Alltagsbekenntnisse

By | 26.4.2017

Heute habe ich mit meiner 9. Klasse ausgemacht, dass sie in der nächsten Stunde in 7 Tagen das Thema für den Übungsaufsatz kriegen, damit sie den in 14 Tagen abgeben können (in einer Woche, in der sie nicht da sind, sondern in einem Betriebspraktikum), damit sie den in 19 Tagen zurückkriegen können (dann sehe ich sie das übernächste Mal), damit sie in 26 Tagen die Schulaufgabe (=angekündigte, größere schriftliche Prüfung; hier: Aufsatz) dazu schreiben können.

So ähnlich läuft das in allen Klassen. In einem Kernfach wie Deutsch muss ich einfach sehr vorausschauend arbeiten, in Nicht-Kernfächern muss ich eine Stegreifaufgabe (=unangekündigte Prüfung über die letzten zwei Stunden) dann schreiben, wenn sich eine Lücke bietet – ob das gerade didaktisch sinnvoll ist oder nicht, spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle.

One thought on “Alltagsbekenntnisse

  1. Jens

    Ich danke Ihnen für den Einblick in Ihre Arbeit. Sehr interessant zu lesen wie der Alltag eines Lehrers aussieht. Teilweise kann ich Dinge bestätigen, da ich auch ein FSJ in einer Grundschule absolviert habe. Dort bekam man auch sehr vieles mit.

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