Clarke’s Three Laws

Über den Tod von Arthur C. Clarke steht sicher anderswo viel. Mein Favorit, mit dreizehn gelesen, Jahre später wiederentdeckt, ist „Die neun Milliarden Namen Gottes“. (Daneben noch Astounding Days. A Science Fictional Autobiograpy über die Jahre mit Astounding Stories unter verschiedenen Herausgebern.)

Statt vieler Worte eine Auffrischung von Clarkes drei Gesetzen:

1. When a distinguished but elderly scientist states that something is possible, he is almost certainly right. When he states that something is impossible, he is very probably wrong.

2. The only way of discovering the limits of the possible is to venture a little way past them into the impossible.

3. Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.

Das dritte Gesetz ist das bekannteste.

Nachtrag: Auch noch zu empfehlen sind seine Tales from the White Hart (dt. Geschichten aus dem Weißen Hirschen). In diesem Pub in der Nähe der Fleet Street, so die Fiktion, treffen sich Journalisten, Schriftsteller, Wissenschaftler und Herausgeber, trinken ein paar Pints, und irgendwer erzählt immer eine Geschichte – über das Abrichten fleischfressender Pflanzen, einen Riesenoktopus, das Ausschalten von Schallwellen und anderes Kurioses. Ich mag ja solche Geschichten, ob von Lord Dunsany, Spider Robinson, Arthur C. Clarke oder L. Sprague de Camp und Fletcher Pratt.

9 Antworten auf „Clarke’s Three Laws“

  1. Warum habe ich jetzt das vage Gefühl, etwas verpasst zu haben? Ich hatte bis heute noch nie etwas von Clarke gehört.

  2. Ach, verpasst… ich weiß nicht. Da, wo ich herkomme, ist er ziemlich berühmt. Zusammen mit Asimov und Heinlein bildet er das große Triumvirat der Science Fiction. (Bradbury ist die gleiche Generation, aber weniger typische Science Fiction.)
    Einige Kurzgeschichten gibt es sicher irgendwo in Bänden für den Schülergebrauch, und man kennt ihn vielleicht noch von Kubricks 2001.

  3. Oh – neues Design! Sehr schick. Das mit den häßlichen Nicht-Umlauten kriegst du bestümmt noch hin. Schöne Grüße! ;-)

  4. Umlaute müssten jetzt wieder gehen. Ich werde in den nächsten Tagen ein bisschen mit verschiedenen Themes experimentieren; irgendwas Neues will ich haben.

    Sabine: Tolle Geschichte! Konkurrierende Gruppen von Zeitreisenden gibt es ja in vielen Formen in der klassischen Science Fiction, und die Idee, das mit Wikipedia zu kombinieren, ist so naheliegend wie genial.

    Wie viele andere (nach allem, was ich an Blogeinträgen gelesen habe in den letzten Tagen) habe auch ich mir einen Band Clarke zum Lesen oder Wiederlesen hergerichtet. Rendezvous with Rama, ein Klassiker, den ich bisher nur von Namen und Ruf kenne.
    Nicht alles von Asimov, Heinlein, Clarke und anderen kann man Erwachsenen zur Erstlektüre empfehlen – aber manche Sachen aller drei haben sich wirklich gut gehalten.

  5. Pingback: Hill Valley Blog

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