Laurie R. King, The Moor

Vielleicht ist das ja ein ganz gutes Buch, es ist ja immerhin ein Bestseller. Aber für mich war es wohl nichts. Gelesen habe ich es, weil ich mich gerade mit Arthur Conan Doyles The Hound of the Baskervilles beschäftige, und damit hat dieses Buch etwas zu tun. The Moor (1998) ist der 4. Band der sehr erfolgreichen Krimi-Reihe um Mary Russell. Das Erscheinen des ersten Bands vor über zwanzig Jahren hatte ich mitgekriegt (inzwischen gibt es wohl 18 Bände), darin trifft die fünfzehnjährige Mary Russell auf den knapp vierzig Jahre älteren Sherlock Holmes und lässt sich von ihm zur Detektivin … Continue reading „Laurie R. King, The Moor“

Bücher 2018

Meine gelesenen Bücher 2018. Zu sehr wenigen davon habe ich etwas gebloggt, zu anderen einen Podcast gemacht. Die Bücher mit ° habe ich wiedergelesen. Ingesamt deutlich sind es weniger als in den Vorjahren, und es sind auch viele recht kurze Sachen dabei. Dafür habe ich etliche andere Bücher ungeduldig nach fünfzig oder hundert Seiten weggelegt. Am meisten in der Erinnerung: J. G. Farrell, Troubles und Salomon Herrmann Mosenthal, Erzählungen aus dem jüdischen Familienleben, über das ich noch einmal schreiben möchte. 7 Bücher von Frauen, 32 von Männern, Rest so nicht zuordenbar. 12 Bücher wiedergelesen. 9 Nonfiction. Mary Beard, SPQR Salomon … Continue reading „Bücher 2018“

Letzte Schulwoche, Weihnachten 2018

In der letzten Schulwoche fiel ein Referat in der Q11 aus. Ich mache gerade eine kleine Runde amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts, auch anhand von Liedern – Strange Fruit; Buddy, can you spare a dime; Ten cents a dance – und da füllte ich vor Weihnachten die fehlenden dreißig Minuten mit einem thematisch passenden Film. Erst hielt ich die DVD zu O Brother, Where Art Thou? hoch und erklärte den leuchtenden Kinderaugen, dass wir das heute nicht ansehen würden. Sondern dafür einen anderen Film, schwarzweiß, von 1941, sie sollten sich also darauf einstellen. Der andere Film war Sullivan’s Travels, über … Continue reading „Letzte Schulwoche, Weihnachten 2018“

Zerreißt eure Schulbücher!

Es gibt ein in Spielerkreisen bekanntes Brettspiel, das heißt Pandemic, die Spieler und Spielerinnen müssen dabei gemeinsam die Welt vor einer Pandemie retten. Auf dieses Spiel gibt es eine Art Variante, die heißt Pandemic Legacy. Sie lehnt sich an das Ursprungsspiel an, enthält aber völlig neue Komponenten, und zwar vor allem diese: Man spielt nicht jedesmal das gleiche Spiel, sondern eine Art Kampagne. Die zweite Runde hat zusätzliche Regeln zur ersten, die nächste zusätzliche Spielfiguren, eine weitere ändert das Spielfeld. Wenn ich mich richtig erinnere, kann man das Spiel 18 mal spielen, dann ist es aus. Denn im Lauf des … Continue reading „Zerreißt eure Schulbücher!“

Hausaufgaben, die gar nicht so gemeint sind

Wenn am Ende der Lehrprobe die Schüler und Schülerinnen die Hausaufgabe gestellt kriegen, wissen sie genau, dass sie die dann doch nicht zu machen brauchen. Oft ist sie ja eh von einer Form, die bisher noch nie da gewesen war, sie ist ja auch eher für die Seminarlehrer gedacht. Auch Lehrer kriegen manchmal solche Anweisungen. Gerne fangen die an mit „Wie Sie alle wissen“ (ein Signalwort dafür, dass man vergessen hat, rechtzeitig an eine Sache zu erinnern), aber auch so ist manchmal klar, dass man diese Anweisung nicht so ernst nehmen muss wie andere. Details sind hier leider nicht möglich. … Continue reading „Hausaufgaben, die gar nicht so gemeint sind“

Bahnstreik, Zombies, Lehrpläne lesen

Ich habe eine meiner vielen E-Mails bei den Münchner Verkehrsbetrieben hinterlassen und werde damit darüber informiert, wenn es auf der Linie, die ich nutze, um zur Arbeit zu kommen, Schwierigkeiten gibt. Alle drei Tage kommt da etwa eine Nachricht, meist betrifft sie mich von der Uhrzeit her nicht. Aber am Sonntagabend wurde ich dadurch darüber informiert, dass bundesweit und wohl auch für München am Montag Warnstreiks drohen. Also ging ich heute eine S-Bahn früher aus dem Haus (das sind etwa zwanzig Minuten), und nach wenigen Schritten an der frischen Luft erreichte mich die nächste Mail: Ja, es wird gestreikt, meine … Continue reading „Bahnstreik, Zombies, Lehrpläne lesen“

Ein wenig Gejammer, ein wenig Musik

Dezember ist der anstrengendste Monat für Lehrer, noch vor dem Juli, jedenfalls für mich. Und diesmal hat der Dezember schon weit im November begonnen. Jedenfalls ist gerade viel los, ich bin nicht zufrieden, weil ich weder zum Lesen noch zum Bloggen komme. Dienstliche und private Termine, die Arbeit an der Uni (die ich immer wieder aufzugeben plane, vielleicht nächstes Mal), den Unterricht bereite ich schon ordentlich vor – aber indem ich quasi weit im Voraus plane, dass ich in drei Tagen diesen einen Slot von 45 Minuten nutze für die Vorbereitung jener anderen konkreten Stunde. Nu, irgendwann wird das auch … Continue reading „Ein wenig Gejammer, ein wenig Musik“

Dillingen 2018

Tablett mit Essen

Die letzte Woche war ich in Dillingen an der Donau auf Fortbildung. Dort gibt es die Akademie für Lehrerbildung und Personalführung. In einem früheren Blogeintrag habe ich ausführlich erklärt, was das ist. Ich glaube, ich könnte mir das angewöhnen – eine Woche Fortbildung im Herbst. Ich kann länger schlafen als zu Hause (zumindest ein wenig) und komme am Abend zum Korrigieren (wenn ich nicht ausgehe oder in den Akademiekeller gehe, aber das bin ich nicht). Dafür habe ich den pädagogischen Tag an meiner Schule verpasst, der am Buß- und Bettag stattfindet, weil die Schüler und Schülerinnen da frei haben und … Continue reading „Dillingen 2018“

10 Videospiele, die mich beeinflusst haben

Screenshot Magnavox Odyssey Ski

Mein Freund Bernhard hat mir ein Stöckchen zugeworfen, bei dem ich jeden Tag ein Computerspiel, das mich beeinflusst hat, posten soll, zehn Tage lang. Und ich mache das lieber hier auf einmal im Blog, statt zehn Facebook- oder Twitter-Einträge zu schreiben. Ich denke, es sind typische Spiele ihrer Zeit und keiensfalls Insiderspiele – ich war halt nur früh dabei. 1. Magnavox Odyssey: Ski Tatsächlich steht das Spiel stellvertrend für die anderen Odyssey-Spiele. Das war 1972, 1973, und ich war zu jung dafür, aber ich will das hier stehen lassen als Beispiel dafür, wie cool mein Vater war (und noch ist). … Continue reading „10 Videospiele, die mich beeinflusst haben“

Keine Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes

Ich habe dieses Fundstück aus dem Heft 3 von Schule & wir aus dem Jahr 2016 zwar schon einmal erwähnt, habe aber immer noch keinen rechten Frieden damit gefunden: Texte und Angaben von schulischen Leistungserhebungen gelten nach der Rechtsprechung nicht als Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes (vgl §2 UrhG). Daher genießen sie auch keinen Schutz vor Vervielfältigung, Weitergabe oder öffentlicher Zugänglichmachung. Davon ausgenommen sind Angabentexte zentral gestellter schulischer Abschlussprüfungen wie etwa des Abiturs. Tatsächlich habe ich auf Twitter von einer Schule gelesen, wo Eltern die gesammelten Schulaufgaben als Büchlein (für 15 Euro) veröffentlichten. Ich habe damit gar nicht so viele … Continue reading „Keine Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes“