides ist so viel mehr als das, auch wenn tatsächliche viele Menschen unzufrieden mit dem Urheberrecht sind – zufrieden sind nicht mal die Verlage, denen das Urheberrecht noch nicht weit genug geht und die deshalb ein Leistungsschutzrecht für sich reklamieren.

(Fußnote: Die öffentlich-rechtlichen Sender verhandeln mit den Verlagen, damit die Sender ja nicht zu viel öffentlich-rechtliches Material ins Internet stellen. Depublizieren ist der Fachausdruck dafür, wenn nach sieben Tagen Material nicht mehr zugänglich sein darf. Das ZDF will online auch weitgehend auf Texte verzichten, weil sie ja Fernsehen machen und nicht irgendwas mit Wörtern. Mit dem Druck durch die Verlage habe das aber nichts zu tun.)

Ein Katalog von Fragen und Behauptungen zum Thema:

1. Ich möchte für manches nicht zahlen.

Wenn ich in meinem Blog ein Buch bespreche, will ich das Titelbild dazu einscannen und in die Besprechung einbauen – ohne vom guten Willen der Verwertungsrechteinhaber abhängig zu sein. Es tut der Gesellschaft gut, wenn ich öffentlich über Bücher schreibe. (Und mit “ich” meine ich natürlich: Leute.) Deshalb sollte der Staat das unterstützen und nicht behindern.
Darf ich das mit den Titelbildern im Moment? Ich weiß es nicht mal sicher, aber vermutlich nicht. Darf ich das nur als Journalist oder Wissenschaftler? Bin ich dann als Blogger Journalist mit allen Rechten und Pflichten? Muss ich beim Zitieren wissenschaftliche Kriterien anwenden? Darf ich veröffentlichte Filmausschnitte oder Musikclips zitieren? Klare Antwort: nein. Wäre es gut für die Gesellschaft, wenn ich das dürfte? In welchem Rahmen?

2. Ich kann für manches nicht zahlen.

Nicht weil ich kein Geld habe. Die GEMA ist nämlich gar nicht teuer, aber der Papierkram zu aufwendig. Es gibt noch keine brauchbaren Geschäftsmodelle. Ich möchte auf das Angebot einer Zeitung verlinken können, ein paar Euro einwerfen, und dafür ist der Text hinter dem Link für zwei Wochen freigeschaltet (für meine Leser und alle anderen). Bei Musikschnipseln für Podcasts ist das schwieriger – ich möchte nicht zur Depublikation nach einem bestimmten Zeitraum gezwungen werden. Auch das tut der Gesellschaft gut – und zwar mehr, als dass es der Gesellschaft schadet, indem es den Spielraum der Verwertungsrechteinhaber beschneidet.

3. Es gibt eine Kostenloskultur im Internet und anderswo

Das mit der Kostenloskultur ist ein beliebtes Schlagwort, und das Handelsblatt weist darauf hin, das weder frische Luft noch schöner Ausblick und eigentlich nichts auf der Welt kostenlos ist. “Was nichts kostet, ist auch nichts wert” hört man ebenfalls oft. Das ist Unfug. Mein Blog kostet nichts und ist ein bisschen was wert. (Schließlich würden mir Leute Geld dafür zahlen, hier Werbung zu schalten.) Aber vor allem gibt es viele Open-Source-Produkte – ich nutze Linux, Thunderbird, Firefox und viele weitere. Auch im realen Leben gibt es Freiwillige, die sich engagieren, ohne dafür bezahlt zu werden.
Das Schlagwort von der Kostenloskultur gilt eher für Wohnungseinweihungs- und Geburtstagsfeiern, wo jugendliche oder ältere Gäste ein paar Gigabyte mp3-Aufnahmen mitbringen und auf die Festplatte des Gastgebers kopieren. Ich glaube nicht, dass dadurch der Musikindustrie Verluste entstehen, auch wenn ich aus anderen Gründen dagegen bin. Mein Wunsch, diese Leute strafzuverfolgen, hält sich allerdings in Grenzen.

4. Softwarepiraterie ist keine Piraterie, Raubkopie ist kein Raub, Diebstahl von geistigem Eigentum gibt es nicht.

Nur um mal ein paar Begriffe zu klären.

– Zu diskutieren:

Eine Gesellschaft braucht hauptberufliche Urheber. (Journalisten, Maler, Drehbuchautoren, Romanschreiber, Bildhauer.)
Ohne Fernsehsender können Drehbuchautoren, ohne Verlage keine Romanautoren, ohne Zeitungen keine Journalisten leben.
Korollar: Nur wenn es dem Verlag gut geht, geht es auch dem Autor gut.
Ein Urheber muss Rechte an den Verwerter abtreten. Tritt er zur Zeit zu viele, zu wenige oder genau richtig ab?
Die Marktwirtschaft regelt das nicht allein, es gibt Gesetze. Das Urheberrecht kann man gar nicht abtreten; für bestimmte Leistungen muss man gesetzlich angemessen entlohnt werden, auch eventuell im Nachhinein.
Was hat der Urheber von der aktuellen Rechteabgabe?
Was hat der Verleger von der aktuellen Rechteabgabe?
Was hat die Gesellschaft von der aktuellen Rechteabgabe?
Wenn ich verlange, dass Urheber mehr Geld erhalten (bei gleichbleibender weitgehend vollständiger Rechteabgabe, oder eben gleich viel Geld für weniger umfassende Rechteabgabe, so dass sie mit den verbliebenen Rechten selber Geld machen können), sollten sich die Urheber doch eigentlich freuen. Die Verwerter sagen, dass sie mehr Geld nicht zahlen können, pleite gehen, und die Urheber dann gar nichts mehr bekommen.

Kürzer schreibt das Johnny Haeusler.

Gesellschaftliche Akzeptanz

Gesetze allein können das nicht regeln. Die Gesellschaft muss ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass freie Inhalte etwas wert sind, und dass es sich lohnt, unfreie Inhalte zugänglich und verwendbar zu machen. Die Gesetzgebung zwingt niemanden dazu, ökologisch saubere Produkte zu kaufen oder Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. Es zwingt auch niemanden dazu, solche Produkte anzubieten. Aber es entwickelt sich ein Bewusstsein, dass das eine gute Sache ist. Ähnlich muss es auch mit freiem Material gehen. Es muss sich ein Bewusstsein entwickeln, dass das sehr wohl etwas wert ist, und DRM-blockierte Dateien und proprietäre Formate müssen verpönt sein und nicht verboten.

Bunte Blüten

Jan-Martin Klinge im Halbtagsblog schildert anschaulich, welche Folgen es hätte, wenn man folgende Dienstanweisung des Thüringischen Kultusministeriums ernst nehmen würde:

Die Schulleiterin/der Schulleiter überprüft in regelmäßigen Abständen die Einhaltung der Bestimmungen des Gesamtvertrages an der Schule. Dazu ist von jeder Lehrkraft eine Übersicht zu führen, in der fortlaufend eingetragen wird, was, wann, aus welcher Quelle in welcher Anzahl kopiert wurde. Diese Übersichten sind von der Schulleitung regelmäßig zu prüfen.

Educreations

Ingo hat mich gestern auf Educreations aufmerksam gemacht. Gleich mal ausprobiert: Damit kann man auf dem iPad vor sich hinkritzeln und ‑brabbeln, und wenn man will, Bilder vom iPad oder Dropbox einbauen. Dadurch entstehen kurze Videos, hochgeladen in die – wie üblich – eigene kleine Welt von Educreations. Ich habe mal welche ausprobiert:

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Vorteile:

  • Geht einfach und schnell.
  • Kein Mikro und keine Hardware außer dem iPad ist nötig.
  • Bequeme Pausentaste, so dass man zwischen Blättern hin und her springen und auch schon mal ein paar Sachen vorbereiten kann.

Nachteile:

  • Es gibt keinen Radiergummi. Keine Möglichkeit, die Reihenfolge der Blätter zu ändern, einzelne Blätter zu löschen oder zu kopieren.
  • Man kann auch nichts zwischenspeichern und später weitermachen.
  • Man kann eine einmal angefangene Aufnahme nicht neu starten, ohne dabei das ganze bisher angelegte Projekt zu löschen.
  • Kein eigenes Hosting, Flash statt HTML5.

Das ganze geht wirklich schön schnell. Revolutionieren wird es die Bildung auch nicht. Bei Nichtlehrern begegnet mir allerdings mitunter die Vorstellung, dass das Problem beim Unterricht – neben der Disziplin – einfach nur das sei, dass man es den Schülern nur mal richtig erklären müsse. Und dass so ein Schüler, wenn man ihm etwas einmal nur richtig erklärt hat, dass danach dann auch verstanden hat und kann. Weder ist Disziplin ein Hauptproblem an meiner Schule, noch ist es mit dem Erklären so einfach. Das gilt zumindest für den Schulunterricht, wo der Lehrer selten die volle Aufmerksamkeit des Schülers hat. Vielleicht kann da etwas Nach- oder Vorbereitung vor dem Monitor nicht schaden.

Pencasts

Bei kubiwahn habe ich zum ersten Mal von Pencasts gehört. Und das geht so: Man kauft sich einen speziellen Kugelschreiber (nämlich einen mit eingebauter Infrarotkamera) und spezielles Schreibpapier (nämlich mit systematisch verteilten feinen Pünktchen darauf). Mit dem Kugelschreiber schreibt man relativ normal auf dem Papier, und wenn man den Stift danach per USB an den Rechner anschließt, erhält man, installierte Software vorausgesetzt, das Geschriebene als eine Art Grafikdatei:

Ein Nachteil: Die Datei ist in einem speziellen Format, das sich aber nach .pdf oder .png exportieren lässt. Der Stift ist etwas klobig, die Erkennung der Stiftführung flüssig, aber schönere Ergebnisse kriegt man, wenn man herkömmliche Notizen regulär einscannt. Allerdings ist es sehr praktisch, das nicht mehr tun zu müssen und die Skizzen sofort im Computer zu haben.

Richtig gut wird der Stift aber durch die eingebaute Audiofunktion. Der Stift enthält nämlich auch ein Mikrofon, und wenn man möchte, nimmt der Stift parallel zu dem Geschriebenen auch das Gesprochene auf. Dieser gesprochene Text wird ebenfalls in der pdf-Datei gespeichert, und zwar so, dass der Acrobat Reader die Tonspur synchron zur Stiftspur wiedergeben kann. Das lässt sich einfach zeigen als beschreiben, funktioniert aber nur, wenn ein aktueller Acrobat Reader (ab Version 9?) installiert ist; mit anderen pdf-Readern geht das bisher noch nicht:

Datentypen Tabellenkalkulation:

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Datentypen Datenbank:

Notizen
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Datentypen in Java:

Notizen
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„Pencasts“ weiterlesen

Aus welchen Jahren stammen aktuell lieferbare Bücher (bei Amazon)?

Bei Amazon kann man Bücher kaufen, gebrauchte und neue. Uns interessieren hier nur die neuen, also die, die neu aufgelegt werden und aktuell lieferbar sind. Auch da gibt es wiederum neue und alte – Klassiker aus dem 18. Jahrhundert wie “Tom Jones” und neue Bestseller wie die Harry-Potter-Bände. Hier sieht man, aus welchen Jahrzehnten die aktuell aufgelegten Bücher (“in print”) sind:

Die Grafik geht auf eine Untersuchung von Paul Heald an der Universität Illinois zurück. Eric Crampton hat sie zusammen mit einem Blogeintrag veröffentlicht. Sie wird gerne mal mit dem griffigen Schlagwort “The Missing 20th Century” versehen. Der Grund: Es gibt viele neue Ausgaben von Büchern bis zu den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, und natürlich noch die aktuellen Bücher der letzten Jahrzehnte, aber wenige Bücher von 1930–1990 sind lieferbar.

Wie kommt das? Es gibt zwei Theorien. Die einen sagen, dass in dieser Zeit einfach keine guten Bücher erschienen, für die sich heute jemand interessiert. Das Interesse reicht gerade mal bis in die 1920er Jahre und fällt dann ab – nicht sehr wahrscheinlich. Aber manche Kommentatoren behaupten das tatsächlich. Vielleicht wurden in diesen Jahren auch einfach weniger Bücher geschrieben.
Die andere Theorie sagt, dass das mit dem Urheberrecht zu tun hat. Fast alle Bücher, die bis 1922 in den USA veröffentlicht wurden, sind dort nämlich in der public domain.

In zwanzig oder dreißig Jahren wird diese Lücke noch größer geworden sein. Ein Großteil der Bücher des 20. Jahrhunderts wird dann nur schwer zugänglich sein – gebraucht bei Amazon oder in Bibliotheken. Zwei Fragen, die man diskutieren könnte: Wird sich das durch E‑Books ändern, werden dann also alle Bücher permanent lieferbar sein? Und zweitens: Wie wichtig ist es für eine Gesellschaft, diese Bücher zugänglich zu machen, wie sehr muss ein Staat also durch die Gesetzgebung diesen Zugang zu ungenutzten Ressourcen ermöglichen? Man kann schließlich sagen, ja das ist Pech, aber wenn sich nur wenige dafür interessieren, dann ist das halt so und das Buch ist nicht erhältlich.

Mehr Informationen und Kommentare dazu gibt es bei TechDirt. Dort auch Feinheiten zum Copyright. In den USA musste man bis 1963 Copyright beantragen, sonst hatte man keines. Das galt dann für 28 Jahre und konnte noch einmal um 28 Jahre verlängert werden. Ein Großteil der Copyrighthalter nahm die Verlängerung nicht in Anspruch. Warum nicht?

– Und damit das auch etwas mit Deutsch zu tun hat, wo Urheberrecht noch nicht in die Erörterungen vorgedrungen ist, aber Vor- und Nachteile des Internets diskutiert werden: Wenn ein Schüler diese Zusammenhänge in einem Aufsatz klar und verständlich formulieren würde, der Lehrer wäre beeindruckt. Warum beeindrucken Schüler ihre Lehrer nicht öfter derart? (1) Liegt die Schwierigkeit für den Schüler darin, dass er diese Argumente nicht kennt und stattdessen oberflächliche Allgemeinheiten hinschreibt? (2) Liegt die Schwierigkeit darin, den Gedankengang etwa in den verlinkten Blogs nachzuvollziehen? (3) Oder liegt sie darin, den Gedankengang verständlich in eigener Sprache hinzuschreiben?

Zu (1): Wie viel Wissen zueinem Gebiet kann man im Abitur verlangen? Man soll ja exemplarisch lernen und kann sich nicht bei jedem Thema auskennen.
Zu (2): Dann wäre Leseverstehen das Problem. Deswegen hat man jetzt auch immer mehr Aufgaben mit beiliegenden Quellen, auch im Abitur.
Zu (3): Dann müsste man präzisen Ausdruck und Stil üben.