Ein wenig Gejammer, ein wenig Musik

Dezember ist der anstrengendste Monat für Lehrer, noch vor dem Juli, jedenfalls für mich. Und diesmal hat der Dezember schon weit im November begonnen. Jedenfalls ist gerade viel los, ich bin nicht zufrieden, weil ich weder zum Lesen noch zum Bloggen komme. Dienstliche und private Termine, die Arbeit an der Uni (die ich immer wieder aufzugeben plane, vielleicht nächstes Mal), den Unterricht bereite ich schon ordentlich vor – aber indem ich quasi weit im Voraus plane, dass ich in drei Tagen diesen einen Slot von 45 Minuten nutze für die Vorbereitung jener anderen konkreten Stunde. Nu, irgendwann wird das auch … Continue reading „Ein wenig Gejammer, ein wenig Musik“

Dillingen 2018

Tablett mit Essen

Die letzte Woche war ich in Dillingen an der Donau auf Fortbildung. Dort gibt es die Akademie für Lehrerbildung und Personalführung. In einem früheren Blogeintrag habe ich ausführlich erklärt, was das ist. Ich glaube, ich könnte mir das angewöhnen – eine Woche Fortbildung im Herbst. Ich kann länger schlafen als zu Hause (zumindest ein wenig) und komme am Abend zum Korrigieren (wenn ich nicht ausgehe oder in den Akademiekeller gehe, aber das bin ich nicht). Dafür habe ich den pädagogischen Tag an meiner Schule verpasst, der am Buß- und Bettag stattfindet, weil die Schüler und Schülerinnen da frei haben und … Continue reading „Dillingen 2018“

10 Videospiele, die mich beeinflusst haben

Screenshot Magnavox Odyssey Ski

Mein Freund Bernhard hat mir ein Stöckchen zugeworfen, bei dem ich jeden Tag ein Computerspiel, das mich beeinflusst hat, posten soll, zehn Tage lang. Und ich mache das lieber hier auf einmal im Blog, statt zehn Facebook- oder Twitter-Einträge zu schreiben. Ich denke, es sind typische Spiele ihrer Zeit und keiensfalls Insiderspiele – ich war halt nur früh dabei. 1. Magnavox Odyssey: Ski Tatsächlich steht das Spiel stellvertrend für die anderen Odyssey-Spiele. Das war 1972, 1973, und ich war zu jung dafür, aber ich will das hier stehen lassen als Beispiel dafür, wie cool mein Vater war (und noch ist). … Continue reading „10 Videospiele, die mich beeinflusst haben“

Keine Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes

Ich habe dieses Fundstück aus dem Heft 3 von Schule & wir aus dem Jahr 2016 zwar schon einmal erwähnt, habe aber immer noch keinen rechten Frieden damit gefunden: Texte und Angaben von schulischen Leistungserhebungen gelten nach der Rechtsprechung nicht als Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes (vgl §2 UrhG). Daher genießen sie auch keinen Schutz vor Vervielfältigung, Weitergabe oder öffentlicher Zugänglichmachung. Davon ausgenommen sind Angabentexte zentral gestellter schulischer Abschlussprüfungen wie etwa des Abiturs. Tatsächlich habe ich auf Twitter von einer Schule gelesen, wo Eltern die gesammelten Schulaufgaben als Büchlein (für 15 Euro) veröffentlichten. Ich habe damit gar nicht so viele … Continue reading „Keine Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes“

Stan Lee mit 95 Jahren gestorben

Und dann doch überraschend: Stan Lee ist gestorben, 2018, mit 95 Jahren. Stan Lee kenne ich seit Herbst 1978. da war ich gerade mal elf Jahre alt, Stan Lee 56 – aber für mich zehn bis fünfzehn Jahre jünger. Und das kam so: In der 5. Klasse entdeckte ich Marvel Comics, namentlich die Serie Die Spinne aus dem Williams-Verlag. EIn Mitschüler brachte mich darauf, und ich war schnell regelmäßiger Leser. Die Hefte kriegte ich am Kiosk an der Endhaltestelle der Straßenbahn in meinem Stadtteil; da fuhr ich mit dem Bus hin und von da aus weiter mit der Straßenbahn in … Continue reading „Stan Lee mit 95 Jahren gestorben“

Rollenspiele, Rechenspiele, Hörsaalspiele (aber nicht wirklich)

Tisch mit Rollenspielunterlagen

1. Rollenspiele Wie schon seit einem guten Jahrzehnt war ich zu den Allerheiligen-Tagen wieder beim jährlichen Rollenspiel, einer fortlaufende Call-of-Cthulhu-Kampagne. Zur Vorbereitung las ich noch einmal die Ereignisse des letzten Spiels nach, die eine Spielerin für uns zusammengefasst hat (um die 7000 Wörter). Das trug sich in der Mitte des Jahres 1940 zu – und in meiner Erinnerung waren diese Ereignisse, auf zwei, vielleicht sogar drei Jahre verteilt. Tatsächlich war einfach nur viel los, und wir kamen viel herum. Diesmal dagegen blieben wir in Nepal, genauer gesagt: in Mustang, einem damals noch autonomen Königreich innerhalb von Nepal. Verschiedene Hinweise steckten … Continue reading „Rollenspiele, Rechenspiele, Hörsaalspiele (aber nicht wirklich)“

Medienbildung: Kreativ und selbstbestimmt entscheiden, was man mit Microsoftprodukten Schönes machen kann

Angefangen hat es damit, das Philippe Wampfler, ein Schweizer Deutschlehrer und Medienmensch, über irgendetwas im Zusammenhang mit dem Microsoft Office 365 schrieb, das an seiner Schule eingesetzt wird. Das ist so eine Art Google Drive, also eine Möglichkeit, online Text- und andere Dateien zu erstellen, zu verwalten und mit anderen gemeinsam zu bearbeiten. Daraus wurde dann bald eine Diskussion um Dateiformate: .docx sei nicht wirklich offen; dann: aber für die Schüler und Schülerinnen schon, weil aus allen verwendeten Programmen heraus nach .docx exportiert werden könne. Philippes Aufgabe sei nicht zu missionieren, sondern (seine Schüler und Schülerinnen) zu befähigen: Das ist … Continue reading „Medienbildung: Kreativ und selbstbestimmt entscheiden, was man mit Microsoftprodukten Schönes machen kann“

Daphne du Maurier, Don’t Look Now

Buchtitelbild

Don’t Look Now (britischer Titel: Not After Midnight) ist das erste Buch von Daphne du Maurier, das ich gelesen habe; Rebecca kenne ich dem Namen nach und von dem berühmten Anfangssatz (dessen Ruhm ich nie ganz nachvollziehen konnte), und vielleicht habe ich mal in einer Horror-Anthologie „Die Vögel“ von ihr gelesen. Anlass war ein Podcast zur titelgebenden, bekannt verfilmten Geschichte; insgesamt sind fünf recht lange Kurzgeschichten in dieser Sammlung. „Don’t Look Now“ (Habe neulich schon von dieser Geschichte erzählt, daher kurze Doppelung.) Spielt in Venedig, und der Film heißt auf Deutsch „Wenn die Gondeln trauer tragen“, und natürlich habe ich … Continue reading „Daphne du Maurier, Don’t Look Now“

Badges in Moodle (und damit auch Mebis)

Badges in einem Moodle-Kurs

Für meine Informatik-Vorlesung an der Uni gibt es auch einen Moodlekurs mit den Vorlesungsfolien, Material und Links und so weiter. Diesmal gibt es auch Auszeichnungen (Bagdes), eine Möglichkeit, die Moodle zur Verfügung stellt: Ein Sortiment an hübsch entworfenen Bildchen, die man jeweils erhält, wenn man bestimmte Leistungen erbracht hat. Im Idealfall, denke ich, weiß man vorher, welche Auszeichnungen man erwerben kann und was man dafür tun muss. Dann kann man darauf hinarbeiten. In der Schule hieße das: Man kriegt die Auszeichnung, wenn man in Moodle/Mebis einen automatisierten Test bestanden hat, den man jederzeit ablegen kann, wenn man sich bereit dazu … Continue reading „Badges in Moodle (und damit auch Mebis)“

Erste Semester- und vorletzte Schulwoche (vor den Herbstferien)

Heftchen mit Tafelbildern

Am Wahlsonntag letzte Woche erstmals Schäufele gemacht, sehr lecker geworden, dazu ebenfalls erstmal Kartoffelknödel. Davor die Schüler und Schülerinnen der 7. Klasse weitere Tafelbilder machen lassen, zu den Episoden von Michael Köhlmeiers Nibelungen-Nacherzählung (Youtube). Sie haben die Episoden untereinander aufgeteilt, so dass jeweils ein Paar eine Episode hörte und ein Tafelbild dazu machte. Obwohl viele daran gedacht hatten, ihre eigenen Kopfhörer mitzunehmen, war weder mit denen noch mit den verschlisseneneren Kopfhörersätzen im Computerraum gut zu arbeiten – dass Audioaufnahmen bei uns nicht gehen, bin ich ja gewöhnt, aber jetzt kann man nur noch sporadisch an manchen Rechnern etwas hören, manchmal … Continue reading „Erste Semester- und vorletzte Schulwoche (vor den Herbstferien)“