The Most Powerful Weapon for Changing the World

„Education: The Most Powerful Weapon for Changing the World“ war das Thema eines Zehntklass-Essays, wohl als Hausaufgabe gestellt, den ich in der Schule zufällig gesehen habe. Der Anfang war nicht wirklich geschickt, ein schwaches Argument für irgendwas oder dagegen, letztlich eine Variante von: wir kriegen zu viel Hausaufgaben, aber der gesamte Hauptteil bestand dann nur aus der Beschreibung einer Wasserstoffbombe als tatsächlicher most powerful weapon, mit Details und Zahlen zur Sprengkraft und wie sie Welt verändern könnten. Das fand ich gar nicht so schlecht. Aus Metaphern die Luft raus nehmen, das mag ich.

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4 Thoughts to “The Most Powerful Weapon for Changing the World

  1. Nun ist es freilich so, dass man als verantwortungsbewusster Pädagoge dem Autor nichtsdestotrotz klarmachen muss, dass er mit seiner „kreativen“ Lösung der Aufgabe im Abitur keinen Blumentopf wird gewinnen können. Oder ist das bayrische Abitur so offen? Das wäre ja mal erstaunlich ;-)

  2. Hmm…
    Sollte der Schüler seine Daten aus diesem Wikipedia-Artikel haben (https://en.wikipedia.org/wiki/Tsar_Bomba), war die gedankliche Leistung dann vielleicht gar keine intelligente (?) Rebellion, sondern mehr der missglückte Versuch, über eine google-Anfrage zu „the most powerful weapon“ Intelligenz zu simulieren…

  3. > Oder ist das bayrische Abitur so offen? Das wäre ja mal erstaunlich ;-)

    Es gibt keinen Erwartungshorizont, an den man sich halten muss. Manche Themen bestehen nur aus einem Zitat und einem lapidaren „Comment on this statement“. Dann würde ich ziemlich viel durchgehen lassen. Aber ich kann nicht für Kollegen sprechen.

    Ich weiß nicht mehr, wie viele Megatonnen das waren. Abgeschrieben war der Text jedenfalls nicht.

  4. Wenn die Frage so offen gestellt ist und klar hervorgeht, dass für den Autor Education NICHT die „most powerful weapon“ ist, und wenn er das noch irgendwie schlüssig begründet (warum ist die Atombombe mächtiger als das Hausaufgabenheft? Pen vs. sword etc.), warum nicht? Wir würden ja nur gerne hören, dass er sich bewußt ist, was für ein privilegiertes Dasein er als Empfänger von education hat! Aber es ist ja legitim, nicht unserer Meinung zu sein…:-)

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